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| Filmplakat | |
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Titel Deutschland: Absolut Warhola Genre: Dokumentarfilm Farbe, Deutschland, 2001 Kino Deutschland:
2001-11-29 |
Irgendwo im Nirgendwo, im
"ruthenischen Bermuda-Dreieck" zwischen Slowakei, Polen und der
Ukraine, steht das einzige Pop-Art-Museum Europas.
Stanislaw Muchas
dokumentarische Komödie spürt in Medzilaborce und im
Nachbardorf Miková den Wurzeln der amerikansichen Pop-Ikone
Andy Warhol nach, dessen Sippe schon immer hier lebte und immer
hier leben wird. Die Tanten, Vettern und Kusinen haben Zeit im
Übermaß, sie haben Schnaps und haben einander, sie haben
keine Arbeit - aber sie haben jeder eine eigene vage Ahnung von
Warhol: Sein Name wurde für sie zum Mythos, zur Vision, zum
greifbaren Grad der Verwandtschaft mit der unbegreiflich fernen,
großen, unverstandenenWelt.
Darsteller:
Regie: Stanislaw Mucha
Stab: •
Produzenten: Dieter Reifarth • Drehbuch: Stanislaw Mucha
• Vorlage: - • Filmmusik: Drislak • Kamera:
Susanne Schüle • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
- • Schnitt: Stanislaw Mucha • Kostüme: - •
Make Up: - • Ton: Eike Hosenfeld, Michel Klöfkorn
• Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •
Filmkritiken
film-dienst 2001-24: Am äußersten Zipfel der Ostslowakei, nahe den Grenzen zu Polen und zur Ukraine, forscht Regisseur Stanislaw Mucha nach Spuren von Andy Warhol, dessen Vorfahren von hier stammen. Er trifft auf eine greise Urgroßtante und mehrere Vettern, die ihrer besondere Sicht auf die ferne Berühmtheit und auf sich selbst vor der Kamera darlegen. Aus dieser Korrespondenz von großer Welt und tiefster Provinz, Geschäftigkeit und Gelassenheit erwächst das besondere Klima des dokumentarischen Films, der seine Figuren trotz vieler skuriller und absurder Momente nie der Lächerlichkeit preisgibt. In den Passagen verdichtet sich "Absolut Warhol", der die "Welt im Wassertropfen sucht", zu einer Parabel auf die Vergänglichkeit von Zeit und die Endlichkeit des Lebens.
Der Spiegle
2001-48: "Absolut Warhola" wird als die kurioseste und
hintersinnigste Dokumentation über die Pop-Art in die
Filmgeschichte eingehen. Denn es ist vor allem ein Beitrag
über die Wurzeln des berühmtesten aller Ruthenen,
über Andy Warhol, und über die Gegend in der Ostslowakei,
aus der seine Eltern stammen. Den Zuschauer aber beschleicht das
Gefühl, dass es für den kreativen Exzentriker Warhol von
Vorteil war, dass seine Eltern einst auswanderten.
Oscar ®
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| © Fotos: Pegasos © 1994 - 2010 Dirk Jasper |

