The Score

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Titel Deutschland: The Score
Titel USA: The Score
Genre: Action-Thriller
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 16. August 2001
Laufzeit Kino: 120 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 17. Juni 2002
Video Deutschland: 17. Juni 2002
Laufzeit DVD/Video: 120 Minuten



Inhalt Nach einer erfolgreichen Karriere im Einbruchsgeschäft will sich Juwelendieb Nick Wells endlich zur Ruhe setzen. Nachdem seine Freundin Diane klar verständlich gemacht hat, dass sie nicht bereit ist, mit einem Dieb zusammenzuleben, entschliesst er sich endgültig in seiner Heimatstadt Montreal mit seinem Jazz Club ein ehrliches Leben beginnen.

Nick's Partner Max, der seit Jahren die Aufträge besorgt und Nick's Beute lukrativ verkauft hat, ist von der Idee gar nicht begeistert, er kann es sich finanziell noch nicht leisten, in den Ruhestand zu gehen. Als Kompromiß schlägt er Max einen letzten großen Deal vor, der für beide genug einbringen soll, um den Job an den Nagel zu hängen.

Nick zögert, denn Max' Plan verstößt gegen sämtliche Regeln, die Nick in seiner Gaunerkarriere gelernt hat: Arbeite immer allein und nie im eigenen Land! Doch das Zepter, auf das es Max abgesehen hat, befindet sich im Lagerhaus des Zollamts von Montreal ohne Partner hat Nick keine Chance, in die gut gesicherte Anlage vorzudringen.

Auch hier hat Max schon die Lösung parat: der sehr clevere, aber mysteriöse Jackie soll Nick helfen, das wertvolle Zepter aus dem Zollamt zu stehlen. Die beiden Diebe stehen sich zunächst mißtrauisch gegenüber, Nick sieht in dem rücksichtslosen Grünschnabel Jackie ein Sicherheitsrisiko, Jackie dagegen findet, das Nick nicht mehr den richtigen Biß für den Job und die besten Tage längst hinter sich hat.

Aber die Aussicht, den scheinbar unmöglichen Coup zu landen und das große Geld zu machen, lassen Nick und Jackie ihr Mißtrauen gegeneinander vergessen.


Darsteller & Stab Darsteller: Robert de Niro (Nick), Edward Norton (Jack/Brian), Marlon Brando (Max), Angela Bassett (Diane), Gary Farmer (Burt), Paul Soles (Danny), Jamie Harrold (Steven), Serge Houde (Laurent), Jean Rene Oueliet (André), Martin Drainville (Jean-Claude)

Stab:Regie: Frank Oz • Produzenten: Gary Foster, Lee Rich • Drehbuch: - • Vorlage: Daniel E. Taylor, Kario Salem • Filmmusik: Howard ShoreKamera: Rob Hahn • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jackson De Govia • Schnitt: Richard Pearson • Kostüme: Aude Bronson-Howard • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Cinema 2001-08: Frank Oz, bekannt für leichtgewichtige Komödien wie "In & Out" und "Bowfingers große Nummer", hat seinen ersten dramatischen Film zu einem persönlichen Prestigeobjekt erkoren - und hoffnungslos mit prätenziösem Schnickschnack überfrachtet. Das getragene Tempo lässt kaum Spannung aufkommen, die Pointe ist absehbar.

Kultur Spiegel 2001-08: Drei Star-Generationen beim Stelldichein: Marlon Brando (Der Wilde) ist präsent, Robert de Niro (Taxi Driver) grummelt, und Edward Norton (Fight Club) hampelt und zuckt, als wäre die Hauptrolle in "Rain Man" noch nicht besetzt. dass die nett altmodische Geschichte um einen Gangster und seinen letzten Coup, von Frank Oz inszeniert, unter den Schwergewichten ein wenig in die Knie geht, versteht sich von selbst.

film-dienst 2001-16: Man freut sich an einer Atmosphäre aus einem Guss, deren Bruchlosigkeit durch Shores Musik und Rob Hahns flüssigsanfte Kamera noch verstärkt wird. Und man genießt das Easy Going De Niros, in dem der Film den Sieg des Mechanikers und seines Werkzeugkastens über den Computerfreak und die Überwachungskameras feiert, der Old Economy über die New Economy. Darin mag man sogar etwas Zeitgemäßes entdecken. Ansonsten ist "The Score" tatsächlich schöne Nostalgie.

Karl-Heinz Schäfer (TV-Today) 2001-17: Die Besetzung der altmodischen Krimis ist erstklassig, aber dem Rest fehlt leider der Schliff.

Roland Kruse (TV-Spielfilm) 2001-17: Edel besetzter Einbruchsthriller: kein großer Coup, aber ein diebischer Spaß.

Filmplakat
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Dirk Jasper FilmLexikon

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