Suck My Dick
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Suck My Dick
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 2000/2001

Kino Deutschland: 2001-11-08
Laufzeit Kino: 82 Minuten, FSK 16
Kinoverleih D: Helkon

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-06-18
Kauf-DVD: 2002-07-16
Laufzeit DVD: 79 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar
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Video Deutschland: 2002-06-18
Kaufkassette: 2002-07-09
Laufzeit Video: 79 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar
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Szenenfoto Der erfolgreiche Buchautor Dr. Jekyll berichtet seinem Psychiater eine unglaubliche Geschichte: Er spürt, dass seine Romanfigur und Alter Ego Hyde aus seinem Gehirn ausbrechen und ihm alles, was ihm lieb und teuer ist, wegnehmen wird.

Sein Seelendoktor diagnostiziert eine ausgewachsene Midlifecrisis mit schizophrenen Symptomen. Aber der Alptraum wird für Dr. Jekyll schon bald zur Wirklichkeit. Hyde macht sich tatsächlich selbstständig und entweicht dem Gehirn des Autors.

Mit Hilfe und an der Seite der mysteriösen Fee Jeanny übernimmt er von Jekyll schrittweise alles, woraus dieser seine Selbstbestätigung zieht: sein wallendes Haar, seine strahlenden Zähne, seinen überdimensionierten Penis und schließlich die Anerkennung durch die Gesellschaft.

Seine junge Freundin sucht sich einen anderen, seine Exfrau erklärt ihn dem Wahnsinn nahe. Nur seine koksende Tochter hält noch zu ihm. Der einstige Liebling der Medien stürzt in eine tiefe Sinnkrise, und eine Achterbahn in die Abgründe der Gefühle beginnt.

Kurz vor dem totalen Absturz geschieht jedoch etwas Unerwartetes.


SzenenfotoDarsteller: Edgar Selge (Dr. Jekyll), Wolfgang Joop (Psychiater), Katja Flint (Fee Jeanny), Hannelore Elsner (Zahnarzthelferin), Ralf Richter (Mr. Hyde), Zora Holt (Julia), Natalia Wörner, Eva Mattes (Buchhändlerin), Dieter Laser (Kritiker Basalt), Franziska Walser (Corinna), Vadim Glowna

Regie: Oskar Roehler

Stab: • Produzenten: Werner Koenig • Drehbuch: Oskar Roehler • Vorlage: - • Filmmusik: Martin Todsharow • Kamera: Carl-F. Koschnick • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Alexander Manasse • Schnitt: Gergana Voigt • Kostüme: Ingrida Benzuk • Make Up: Gabriele Hahn-Laue • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2001-23: Was als rasante Sexualfarce über männliche Kastrations- und sonstige Verlustängste beginnt, weitet sich zur bitterbösen Gsellschaftssatire, die mit grellen Mitteln und einer mitunter hysterischen Grundstimmung eine Generalabrechnung mit den Zuständen in unserer Republik sucht. Hervorragende, bis zur Selbstaufgabe bereite Darsteller und eine perfekte "Choreografie" der zum Teil vulgären Dialoge tragen zum Gelingen einer pointiert-widerborstigen, durchaus schmerzhaften Satire bei.

Cinema 2001-11: Nach "Die Unberührbare", seiner sensiblen Studie über eine Literatin, drehte Oskar Roehler eine grelle Farce über Männer. Und setzt damit den in ihn gesetzten Hoffnungen als Ausnahmeregisseur einen wilden Cocktail aus Genitalwitzen, schrägen Einstellungen und vielen Stars entgegen.

Abendzeitung: "Ein Endzeit-Gesellschaftsbild von bravouröser intellektueller Bosheit. Ein surrealistisches Unterbewusstseins-Massaker von literarischer Qualität."

Tagesspiegel: "Roehler gelingen ungewöhnliche, teils virtuose Arrangements, die manchmal an den expressionistischen Film erinnern."

Berliner Morgenpost: "Zwischen Kultur-Satire und surrealistischer Groteske mokiert sich Roehler über tiefe männliche Verlustängste."


SzenenfotoOscar ®



SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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