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| • Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Filmplakat im Großformat • |
| Filmplakat | |
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Titel Deutschland: Berlin Babylon Genre: Dokumentarfilm Farbe, Deutschland, 1996-2000
Kino Deutschland: 2001-09-27 |
Berlin nach dem Sturz der Mauern. Beobachtungen des radikalen Umbaus einer Innenstadt und seiner Protagonisten. Kommentiert von der Filmmusik der Einstürzenden Neubauten, die für Berlin Babylon erstmals den kompletten Soundtrack zu einem Kinofilm beisteuerten.Berlin Babylon erzählt von der Melancholie einer Stadt, die ihre zerstörte Struktur mit aller Macht zurückgewinnen und die Schatten der Vergangenheit überwinden will. Ein Film von der hoffnungslosen Bauwut, die in den Himmel wächst und dabei seltsam flach und mittelmäßig bleibt, von der verführerischen Faszination und der prosaischen Brutalität des Bauens.
In fantastischen Bildern zeigt der Film die Kontraste der Stadt und die Protagonisten des eiligen, rastlosen Umbaus, prominente Architekten von Axel Schultes bis Renzo Piano, Bauherren, Politiker, Stadtplaner und Bauleute. Anstelle von Interviews und Statements zeigen Körpersprache, Physiognomie und Fragmente von Gesprächen die Menschen in ihrem sozialen Raum, auf der Baustelle Berlin.
Die babylonische Zivilisationsfabel lebt fort in der wiedervereinten Metropole an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. Der Aufbruch wird zu Stein.
Darsteller: Günter Behnisch, Werner Durth, Thomas Flierl, Sir Norman Foster, Meinhard von Gerkan, Hans Grothe, Helmut Jahn, Barbara Jakubeit, Karsten Klingbeil, Josef Paul KleihuesRegie: Hubertus Siegert
Stab: • Produzenten: Hubertus Siegert • Drehbuch: Hubertus Siegert• Vorlage: Angela Winkler • Filmmusik: Einstürzende Neubauten • Kamera: Thomas Plenert • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Peter Przygodda, Anne Schnee • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Robert Gräf, Uve Haussig, Christian Wersuhn • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •
Filmkritiken
film-dienst 2001-19: Mit viel Sinn für Bildgestaltung und dezente Effekte wie Verlangsamung und Zeitraffer besticht der Film durch seine spannungsreiche Montage. Die dezente Ironie, die den Strom der Bilder begleitet, spielt auf den Größenwahn des "Neuen Berlin" an, während der Schluss mit einem Zitat des Philosophen Walter Benjamin auf die Unaufhaltsamkeit des geschichtlichen Fortschritts verweist.
Oscar ®
Bemerkungen
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| © Fotos: Piffl © 1994 - 2010 Dirk Jasper |