Startup

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Startup
Titel USA: Antitrust
Genre: SF-Thriller
Farbe, USA, 2000

Kino USA: 12. Januar 2001
Kino Deutschland: 28. Juni 2001
Laufzeit Kino: 108 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 6. Mai 2002
Video Deutschland: 6. Mai 2002
Laufzeit DVD/Video: 104 Minuten



Inhalt Computergenie Milo Hofmann will ganz nach oben. Mit seinem besten Freund, Computerfreak Teddy, gründet er ein Start-up-Unternehmen für neuartige Kommunikations-Software. Sein großes Vorbild ist der begnadete High-Tech- Mogul Gary Winston, dessen Firma N.U.R.V. die mächtigste und einflussreichste der gesamten Computerindustrie ist.

Als Milo von Gary Winston das einmalige Angebot erhält, bei ihm als Programmierer einzusteigen, zögert der junge Hacker keine Sekunde: Er lässt Teddy zurück und zieht mit seiner Freundin Alice ins Silicon Valley.

Voller Enthusiasmus stürzt sich Milo in die Arbeit, eine bahnbrechende Satellitentechnologie mitzuentwickeln. Alles läuft zunächst perfekt, doch dann trifft ihn die Nachricht vom mysteriösen Tod seines Freundes Teddy. Und Milo beginnt nachzuforschen. Mit Entsetzen stellt er fest, dass es eine Verbindung zwischen Teddys Tod und der Firma seines Mentors gibt.

Doch als der Computermogul Wind von den heimlichen Entdeckungen seines Schützlings bekommt, zieht sich die Schlinge immer enger um Milos Hals. Ein brisantes Katz- und Mausspiel beginnt.


Darsteller & Stab Darsteller: Ryan Phillippe (Milo Hoffman), Rachael Leigh Cook (Lisa Calighan), Claire Forlani (Alice Poulson), Tim Robbins (Gary Winston), Douglas McFerran (Bob Shrot), Richard Roundtree (Lyle Barton), Tygh Runyan (Larry Banks), Yee Jee Tso (Teddy Chin), Nate Dushku (Brian Bissel), Ned Bellamy (Phil Grimes)

Stab:Regie: Peter Howitt • Produzenten: Nick Wechsler, Keith Addis, David Nicksay • Drehbuch: Howard Franklin • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: John Bailey • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Catherine Hardwicke • Schnitt: Zach Staenberg • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Cinema 07/2001: Hätte Regisseur Peter Howitt ebenso viel Wert auf ausgefeilte Spannungsbögen wie auf die gelungene Dämonisierung von Bill Gates gelegt, sein Werk wäre ein feiner Thriller. So aber ist "Startup" ähnlich langweilig geraten wie der Bildschirmschoner von Windows 2000 und sollte schnell in Wakeup umbenannt werden.

Jan Wohlfahrt (TV-Movie) 14/2001: Eine spannende Story mit tollen Darstellern bis in die Nebenrollen machen diesen Film zum Top-Thriller. Extralob für Superstar Tim Robbins (Mission To Mars): Mal smart, mal eiskalt inszeniert er brillant die Facetten der Macht, und wir müssen dabei oft an "Mr. Microsoft" Bill Gates denken.

Focus 26/2001: In der Wunderwelt eines nach Bill Gates modellierten Medienmoguls kommt das junge Computergenie Milo nicht aus dem Staunen heraus. Doch aus der Bewunderung für sein Idol wird in dem vorhersehbar konstruierten Paranoia-Thriller bald Verachtung für einen skrupellosen Geschäftsmann, der für die Internet-Weltherrschaft seines Konzerns auch über Leichen geht.

Kultur-Spiegel 07/2001: New-Economy-Thriller von Peter Howitt, der nach dem Börsen-Crash allerdings ziemlich alt aussieht: Tim Robbins und Ryan Philippe streiten darüber, ob Wissen dem Profit oder der Allgemeinheit dienen soll - ein Postskriptum zur Dotcom-Manie gewissermaßen, das in seiner Aufbruch- und Technikbegeisterung beinahe rührend anmutet.

Cinema 05/2001: Der konventionelle, in den Staaten unter dem Titel "AntiTrust" gestartete Cyber-Thriller mit Ryan Phillippe und Rachael Leigh Cook wurde kurz vor Redaktionsschluss auf unbekannte Zeit verschoben.

film-dienst 19. Juni 2002: Verkrampfter High-Tech-Thriller, dem es ebenso an Tempo, vor allem aber an einem überzeugenden erzählerischen wie gedanklichen Konzept mangelt. Auch die Besetzung kann dieses Manko nicht kaschieren.

Rolf von der Reith (TV-Today) 14/2001: Ein richtig schöner spannender Thriller - dem man gern vereinzelte Klischees und ein paar Zufälle zu viel verzeiht.

Der Spiegel 26/2001: Ein Wirtschaftskrimi über Moral und Gewissen, der im Jahr eins nach dem Crash beinahe wie ein nachruf aussieht (Regie: Peter Howitt).

Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 14/2001: Routinierter Hackerthriller im Softwaremilieu, wenig originell.

Filmplakat
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Szenenfoto
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Dirk Jasper FilmLexikon

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