Männerzirkus

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizen • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Männerzirkus
Titel USA: Someone Like You
Genre: Liebeskömodie
Farbe, USA, 2000

Kino USA: 30. März 2001
Kino Deutschland: 26. Juli 2001
Laufzeit Kino: 97 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 21. Februar 2002
Video Deutschland: 21. Februar 2002
Laufzeit DVD/Video: 93 Minuten



Inhalt Die junge New Yorkerin Jane Goodale ist wild entschlossen, nicht nur als Gäste-Scout für eine populäre Talkshow erfolgreich zu sein. Vielmehr will sie auch ihrem Privatleben den gewissen romantischen Kick verleihen.

Als der neue - absolut hinreißende - Produzent Ray Brown in der Show anfängt, funkt es gewaltig zwischen den beiden. Es dauert nicht lang und Ray flüstert ihr die berühmten drei kleinen Worte ins Ohr, woraufhin sich die beiden Turteltäubchen auf die Suche nach dem passenden Nest begeben.

Doch plötzlich zeigt er sich weitaus unterkühlter. Schlimmer: Er setzt unter die große Liebe einen schmerzhaften Schlussstrich, noch dazu ohne Angabe von Gründen. Für Jane bricht eine Welt zusammen. Auf ihrer Suche nach einer Erklärung für dieses seltsame männliche Verhalten wird sie ausgerechnet in der Tierwelt fündig.

Tatsächlich gibt es erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen Männern und ihren animalischen Artgenossen. Stiere zum Beispiel, denken gar nicht daran, ein und dieselbe Kuh zweimal zu besteigen! Ein Stier will immer eine neue Kuh. Und Jane fühlte sich wie die alte Kuh.

Obdachlos und verlassen, kommt ihr ein glücklicher Zufall zu Hilfe: Ihr draufgängerischer Kollege Eddie Alden stellt ihr nicht nur ein freies Zimmer zur Verfügung, vielmehr entpuppt er sich auch als perfekter Prototyp in Sachen animalisches Verhalten. Umgehend teilt Jane die überraschenden Erkenntnisse ihrer ebenso alleinstehenden Freundin Liz mit, die als Chefredakteurin eines Männermagazins einen unglaublichen Plan fasst.

Unter dem Pseudonym Dr. Marie Charles soll Jane ihre Entdeckungen in einer eigenen Kolumne veröffentlichen. Das Unglaubliche passiert: Dr. Charles wird zur meistdiskutierten Frau der Nation. Doch so sehr Dr. Charles die Romantik zwischen Mann und Frau zu entmystifizieren versucht, kann Jane doch vor einer Tatsache die Augen nicht verschließen: Liebe basiert auf mehr als bloßem Instinkt und auch Männer haben Gefühle.


Darsteller & Stab Darsteller: Ashley Judd (Jane Goodale), Greg Kinnear (Ray Brown), Hugh Jackman (Eddie Alden), Marisa Tomei (Liz), Ellen Barkin (Diane Roberts), Laura Regan (Evelyn), Catherine Dent (Alice), Peter Friedman (Stephen), Donna Hanover (Mary Lou Corkle), Matthew Coyle (Staff Member)

Stab:Regie: Tony Goldwyn • Produzenten: Lynda Obst • Drehbuch: Elizabeth Chandler • Vorlage: Laura Zigman • Filmmusik: Rolfe Kent • Kamera: Anthony B. Richmond, ASC , BSC • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Dan Leigh • Schnitt: Dana Congdon • Kostüme: Ann Roth, Michelle Matland • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Bärbel Pfannerer (TV-Movie) 16/2001: Schade! Nichts Neues auf der Leinwand beim Kampf der Geschlechter: "Männerzirkus" bietet wenig fürs Hirn, dafür eine Menge fürs Auge - appetitliche Menschen, luxuriöse Wohnungen und schöne Stadtansichten von New York. Die Story wird routiniert und ohne Pepp abgespult. Da hilft es auch nichts, dass die Komödie bis in die Nebenrollen (glänzend: Ellen Barkin) wirklich gut besetzt ist.

Cinema 08/2001: Eine Theorie, die Autorin Zigman nach Gesprächen mit Freundinnen ersann und die ähnlich schon vielfach wiedergekäut wurde. Lahme Sprüche, ein peinliches Finale und der unerotischste Filmkuss des Jahres machen den "Männerzirkus" nicht eben erbaulich. Im Gegensatz zum Potenzrasen von Hugh Jackmann, an den Homosapiens-Weibchen gewiss ein paar schweinische Gedanken verschwenden. Die tierfreundlichen zumindest.

Kultur Spiegel 07/2001: Ashley Judd zwischen zwei Männern: Hugh Jackman ist ein selbstverliebter Macho, Greg Kinnear ein wankelmütiger Waschlappen, und weil sie sich , im Leben nie recht entscheiden konnte, geht sie erst mal beiden auf den Leim. Romantische Paraderolle für Judd, die stets ein wenig verheult aussieht in ihren Filmen.

film-dienst 15/2001: Eine langweilig geschriebene und ohne jedes Timing inszenierte Komödie, die lediglich schöne Menschen in schicken Berufs- und Privatsphären arrangiert. Selbst die Darsteller können den fehlenden Witz trotz ihres teilweise ansehnlichen Spiels nicht kompensieren.

Rhein-Zeitung: Wenn die beste Freundin Liebeskummer hat, bringt man ihr eine Packung Kleenex und eine Riesenschachtel Pralinen. Wer noch mehr helfen will, kann in Zukunft Laura Zigmans Buch verschenken. Superwitzig und wunderbar selbstironisch!

Berliner Morgenpost: Ein Liebeskummertagebuch ohne öde Rezepte, die eh nichts nützen. Frisch und herzergreifend.

K.-H. S. (TV-Today) 2001-16: Harmlos-drolliges Fastfood für den Sommer.

Maxi: Die ultimative Single-Bibel.

Filmplakat
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Dirk Jasper FilmLexikon

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