Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück
Titel USA: Bridget Jones's Diary
Genre: Liebeskomödie
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2001-08-26
Kino USA: 2001-04-13
Laufzeit Kino: 97 Minuten
Kinoverleih D: UIP

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-03-21
Laufzeit DVD: 93 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar


Szenenfoto Die moderne, wenn auch manchmal etwas chaotische Bridget Jones ist eine junge Londonerin Anfang 30. Sie arbeitet in einem Verlag und schlägt sich tagein tagaus mit einem stressigen Job, zu vielen Zigaretten und ihrem Übergewicht herum. Aber am schlimmsten: sie ist noch immer Single. Sehr zum Leidwesen ihrer Eltern, die bei diversen Familientreffen immer wieder versuchen, ihre Tochter zu verkuppeln.

Bei einer dieser Parties stellt man ihr Mark Darcy vor, doch nach anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten scheint klar: das kann er nicht sein, der Traumtyp, auf den Bridget wartet. Fasst sie doch gerade erst den Entschluss, ihr Leben endlich in den Griff zu kriegen, eine Diät durchzuziehen und von jetzt an in Tagebucheinträgen ihren Frust loszuwerden. Und somit passt der eher unhöfliche Darcy, der zu allem Überfluss auch noch grauenhafte Pullis und Krawatten trägt, nicht wirklich ins Konzept.

Szenenfoto Da gefällt Bridget ihr Chef Daniel Cleaver schon besser. Der ist charmant, gutaussehend, aber - leider - ein Weiberheld. Als er sich plötzlich ausgerechnet für Bridget zu interessieren beginnt, ergreift sie dennoch die Gelegenheit und fängt wider besseres Wissen eine Affäre mit ihm an.

Sollte das der langersehnte Fahrschein ins Glück sein? Oder können erste Eindrücke vielleicht doch täuschen und Mark Darcy verdient eine zweite Chance?


SzenenfotoDarsteller: Renée Zellweger (Bridget Jones), Hugh Grant (Daniel Cleaver), Colin Firth (Mark Darcy), Shirley Henderson (Jude), Sally Phillips (Shazza), James Callis (Tom), Jim Broadbent (Bridgets Vater), Gemma Jones (Bridgets Mutter), James Faulkner (Onkel Geoffrey), Neil Pearson (Richard Finch)

Regie: Sharon Maguire

Stab: • Produzenten: Tim Bevan, Eric Fellner, Jonathan Cavendish • Drehbuch: Helen Fielding, Andrew Davies, Richard Curtis • Vorlage: Helen Fielding Schokolade zum Frühstück von Helen Fielding • Filmmusik: Patrick Doyle • Kamera: Stuart Dryburgh • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gemma Jackson • Schnitt: - • Kostüme: Rachael Fleming • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Der Spiegel 2001-34: Die Heldin spielt Renée Zellweger, tapfer und erfolglos in dem Versuch, dieser vollendeten Pleite von einem Film so etwas wie Charme zu verleihen. Wo gar nichts stimmt, da hilft auch ein blondes Lächeln nicht weiter. Was die tragikomische Innenschau einer berufstätigen Frau hätte sein sollen, ist ein routiniert abgedrehtes erzählerisches Durcheinander - albern, wo es satirisch sein will, lieblos, wo es rühren soll, schlampig und interesselos erzählt. Die deutsche Synchronisation blamiert sich durch Sätze wie diesen: "Du vermittelst den Eindruck, dass di wahnsinnig hilfsbereit und edel bist." Ach, wäre man doch blind und taub.

SzenenfotoKatharina Löffler (TV-Movie) 2001-18: Herrlich erfrischend, diese Frau! Wenn Bridget erst heftigen Knutschen wieder einfällt, dass sie eine Miederhose unterm sexy Fummel trägt, hat sie garantiert die weiblichen Lacher auf ihrer Seite. Doch keine Angst, liebe Männer, ihr kommt nicht zu kurz: Die turbulenten Liebesabenteuer der symphatischen Stadtneurotikerin sind für alle ein Vergnügen.

Cinema 2001-08: Dramen, so vertraut wie unser Alltag, die "Bridget Jones" wohltuend von der Flut hauptamtlicher Frauenfilme abheben, in denen schöne Menschen vor schicker Kulisse pitoresk leiden. Und dabei bestimmt keine herrlich peinlichen Miederhosen tragen.

Hörzu 2001-34: Sharon Maguire gelang der ersehnte Lichtblick im Sumpf unzähliger Single-Komödien. Ein köstlicher Spaß nicht nur für Frauen, die sich über Hugh Grant als smarten Mistkerl und eine liebenswerte unperfekte Heldin freuen. Denn - sind wir nicht alle ein bisschen Bridget?

SzenenfotoKultur Spiegel 2001-08: Renée Zellweger brilliert als thrity something mit De Niro gleich angefutterten Fettpolstern, Hugh Grant als schmieriges Ekel. Wegen seines Rollenverständnisses ein Film, den Verona Feldbusch mögen dürfte und Alice Schwarzer hassen müsste.

film-dienst 2001-17: Liebenwürdig gezeichnete Charaktere, präzise Alltagsbeobachtungen und ein ebenso harter wie herzlicher Humor unterscheidet den Film von Gros des Genres.

Heiko Schneider (TV-Spielfilm) 2001-18: Deftig-britischer Humor grandiose Mimen in dem Wohlfühl-Film des Jahres.

Rolf von der Reith (TV-Today) 2001-18: Sind wir nicht alle ein bisschen wie Bridget Jones? Um Himmels willen, nein! Aber sie ist die sympathischste Kino-Chaotin seit langem.

Kino News 2001-08: Eine verrückt-romantische Komödie mit Biss und einer umwerfend witzigen Renée Zellweger.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 2001 für Renée Zellweger (Beste Hauptdarstellerin)


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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