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| Filmplakat | |
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Titel Deutschland: Ein Mann sieht rosa Titel Frankreich: Le Placard Genre: Komödie Farbe, Frankreich, 2001 Kino Deutschland:
2001-11-29 |
| DVD-Cover | |
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DVD Deutschland: 2002-06-24 Laufzeit DVD: 85 Minuten Anbieter: BMG Video DVD bei Amazon bestellen Video Deutschland:
2002-06-24 |
Francois Pignon führt
als Buchhalter in einer Kondomfabrik ein unauffälliges und
monotones Leben. Doch das alles ändert sich, als Pignon
zufällig erfährt, dass er entlassen werden
soll.
Sein Nachbar Belone hat die geniale rettende Idee: Die graue Maus soll sich ganz einfach rosa färben. Und so inszenieren die beiden ein fingiertes Coming Out, indem sie unter der Fabrikbelegschaft eine Fotomontage verbreiten, die Pignon in einer ziemlich heiklen, unzweideutigen Situation zeigt. Und das ist gut so, jedenfalls zunächst, denn Pignons Chef nimmt aus Furcht davor, als intolerant zu gelten, die beabsichtigte Kündigung wieder zurück, bei seinen Kollegen erfreut sich der sexuell Konvertierte plötzlich größter Beliebtheit und sogar die Ex-Ehefrau nebst Sohn bekunden wieder Interesse an ihm.
Doch das neue leben
als Betriebshomo zeigt bald nicht nur seine rosaroten Seiten: Am
anderen Ufer schlagen Pignon unverhofft sämtliche schwulen
Klischees sowie Wellen schleimigster P.C.-Toleranz entgegen. Und
während es immer wahrscheinlicher wird, dass sein Spiel bald
auffliegt, überschlägt sich rätselhafterweise
ausgerechnet der raubeinige Trainer der betriebseigenen
Rugby-Mannschaft Félix Santini förmlich mit warmen
Freundschaftsbekundungen gegenüber dem kürzlich
erwärmten Bruder.
Darsteller:
Daniel Auteuil
(Francois Pignon), Gérard Depardieu
(Félix Santini), Thierry Lhermitte (Guillaume), Michel Aumont
(Belone), Michéle Laroque (Mademoiselle Bertrand), Jean
Rochefort (Kópel), Alexandra Vandernoot (Christine), Stanislas
Crevillén (Franck)
Regie: Francis Veber
Stab: •
Produzenten: Alain Poiré • Drehbuch: Francis Veber
• Vorlage: - • Filmmusik: Vladimir Cosma •
Kamera: Luciano Tovoli • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Hugues Tissandier • Schnitt: Georges Klotz
• Kostüme: Jacqueline Bouchard • Make Up: -
• Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: -
•
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Ein Mann sieht rosa" ist eine gnadenlos witzige Komödie und bisweilen ziemlich bissige Satire über ein gefaktesComing Out, schwule Klischees und die Sumpfblüten der grassierenden "Political Correctness", die in Frankreich zum Hit der Saison avancierte.
Cinema 2001-12: "Ich wollte Homosexualität nicht zum Anlass von Gelächter machen", sagt Regisseur Francis Veber. Stattdessen spottet er in seiner Satire intelligent über gestörte Wahrnehmungen, sexuelle Irritationen und politische Korrektheit. Für die lieblose Kamera oder den 08/15 Schnitt wird das Spiel um Betrüger und Betrogene keine Preise gewinnen. Aber das Anschauen macht trotzdem viel Spaß.
Kultur-Spiegel 2001-12: Der fabelhaften Besetzung und der zurückhaltenden Regie von Francois Veber gelingt es, an die französische Komödien-Glanzlichter eines de Broca oder Rappeneau anzuknüpfen.
film-dienst 2001-24: Subtile französische Gesellschaftsomödie mit großen Staraufgebot, die die Homosexualität nie ins Lächerliche zieht, sich aber nicht entscheiden kann, ob sie die Probleme des vermeintlich Homosexuellen oder die fast zum Kult erhobene neue Liberalität ins Zentrum rücken soll.
Stern 2001-49: Eigentlich dürfte diese Komödie gar nicht funktionieren. Ein "Schwulenfilm", der nicht mehr Männererotik bietet als Ernie und Bert in der Sesamstraße und in dem Homosexuelle gerade mal in Nebenrollen auftauchen.
Hörzu
2001-48: Glänzende Satire - für Schwule und
Nichtschwule.
Oscar ®
Bemerkungen
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| © Fotos: Tobis StudioCanal © 1994 - 2010 Dirk Jasper |


