Ausführlicher Inhalt zu Maybe Baby

Sam (Hugh Laurie) und Lucy (Joely Richardson) sind glücklich verheiratet und haben alles, was man sich vom Leben wünschen kann: gutes Aussehen, beruflichen Erfolg, coole Motorräder und sogar im Bett klappts perfekt. Das Einzige, was ihnen zum ihrem Glück noch fehlt, ist das, wonach sie sich von ganzem Herzen sehnen: ein Baby.



+++ Werbung +++


Da sich der gewünschte Kindersegen von alleine nicht einstellen will, versuchen sie, mit jedem erdenklichen Trick nachzuhelfen: Ovulationstabellen, sexy Dessous, altertümliche Fruchtbarkeitsrituale und Sex an angeblich magischen Orten. Das einzige Resultat dieses anstrengenden Fortpflanzungsprogrammes ist jedoch die Tatsache, dass Sex immer mehr zum Mittel zum Zweck wird und die Romantik zu kurz kommt. Schließlich bleibt Sam und Lucy keine andere Wahl, als sich in professionelle Behandlung zu begeben. Hier wartet nun eine Welt der Sperma-Tests und Abstriche auf das Paar und beide merken schnell, dass künstliche Befruchtung kein Zuckerschlecken ist.

Währenddessen fühlt sich Sam zunehmend frustriert in seinem Job als leitender Fernsehredakteur für Comedy Sendungen. Sein neuer Boss, Nigel (Matthew Macfadyen) macht ihm die Hölle heiß und zwangsversetzt ihn ins Kinderfernsehen. Statt sich mit Spielsendungen für die lieben Kleinen zu beschäftigen, entschließt sich Sam, ein Drehbuch zu schreiben. Leider ist das einfacher gesagt als getan. Egal wie sehr er sich anstrengt, er hat einfach keine zündende Idee.

Als ihm seine Hippie-Freundin Druscilla (Emma Thompson) rät, in seinem Inneren nach Inspirationen zu suchen, hat er plötzlich einen genialen Einfall: er wird eine Geschichte über ein Ehepaar schreiben, das verzweifelt versucht, ein Kind in die Welt zu setzen. Lucy ist jedoch entsetzt von Sams Idee und verbietet ihm, ihre gemeinsamen Erlebnisse für seine Karriere auszuschlachten. Sam kann der Versuchung nicht widerstehen und beginnt heimlich, das Drehbuch zu schreiben. Die ersten Seiten seines Script ernten den jubelnden Beifall seiner Kollegen und seines Chefs Nigel. Der ultra-coole Jungregisseur Ewan Proclaimer (Tom Hollander) erklärt sich sogar bereit, die Geschichte zu verfilmen.

Da Sam mittlerweile nur noch verschlossen vorm Computer hockt, ist Lucy zunehmend empfänglich für die Aufmerksamkeiten des verführerischen Schauspielers Carl Phipps (James Purefoy) – ein neuer Klient der Schauspieleragentur, für die sie arbeitet. Die Liebe zwischen Sam und Lucy gerät unter zusätzliche Gefahr als Sam anfängt, Lucys Tagebuch zu lesen, um neue Inspirationen für sein Drehbuch zu finden. Auch er weiß, dass er damit einen unverzeihlichen Vertrauensbruch begeht.

Endlich ist es dann soweit: Lucys künstliche Befruchtung wird vollzogen und Sams Film geht in Produktion. Zu Sams Schrecken wird die Hauptrolle mit seinem Nebenbuhler Carl Phipps besetzt. Sam versucht in letzter Minute, den Dreh des Films zu stoppen, doch mittlerweile ist es zu spät. Da er Angst hat, Lucy in ihrem derzeitigen Zustand mit der Wahrheit zu konfrontieren, wird seine Lüge von Tag zu Tag größer. Sam setzt seine ganzen Hoffnungen darauf, dass Lucys künstliche Befruchtung einschlagen und sie schwanger werden wird. Lucy verliert jedoch die Embrios und findet kurz darauf heraus, dass Sam ihr Vertrauen mißbraucht und ihr Tagebuch zu einem Script verarbeitet hat. Ist die Liebe der beiden stark genug, um diesen Test zu überstehen?

© Fotos: Concorde © 1994 - 2010 Dirk Jasper