Berlin is in Germany
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Berlin is in Germany
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2000

Kino Deutschland: 2001-11-01
Laufzeit Kino: 93 Minuten
Kinoverleih D: Piffl



Szenenfoto Nach 11 Jahren Haft wird der ehemalige DDR-Bürger Martin Schulz aus dem Gefängnis Brandenburg entlassen. Personalausweis, Führerschein, Geldbörse - Martins alte DDR-Habe taugt gerade noch zum Papierfliegerbasteln. Draußen wartet eine Welt, die Martin nur aus dem Fernsehen kennt.

Das Neue ist da, das Alte noch nicht ganz verschwunden. Ein billiges Hotelzimmer, Kreativ-Workshops bei der Bewährungshelferin, jede Menge Papierkram und der damals sehnsüchtig begehrte Reisepass: Neugierig, zäh, charmant und couragiert beginnt Martin, sich die neue Welt zu eigen zu machen. Am wichtigsten sind ihm seine Exfrau Manuela und sein Sohn Rokko, den er nie gesehen hat.

Szenenfoto Gemeinsam mit einem alten Freund macht sich Martin auf die Suche nach einer ordentlichen Anstellung. Der Taxischein scheint schließlich die erhoffte Perspektive zu bieten. Als bei der Taxiprüfung bürokratische Schwierigkeiten auftauchen, scheint Martins Traum geplatzt. Prompt beginnt ihn seine Knast-Vergangenheit wieder einzuholen.

In Manuela und Rokko sieht Martin die letzte Chance, auf die Beine zu kommen - doch die will ihm Wolfgang, Manuelas neuer Verlobter, mit aller Macht verbauen.


SzenenfotoDarsteller: Jörg Schüttauf (Martin Schulz), Julia Jäger (Manuela Schulz), Robin Becker (Rokko Schulz), Tom Jahn (Peter Pau), Edita Malovcic (Ludmila), Robert Loehr (Wolfgang Riedel), Valentin Platareanu (Victor Valentin), Oscar Martìnez (Enrique Cortés)

Regie: Hannes Stöhr

Stab: • Produzenten: Gudrun Ruzickovà-Steiner • Drehbuch: Hannes Stöhr • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Florian Hoffmeister • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Anke Bisten, Natalja Meier Musik Florian Appl • Schnitt: Anne Fabini • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Spiegel Online: Star der sensiblen, zärtlichen Geschichte ist zweifellos Jörg Schüttauf, der agiert, als kenne er Martin sein ganzes Leben lang. Seinen Charme, seine Courage, sein durch nichts zu erschütterndes Weltvertrauen wirkt wie Balsam. Den Rest besorgen die klugen Details, die so authentisch und fast vergessen sind. Das Publikum liebt diese Geschichte.

Cinema 2001-11: In seinem Kinodebüt schickt Regisseur und Drehbuchautor Hannes Stöhr Alltagsheld Schulz auf eine skurille Reise durch die deutsch-deutsche Gegenwart. Sensibel verbindet er dabei einen fast dokumentarischen Realismus und große Gefühle, die die brillanten Darsteller wohl zu dosieren wissen. Und so ist sein Film traurig, aber nie weinerlich, komisch, aber nie lächerlich.

Berliner Zeitung: Jörg Schüttauf spielt mit einer proletarischen Wucht und Verletzlichkeit, wie man es sonst nur aus dem englischen Kino kennt. So schwingt sich der Film durch viele Gemütslagen, er ist komisch und traurig, sentimental, dokumentarisch und märchenhaft.

film-dienst 2001-22: Brillanter Erstlingsfilm, der das Zusammentreffen von Ost und West mit einer gehörigen Portion Sarkasmus beschreibt, Dikriminierung oder Klischees aber meidet. Der überzeugende Hauptdarsteller trägt den Film auch über manche unnötige Wendungen des Drehbuchs hinweg.

Zitty: Jörg Schüttaufs Part ist genial.


SzenenfotoOscar ®



SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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