Collateral Damage - Zeit der Vergeltung
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Collateral Damage - Zeit der Vergeltung
Titel USA: Collateral Damage
Genre: Action-Thriller
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-02-21
Laufzeit Kino: 105 Minuten
Kinoverleih D: Tobis StudioCanal

DVD Deutschland: 2003-01-10
Video Deutschland: 2003-01-10
Laufzeit DVD/Video: 114 Minuten



Szenenfoto Hilflos mußs der Feuerwehrmann Gordon Brewer mitansehen, wie seine Frau und sein Sohn bei einem Bombenanschlag auf die kolumbianische Botschaft in Los Angeles vor seinen Augen getötet werden.

Doch nach den Trauer überkommt ihn die blanke Wut - denn sowohl für die Terroristen als auch die US-Ermittlungsbehörden und den CIA-Agenten Brandt sind seine toten Angehörigen lediglich "Kollateralschaden": unbeteiligte Zivilpersonen, die unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Als die Polizei und FBI versagen, macht sich Brewer auf eigene Faust auf in den kolumbianischen Dschungel, um sich an dem Attentäter Claudio Perrini, der sich selbst "Der Wolf" nennt, zu rächen. Während Brewer als Einzelkämpfer in das gefährliche Guerilla-Gebiet vordringt, deckt er die fatalen Verstrickungen zwischen Militärs, Terroristen und dem amerikanischen CIA auf.

Doch für ernüchternde Erkenntnisse bleibt ihm keine Zeit, denn die Terroristen haben ein neues Ziel ins Auge gefasst, mitten im Herzen der USA: in Washington.


SzenenfotoDarsteller: Arnold Schwarzenegger (Gordon Brewer), Elias Koteas (Agent Peter Brandt), Francesca Neri (Selena Perrini), Cliff Curtis (Claudio "Der Wolf" Perrini), John Leguizamo (Felix Ramirez), John Turturro (Sean Armstrong), Shelly Malil (Doctor), Tyler Posey (Mauro), Eric Lichtenberg (Sheriff), Jorge Zepeda (Rocha)

Regie: Andrew Davis

Stab: • Produzenten: David Foster, Peter MacGregor-Scott, Steven Reuther • Drehbuch: Ronald Roose, David Griffiths, Peter Griffiths • Vorlage: - • Filmmusik: Graeme Revell Collateral Damage • Kamera: Adam Greenberg • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Philip Rosenberg • Schnitt: Dov Hoenig, Dennis Virkler • Kostüme: James W. Tyson • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2002-02: Zur altbackenen Handlung zündet Schwarzenegger ein innovationsloses Feuerwerk: Ein Brand hier, eine Explosion da - das mußs reichen! Mit der Special-Effects-Crew scheint auch Action-König Arnie der Amtsmüdigkeit erlegen zu sein: Der 54-Jährige schleppt sich geradezu durch die Bilder. Zwischen seinen beiden verfügbaren Gesichtsausdrücken wirft die Visage Falten, quillen die Adern. Der Held hat nur noch Biss, wenn er seinem Gegner gerade in Mike Tyson-Manier das Ohr entfernt.

Rüdiger Rapke (TV-Movie) 2002-05: Die letzten Schwarzenegger-Filme End Of Days - Nacht ohne Morgen und The 6th Day waren mit Effekten überfrachtet. "Collateral Damage" hingegen setzt auf eine geradlinig erzählte, durchgängig spannenden Geschichte ohne Effects-Overkill. dass die Action-Szenen mit Arnie sparsamer dosiert sind, ist ein Tribut an sein Alter. Am Ende aber lässt ers noch mal so gewaltig wie in seinen besten Zeiten krachen.

film-dienst 2002-04: Eindimensionaler Actionfilm vor dem Hintergrund von Drogenhandel und internationalen Terrorismus, der sich nicht um eine Vertiefung der Probleme bemüht, sondern sein Heil in aberwitzigen Wendungen sucht. Nicht mehr als ein Star-Vehikel für Arnold Schwarzenegger, der in seine alten Rollenklischees zurückfällt.

Kultur Spiegel 2002-02: Bei einem Bombenattentat kommen als "Kollateralschaden" Frau und Kind eines Feuerwehrmanns ums Leben. Der erledigt daraufhin die Verantwortlichen. dem mäßigen Action-Reißer raubt ein sichtlich altersmüder Schwarzenegger auch noch den letzten Schwung.

Der Spiegel 2002-08: Den Bösnickeln gesteht Regisseur Andrew Davis zwar etwas mehr Persönlichkeit zu als im Hurrapatriotismus-Genre üblich - doch bis Schwarzenegger sie schließlich in die ewigen Jagdgründe schickt, hat der Zuschauer längst ermattet die Waffen gestreckt.

Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-05: Recht simple wie fast alle Arnie-Filme - aber deutlich spannender als seine letzten Streifen.

Scott Orlin (TV-Spielfilm) 2002-05: Unausgegorene Action-Rohkost mit kritischen Untertönen in Sachen Terrorismus.


SzenenfotoOscar ®



SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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