|
|
| • Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Filmplakat in Großformat • |
| Filmplakat | |
|---|---|
![]() |
Titel Deutschland: Berlin is in Germany Genre: Drama Farbe, Deutschland, 2000 Kino Deutschland:
2001-11-01 |
Nach 11 Jahren Haft wird
der ehemalige DDR-Bürger Martin Schulz aus dem Gefängnis
Brandenburg entlassen. Personalausweis, Führerschein,
Geldbörse - Martins alte DDR-Habe taugt gerade noch zum
Papierfliegerbasteln. Draußen wartet eine Welt, die Martin nur
aus dem Fernsehen kennt.
Das Neue ist da, das Alte noch nicht ganz verschwunden. Ein billiges Hotelzimmer, Kreativ-Workshops bei der Bewährungshelferin, jede Menge Papierkram und der damals sehnsüchtig begehrte Reisepass: Neugierig, zäh, charmant und couragiert beginnt Martin, sich die neue Welt zu eigen zu machen. Am wichtigsten sind ihm seine Exfrau Manuela und sein Sohn Rokko, den er nie gesehen hat.
Gemeinsam mit einem alten Freund macht sich
Martin auf die Suche nach einer ordentlichen Anstellung. Der
Taxischein scheint schließlich die erhoffte Perspektive zu
bieten. Als bei der Taxiprüfung bürokratische
Schwierigkeiten auftauchen, scheint Martins Traum geplatzt. Prompt
beginnt ihn seine Knast-Vergangenheit wieder einzuholen.
In Manuela und Rokko
sieht Martin die letzte Chance, auf die Beine zu kommen - doch die
will ihm Wolfgang, Manuelas neuer Verlobter, mit aller Macht
verbauen.
Darsteller:
Jörg Schüttauf (Martin Schulz), Julia Jäger (Manuela
Schulz), Robin Becker (Rokko Schulz), Tom Jahn (Peter Pau), Edita
Malovcic (Ludmila), Robert Loehr (Wolfgang Riedel), Valentin
Platareanu (Victor Valentin), Oscar Martìnez (Enrique
Cortés)
Regie: Hannes Stöhr
Stab: •
Produzenten: Gudrun Ruzickovà-Steiner • Drehbuch: Hannes
Stöhr • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Florian
Hoffmeister • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Anke
Bisten, Natalja Meier Musik Florian Appl • Schnitt: Anne
Fabini • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: -
• Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •
Filmkritiken
Spiegel Online: Star der sensiblen, zärtlichen Geschichte ist zweifellos Jörg Schüttauf, der agiert, als kenne er Martin sein ganzes Leben lang. Seinen Charme, seine Courage, sein durch nichts zu erschütterndes Weltvertrauen wirkt wie Balsam. Den Rest besorgen die klugen Details, die so authentisch und fast vergessen sind. Das Publikum liebt diese Geschichte.
Cinema 2001-11: In seinem Kinodebüt schickt Regisseur und Drehbuchautor Hannes Stöhr Alltagsheld Schulz auf eine skurille Reise durch die deutsch-deutsche Gegenwart. Sensibel verbindet er dabei einen fast dokumentarischen Realismus und große Gefühle, die die brillanten Darsteller wohl zu dosieren wissen. Und so ist sein Film traurig, aber nie weinerlich, komisch, aber nie lächerlich.
Berliner Zeitung: Jörg Schüttauf spielt mit einer proletarischen Wucht und Verletzlichkeit, wie man es sonst nur aus dem englischen Kino kennt. So schwingt sich der Film durch viele Gemütslagen, er ist komisch und traurig, sentimental, dokumentarisch und märchenhaft.
film-dienst 2001-22: Brillanter Erstlingsfilm, der das Zusammentreffen von Ost und West mit einer gehörigen Portion Sarkasmus beschreibt, Dikriminierung oder Klischees aber meidet. Der überzeugende Hauptdarsteller trägt den Film auch über manche unnötige Wendungen des Drehbuchs hinweg.
Zitty:
Jörg Schüttaufs Part ist genial.
Oscar ®
Bemerkungen
|
|
| © Fotos: Piffl © 1994 - 2010 Dirk Jasper |

