Die Klavierspielerin
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die Klavierspielerin
Titel Frankreich: La Pianiste
Genre: Drama
Farbe, Frankreich, Österreich, 2001

Kino Deutschland: 2001-10-11
Laufzeit Kino: 130 Minuten
Kinoverleih D: Concorde

DVD Deutschland: 2002-11-09
Video Deutschland: 2002-11-09
Laufzeit DVD/Video: 125 Minuten



Szenenfoto Erika Kohut gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig. Sie lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter zusammen. Manchmal flieht sie. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten sich in den Kopf setzt, sie zu verführen ...

SzenenfotoDarsteller: Isabelle Huppert (Erika Kohut), Benoît Magimel (Walter Klemmer), Annie Girardot (Die Mutter), Anna Sigalevitch (Anna Schober), Susanne Lothar (Frau Schober), Udo Samel (Dr. Blonskij)

Regie: Michael Haneke

Stab: • Produzenten: Michael Katz, Yvon Crenn (MK2) • Drehbuch: Michael Haneke • Vorlage: Elfriede Jelinek • Filmmusik: Guillaume Sciama • Kamera: Christian Berger • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Christoph Kanter • Schnitt: Monika Willi, Nadine Muse • Kostüme: Anette Beaufays • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2001-10: Haneke gelingt es, mit nüchternen, kargen Bildern eine Welt der Obsession und Verletzlichkeit aufzuzeigen, die sich unter die Haut frisst. Eine schmerzhafte Piano-Stunde, die man nicht vergisst.

Jens Golombek (TV-Movie) 2001-21: Regisseur Michael Haneke (59) liebt die Provokation. Wie schon in "Funny Games" bricht er auch hier Tabus - verbal und visuell. Das mag bisweilen die Grenzen des Zumutbaren überschreiten. Fesselnd ist das jede Sekunde - ein Verdienst vor allem von Isabelle Huppert. Sie lässt Elfriede Jelineks spröde Romanheldin auf unvergleichliche Weise lebendig werden.

film-dienst 2001-20: Der Film beginnt als psychologisches Drama, verliert aber an Überzeugungskraft, als die von Isabelle Huppert extrem beeindruckend gespielte Pianisten ihre vedränten Seiten enthüllt. Die dichte, aufs Wesentliche konzentrierte Inszenierung arbeitet mit provokativen Leerstellen und vielen spannenden Subplots, unter denen die Geschlechter-Thematik etwas übergewichtet ist.

Hörzu 2001-41: Keine leichte Kost, aber virtuos gespielt, sehr spannend - und preisgekrönt.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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