|
|
| • Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher Inhalt • Produktionsnotizen • Interview mit Ralf Huettner • Gruschenka Stevens • Tim Bergman • Ildikó von Kürthy • Filmplakat im Großformat • |
| Filmplakat | |
|---|---|
![]() |
Titel Deutschland: Mondscheintarif Genre: Komödie Farbe, Deutschland, 2001 Kino Deutschland:
2001-10-25 |
Liebe ist das
Schönste, was es gibt. Aber verliebt sein ist die
Hölle.
Cora Hübsch, Fotografin, durchleidet diese Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns. Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: Der Mann mußs anrufen. Allerspätestens nach drei Tagen. Sonst war es für ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts.
Das zumindest sagen die Spielregeln, an die
man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre
liebste Freundin Jo bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund
Big Jim, der eifersüchtig über sie wacht. Beide raten der
Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört
schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb
Stunden Zeit hat.
Zeit, um sich
abzulenken mit Rauchen, Lesen, Baden, Essen, Seil springen,
Abwaschen, Fernsehen, Musik hören - natürlich immer dicht
neben dem Telefon. Aber vor allem Zeit, um über die
turbulenten Verwicklungen der letzten Tage nachzudenken. Und
über die Beziehung zu dem Traummann: Dr. med. Daniel
Hoffmann.
Darsteller:
Gruschenka Stevens (Cora Hübsch), Tim Bergmann (Daniel
Hoffmann), Jasmin
Tabatabai (Jo), Bettina Zimmermann (Carmen Koslowski),
Rüdiger Klink (Big Jim), Karina Fallenstein (Marianne), Peter
Wolf (Rüdiger), Heinrich Eyerund (Sascha), Kirk Kirchberger
(Hannes), Sabine Urig (Frau Zappka), Reamonn (Special Guest)
Regie: Ralf Huettner
Stab: •
Produzenten: Kirsten Hager, Eric Moss, Andreas Schneppe •
Drehbuch: Silke Neumayer, Ralf Huettner, Barbara Oslejsek •
Vorlage: Ildikó von Kürthy
• Filmmusik: Schallbau • Kamera:
Tommy Wildner • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Greg
Namberger • Schnitt: Horst Reiter • Kostüme: Frank
Wilde • Make Up: Heike Merker, Anke Piorreck • Ton:
Manfred Banach • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: -
•
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach dreijähriger kreativer Pause meldet sich Regisseur Ralf Huettner (Die Musterknaben) eindrucksvoll im Kino zurück. Mit unglaublichem Gespür für Timing, Emotionen und Charaktere hat er Ildikó von Kürthys gleichnamigen Bestseller-Roman in eine visuell betörende und hervorragend gespielte Komödie verwandelt.
Der Spiegel 2001-43: Frei nach dem gleichnamigen Bestsellerroman der Hamburger Journalisten Ildikó von Kürthy schmort Regisseur Ralf Huettner die postmoderne, unbemannte Großstadtfrau um die dreißig im eigenen saft: Zwar ist sie irgendwie emanzipiert, bleibt aber dennoch in ihrem emotionalen Triebstau stecken, und als Single will sie jetzt auch nur das eine: ein emanzipierter Ex-Single sein. Womit sich die Komödie um die hübsche Cora - dank erfolgter Verkuppelung - bald von selbst erledigt.
Cinema 2001-11: Leider übertreibt es der Münchner Regisseur mit dem schicken Styling, klaut optische Gags bei Ally McBeal und verhilft der Popgruppe Reamann zu einem fragwürdigen Werbeauftritt. Aber die Botschaft "Es gibt keine Regeln"(in der Liebe) vermittelt der Film so symphatisch, dass man ihm diese Regelverletzungen gern verzeiht.
film-dienst 2001-22: Beziehungskomödie der schlimmsten Art mit klischeehaften Figuren, die immer wieder nur eine Frage variiert und weder originelle noch amüsante oder gar neue Antworten findet.
Gernot Gricksch
(TV-Today) 2001-22: Einfallsreiche, monologstarke Komödie
aus der wirren Welt der Singlefrauen.
Oscar ®
Bemerkungen
|
|
| © Fotos: Senator Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper |

