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Elvis selbst rief James Burton an und bat ihn, für sein Konzert-Engagement in Las Vegas eine Band zusammenzustellen. Das war 1969. Burton war von diesem Zeitpunkt an, bis zu dessen Tod, Elvis' Lead Gitarrist - ,bei seinen Konzerten in Las Vegas und anderen Auftritten in den USA ebenso wie bei vielen Schallplatten-Aufnahmen.
Als Gitarrist ist James Burton zur Ikone geworden, und sein Einfluss auf Generationen von anderen Gitarristen, berühmten wie unbekannten, ist unverkennbar. Von den zahlreichen Künstlern, mit denen James Burton Aufnahmen machte, seien hier nur die wichtigsten genannt: Ricky Nelson, Jerry Lee Lewis, Roy Orbison, John Denver, Johnny Cash, George Cash, George Harrison, Rosanne Cash, Frank Sinatra, Henry Mancini, The Byrds, The Everly Brothers, Tina Turner, Elvis Costello, Andy Williams, Dolly Parton, Linda Rondstat, Hank Williams Jr., Emmylou Harris, Willie Nelson, Dean Martin, Glen Campbell, Merle Haggard, Waylon Jennings, Arlo Guthrie, Johnny Mathis, The Mamas and the Papas, The Mills Brothers, Herb Alpert, und nicht zu vergessen Elvis Presley.
Ronnie Tutt, Drums
Ronnie Tutt begleitete Elvis als Drummer von 1967 bis 1977, auf der Bühne und bei einer Vielzahl von Aufnahmen. 1969 bewarb er sich für die Band, die Elvis für seine Las Vegas Tournee zusammenstellte - und bekam den Job. Zwischen beiden kam es zu einer ganz besonderen Verbindung: Ihre Art der "musikalischen Kommunikation" war ein Schlüsselfaktor für eine großartige Show. Ronnie Tutt suchte den Blickkontakt zu Elvis, er ahnte voraus, in welche Richtung der "King" mit seinem Lied gehen würde.
Seine Arbeit mit Elvis ist die Krönung in einer langen Liste von Arbeiten mit Stars der Pop, Rock und Country Music. Mehrere Jahre spielte er in der Jerry Garcia Band - und seit 1981 in der "Neil Diamond Band".
Ronnie Tutt ist in Dallas, Texas aufgewachsen. Er studierte Musik an der "University of North Texas", spielte bei Gigs in der Umgebung von Dallas und Fort Worth, und gehörte als Drummer und als Sänger zum festen Stamm zweier "jingle"-Studios. 1963 wechselte er nach Memphis und schrieb dort als Drummer in verschiedenen Bands und Orchestern ein aufregendes Stück Musikgeschichte mit. Ronnie Tutt arbeitete lange Zeit als Studio-Musiker in Los Angeles, später wechselte er nach Nashville.
Glen D. Hardin, Piano
Hardin arbeitete von 1970 bis 1976 mit Elvis zusammen, begleitete ihn bei Live-Auftritten, schuf einige seiner Arrangements und spielte bei zahlreichen Studio-Aufnahmen.
Glen D. Hardin wuchs in Texas auf, und schaffte es im Herbst 1961 nach Los Angeles, nachdem er seinen Dienst in der U.S. Navy quittiert hatte. Schon Anfang 1962 spielte er Piano im Palomino Club, und bald ging er mit den "Crickets" auf Tournee. In den folgenden Jahren arbeitete er als Arrangeur und Pianist bei Studio-Aufnahmen mit Künstlern wie Emmylou Harris, John Denver, Merle Haggard, Marty Robbins, George Jones, Dolly Parton, Tanya Tucker, The Everly Brothers, Ricky Nelson, Travis Tritt, Trisha Yearwood, Alan Jackson, Vince Gill, Willie Nelson, Kenny Rodgers & the First Edition, Bing Crosby, Andy Williams, Jim Nabors, Dean Martin, Sammy Davies Jr., Sonny & Cher, k.d. Lang, Roy Orbison, Linda Rondstat, Ike & Tina Turner, Cass Elliot, Ricky Skaggs, Marty Stuart, Tammy Wynette.
Er ging drei Jahre mit Emmylou Harris auf Tournee, elf mit den Crickets, und sechzehn Jahre lang mit John Denver.
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| © Fotos: Arsenal © 1994 - 2009 Dirk Jasper |