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Marvin Mange (Rob Schneider) ist Polizeianwärter und ein Verlierer wie er im Buche steht.
Weder besonders stark, noch klug - geschweige denn schön - ist er doch ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, gibt er doch jedem Menschen in seiner Umgebung das sichere Gefühl, nie der/die/das Allerletzte zu sein. Denn das ist sowieso immer schon einer: Marvin!
Alles wird anders an jenem Tag, da Marvin Nachtdienst schiebt, über Notruf zu einem Überfall gerufen wird und auf dem Weg dorthin mit seinem Auto schwer verunglückt. Knapp mit dem Leben davon gekommen, schleppt ihn ein verrückter Wissenschaftler, Dr. Wilder (Michael Caton), in sein Labor im Wald, und nimmt sich seiner an. Immer wieder taucht Marvin bei der Operation kurz aus dem Koma auf, und wundert sich über die Tiere, die sich in seltsamer Krankenhaus-Tracht an ihm zu schaffen machen - aber vielleicht ist das alles auch nur ein böser Fiebertraum.
Zwar fühlt sich Marvin nach einer Woche der Genesung wie neugeboren, was er aber nicht weiß ist, wie neu er tatsächlich ist - denn Dr. Wilder hat an ihm ein erstaunliches Experiment vollzogen, indem er ihm Organe unterschiedlichster Tiere einsetzte.
Zurück im Alltag, erstaunt Marvin seine beiden einzigen Freunde Fatty (Louis Lombardi) und Miles (Guy Torry) ebenso, wie seine Vorgesetzten Sgt. Sisk (John C. McGinley) und Chief Wilson (Ed Asner): Marvin erschnuppert Drogenkuriere, rettet Kinder vorm Ertrinken - und alles weil ihn seine tierischen Instinkte Dinge wahrnehmen lassen und Fähigkeiten aktivieren, von denen gewöhnliche Menschen nur träumen können. Seltsam auch, dass dieser Ängstlichste unter den Ängstlichen, auf einmal beißwütige Köter einschüchtert, unbändigen Appetit auf Aquariumsfische verspürt und spielend Rassepferde beim Joggen abhängt. Nicht zu reden davon, dass er beim Anblick einer Passantin im Minikleid zum Hengst wird und bei einer Zeugenvernehmung auf einem Bauernhof eine Ziege anhimmelt.
Was in jener Nacht des schlimmen Unfalls wirklich vorgefallen ist, erfährt Marvin erst nach geraumer Zeit von Dr. Wilder, der seine Entwicklung seit der Operation aufmerksam verfolgt hat und den Probanten nun gern wieder unter Aufsicht stellen würde. Dr. Wilder befürchtet nämlich, dass der schüchterne Junge mit seinen menschlichen Anteilen vielleicht bald nicht mehr in der Lage sein wird, das Tier in sich zu bändigen. Für Marvin beginnt nun ein schrill-komischer Kampf mit sich selbst, neben dem sich der Konflikt zwischen Dr. Jekyll und Mr. Hyde wie ein Sandkastenspiel ausnimmt.
Mit seinen neuen Fähigkeiten, die immer häufiger auch gegen seinen ausdrücklichen Willen zum Ausdruck kommen, entwickelt sich Marvin schnell zum Super-Cop. Auf einmal fällt ihm in den Schoß, wonach er sich sonst sein Leben lang vergeblich gereckt hat. Es dauert nicht lange, und der gutmütige Marvin hat einen ausgewachsenen Feind unter seinen Kollegen, einen, den die Eifersucht förmlich zerfrisst: den muskulösen Sgt. Sisk.
Als sich dann auch noch eine zärtliche Beziehung zwischen Marvin und Rianna (Colleen Haskell), einer attraktiven Naturschützerin, anbahnt, sieht sich der arme Junge zunehmend in einen tückischen Dreifrontenkrieg verwickelt. Gänzlich verwirrt ist er, als schließlich noch die Nachricht von einem verrückten Monster in Menschengestalt die Runde macht.
Marvin ein Beastie Boy? Sgt. Sisk jedenfalls fackelt nicht lange, und setzt das ganze Städtchen auf Marvin an, der nun wirklich seine ganzen tierischen Fähigkeiten braucht, um dem rachsüchtigen Mob zu entkommen.
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| © Fotos: Senator © 1994 - 2010 Dirk Jasper |