Engel & Joe
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher Inhalt • Interview mit Vanessa Jopp • Kai Hermann • Filmplakat im Großformat
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Engel & Joe
Genre: Lovestory
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 2001-10-25
Laufzeit Kino: 95 Minuten
Kinoverleih D: Prokino



Szenenfoto Er ist 17 Jahre alt. Sie ist 15. Es ist die ganz große Liebe. Als sich Straßenkind Engel und Ausreißerin Joe begegnen, beginnt für sie das Abenteuer Leben. Als Joe schwanger wird, ist für beide klar: sie wollen das Baby. Ihre Gefühle versprechen ihnen wider alle Umstände eine Zukunft, wenn sie ihre Ängste überwinden und an ihre Träume glauben. Und so setzen sie ihre Liebe und ihre Sehnsüchte gegen den Rest der Welt.

SzenenfotoDarsteller: Jana Pallaske (Joe), Robert Stadlober (Engel), Mirko Lang (Alex), Steffi Mülhan (Spasti), Nadja Bobyleva (Asi), Oliver Wolter (Maria), Sabine Berg (Meret), Heike Trinker (Betreuerin), Michel Besl (Stinki), Simon Solberg (Ringo)

Regie: Vanessa Jopp

Stab: • Produzenten: Neue Impuls Film, Michael Eckelt, Volker Stolberg • Drehbuch: Kai Hermann • Vorlage: Kai Hermann Engel + Joe • Filmmusik: Beckmann • Kamera: Judith Kaufmann BVK • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Martina Matuschewski • Kostüme: Lucia Faust • Make Up: Irina Tübbecke-Bechem, Sabine Schumann • Ton: Ed Cantu • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Der Spiegel 2001-43: Verwahrloste junge Großstadtmenschen, böse Drogen und ganz große Liebe: Die Regisseurin Vanessa Jopp hat nach ihrer schönen Reportage des Stern-Reporters Kai Hermann zum Melodram aus dem Kölner Drogenkindersumpf veredelt - und zeigt Action-Kitsch mit maximalem Einfühlungsbonus. Als übel knatternde Nervensäge erweist sich einmal mehr das ewige Jungtalent Robert "Kinski" Stadlober - doch immerhin ist die ebenso junge weibliche Hauptdarstellerin Jana Pallaske eine echte Entdeckung.

Cinema 2001-11: Trotz guter Darsteller und hoher Emotionalität fesselt die Geschichte nicht wirklich. Der ambitionierten Love-Story im Straßenmilieu fehlt es an Realismus, obwohl sie auf einer Reportage von Kai Hermann über junge Obdachlose basiert. Anstelle von Härte herrscht anstrengende Melodramatik. Ein gewollter statt gewagter Film.

Bärbel Pfannerer (TV-Movie) 2001-22: Die besten Momente verdankt der Film seinen Hauptdarstellern, die mit Leib und Seele die beiden Liebenden spielen. Das Punkermilieu, in dem sich die zwei begwegen, wirkt hingegen nicht mehr zeitgemäß. Aber vor allem das märchenhafte Ende verhindert für den Zuschauer ein wirklich ergreifendes Kinoerlebnis.

film-dienst 2001-22: Wenig überzeugender Jugendfilm, der vieles nur ausstellt und in Attitüden erstarrt, was einer schlüssigen Analyse sozialer Lebensverhältnisse im Wege steht. Auch darstellerisch enttäuschend.

Alexander Remler (TV-Today) 2001-22: Ideal besetzt und gefühlsecht, wenn auch leicht problemüberladen.


SzenenfotoOscar ®



SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Prokino © 1994 - 2010 Dirk Jasper