Lammbock - Alles in Handarbeit
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Lammbock - Alles in Handarbeit
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 2000

Kino Deutschland: 2001-08-23
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Senator Film



Szenenfoto Erst mal einen durchziehen, lautet das unerschütterliche Motto der besten Freunde Stefan und Kai, wenn sie sich in ihrer Heimatstadt Würzburg mit großen Themen des Lebens wie Frauen, Zukunft und Mehmet Scholl befassen.

Damit auch andere nicht darben müssen, haben sie den Pizza-Express "Lammbock" eingerichtet: Unter dem Codewort "Pizza Gourmet" erwarten ihre Kunden Cannabisprodukte vom Feinsten aus eigenem Anbau, versteht sich.

Szenenfoto Während der unkomplizierte Kai sich mit seinem Leben bestens arrangiert hat, kommen Stefan zunehmend Zweifel daran, ob ihm das ständige Debattieren über Stil, Coolness und Gott und die Welt auf Dauer genug sind. Als Student im x-ten Semester und Sohn eines Richters fühlt er sich in die Pflicht genommen, mehr aus seinem Leben zu machen.

Doch alle Grübelei wird schlagartig in den Hintergrund gedrängt, als sich der befreundete Kiffexperte Achim als verdeckt arbeitender Drogenfahnder erweist. Plötzlich bleibt Stefan und Kai nur noch eine Option - und diese könnte das Ende ihrer gemeinsamen Zeit in der Lammbock und das Ende ihrer Freundschaft bedeuten ...


SzenenfotoDarsteller: Lucas Gregorwicz (Stefan), Moritz Bleibtreu (Kai), Marie Zielcke (Laura), Alexandra Schalaudek (Gina), Julian Weigend (Achim), Elmar Wepper (Vater Becker), Alexandra Neldel (Jenny), Christof Wackernagel (Ausbilder), Nils Brunckhorst (Dopex)

Regie: Christian Zübert

Stab: • Produzenten: Sönke Wortmann • Drehbuch: Christian Zübert • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Sonja Rom • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Andrea Mertens • Kostüme: Annegret Stössel • Make Up: Jutta Burkhardt, Stefanie Birrenbach • Ton: Erik Seifert • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Kultur Spiegel 2001-08: Kiffen, sagt man, mache gleichgültig. Kai (Moritz Bleibtreu) ist das vermutlich egal: Über seinen Pizza-Service beliefern er und sein Partner die Würzburger Szene erfolgreich mit unter Salamischeiben versteckten Cannabis-Produkten. Viel mehr passiert in dem Buddy-Movie von Christian Zübert eigentlich nicht - was Raum lässt für endlose Gespräche über Frauen, Fußball, Cool-sein, die Zukunft und das Leben überhaupt.

Cinema 2001-08: Milieugenau wie "Bang Boom Bang" und mit viel fränkischem Lokalkolorit versehen, gehört Züberts Hanfarbeit zu den kleinen Entdeckungen des diesjährigen deutschen Films. "Hamburg total bekifft", titelte vor einer Weile die gelegentlich gut informierte Hamburger Morgenpost - nach diesem Film kann alles nur noch schlimmer werden.

SzenenfotoBärbel Pfannerer (TV-Movie) 2001-18: Zugegeben, es passiert lange nichts. Egal: Es macht irre Spaß, die zwei Kifferkumpel bei ihrem lakonischen Gedankenaustausch zu belauschen und die herrlichen Figuren ganz unangestrengt durch ihren mal normalen, mal absurden Alltag zu begleiten. Züberts Vorbild ist Kevin Smith (Dogma) - der wäre begeistert. Bestimmt!

Der Spiegel 2001-34: Das wohl dem eigenen Erwachsenwerden in einer Kleinstadt nachempfundene Joint Venture von Christian Zübert (Drehbuch und Regie) bringt zunächst stilsichere, absurd-lakonische Depatten zu Stande, doch nach und nach weicht das entspannte Hier und Jetzt der freundlichen Drogisten dem Drang zu niederem Klamauk.

film-dienst 2001-17: Lakonische Provinzkomödie im Stil amerikanischer Slackerfilme, die trotz guter schauspielerischer Leistung wenig überzeugt, weil sich der dialoglastige Debütfilm viel auf andere Filme, aber auf keine greifbare Wirklichkeit bezieht.

Hörzu 2001-34: Betont relaxte, teils deftige Kifferkomödie um zwei sympathische Chaoten: nicht durchweg berauschend, aber ein originelles, gut gespieltes Debüt von Regisseur Christian Zübert.

Rolf von der Reith (TV-Today) 2001-18: Zwei Kiffer in der Klemme - das sorgt schön für Schadenfreude. Endlich eine gelungene deutsche Komödie.

Kino News 2001-08: Die schräge Story allein ist schon klasse. Die hervorragenden Schauspieler machen daraus einen echt korrekten Kino-Spaß!


SzenenfotoOscar ®



SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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