Produktionsnotizen zu The Glass House

The Glass House ist der neueste Film von Produzent Neal H. Moritz, einem der erfolgreichsten und erfahrensten jungen Produzenten der Filmindustrie, dessen letzte Erfolgsknüller - wie zum Beispiel die Filme The Fast and the Furious, Der Diamanten-Cop, Eiskalte Engel und Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast - den Finger direkt am Puls der jungen Kinogänger hatte.



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"Wenn die Leute in diesen Film gehen", sagt Moritz über The Glass House, "werden sie rundum unterhalten: verängstigt, auf den Rand ihres Sitzes gepresst, fiebern sie mit Ruby und ihrem Bruder und feuern sie an, sich aus der Situation zu befreien."

Moritz hat Daniel Sackheim ausgewählt, Regie bei dieser provozierenden Geschichte zu führen, und sagt über ihn: "Ich habe Dans Regiearbeit im Fernsehen beobachtet und egal ob bei Akte X, "Law & Order", "NYPD Blue" oder "Harsh Realm", er hat sowohl schauspielerisch Gutes abgeliefert, als auch den Shows eine großartige Atmosphäre gegeben - mit Spannung, Nervenkitzel, Angstschauern und Schrecken."

Sackheim spricht in The Glass House Themen an, die über das Genre hinaus gehen. "Es gibt ein altes Sprichwort, welches besagt, dass man das, was man besitzt, erst zu schätzen weiß, wenn man es verloren hat. So ist es auch bei Ruby: Sie merkt erst, wie sehr sie an ihren Eltern und ihrer altmodischen Kleinfamilie hängt, als sie nicht mehr existiert."

"Man schätzt nie das, was direkt vor einem liegt," stimmt Leelee Sobieski, die die Ruby spielt, zu. "Ähnlich ist es mit Ruby und ihrer Familie, nachdem sie sie verloren hat. Sie hatte sie für etwas Selbstverständliches hingenommen. Sie war ein rebellischer Teenager. Wen kümmert's? Eltern sind eine Plage! Doch dann auf einmal sind sie weg, und es tut weh."

"Ein klassisches Schauermärchen mit einem zeitgenössischen Update."
(Daniel Sackheim)

Sackheim beschreibt den Film als "klassisches Schauermärchen mit einem zeitgenössischen Update" und als "vollendete Geschichte des Erwachsenwerdens, eingebettet in einen psychologischen Thriller." Sein Zugriff auf das Material ist von Hitchcock inspiriert. Dazu führt er aus: "Wenn man einen solchen Film macht, ist es nicht so wichtig, was man dem Publikum sagt oder zeigt, sondern vielmehr, was man dem Publikum nicht zeigt. Es ist immer wichtig, die Tür nur einen kleinen Spalt offen zu lassen, so dass das Publikum auf der Suche nach Antworten angestrengt um die Ecke lugen mußs; dann entsteht eine Beziehung zwischen dem Publikum und dem Charakter und es will die Antworten genauso schnell wie der Charakter", sagt Sackheim.

"Ich denke, dass eine Geschichte wie diese hinsichtlich des großen emotionalen Eindrucks, den sie auf das Publikum macht und auch hinsichtlich der Identifikationsmöglichkeiten für den Zuschauer zeitlos ist", fährt er fort. "dass sich jeder in dieser Situation wiederfinden könnte, macht diese Geschichte so reizvoll."

Die Charaktere und die Story sind dem Drehbuchautoren Wesley Strick in einem Traum erschienen - oder auch einem Alptraum. "Ich bin eines Morgens aufgewacht und plötzlich tauchte alles in meinem Kopf auf, in fast vollendeter Form," erinnert er sich. Die Geschichte hatte auch einen autobiographischen Hintergrund, da seine Frau und er zu der Zeit ernsthaft darüber redeten, zu wem sie ihre Kinder geben würden, falls ihnen etwas Unvorhersehbares zustieße.

Viele Teenager, meint Daniel Sackheim, romantisieren das hippe und freizügige Leben auf der Überholspur, welches die Glasses Ruby und Rhett bieten. "Die Ironie will es, dass Ruby ins Haus der Familie Glass geht, in dem Zuwendung und Disziplin völlig fehlen und in dem die Glasses ein Leben wie Rockstars führen, und doch beginnt sie, sich nach ihrem alten Leben und der liebevollen Kontrolle, die ihre Eltern über sie hatten, zurückzusehnen," schildert Sackheim.

Bei der Besetzung der Rolle der Ruby Baker mit dem jugendlichen Talent Leelee Sobieski ist die Produktion auf wahres Gold gestoßen. Nach ihrem Durchbruch in der gefeierten CBS Mini-Serie "Joan of Arc" (eine Rolle, die ihr Nominierungen für den Golden Globe und den Emmy eingebracht hat), spielte Sobieski auch in Filmen wie Stanley Kubricks Eyes Wide Shut und "Here on Earth" (2000).

"Leelee war meine erste Wahl für die Besetzung der Ruby", sagt Moritz, der bereits ein scharfes Auge bei der Suche nach neuen jungen Talenten bewiesen hat. "Ich werde nie vergessen, wie ich sie in Ungeküsst gesehen habe. Leelee war das Mädchen, das mir auffiel, und ich wusste, dass ich einen Film mit ihr machen wollte."

Sackheim sieht Ruby als "ein junges Mädchen, ausgestattet mit Einfallsreichtum, Geschick und Witz, die in eine schlimme Lage voller Widrigkeiten gerät." Leelee hat nicht nur das Talent eines Stars, sondern auch die angeborene Fähigkeit, uns in etwas hineinzuziehen, so dass wir uns in Rubys Notlage hineinfühlen können. Sie ist sehr einnehmend."

Sogar so einnehmend und reif, dass Sackheim daran arbeitete, den "Teenager im Teenager" zum Vorschein zu bringen. "Leelee ist von Natur aus so selbstsicher und weit entwickelt," so Sackheim, "dass ich manchmal auf sie eingeredet habe, sie möge doch ihre Verspieltheit und ihre Verletzbarkeit durchscheinen lassen."

Sobieski stimmt zu, dass The Glass House aus mehreren Gründen eine neue Erfahrung für sie darstellt: "Das war das erste Mal, dass ich einen typischen Teenager gespielt habe. Obwohl ich schon drehe, seit ich 11 bin, spiele ich sonst immer nur Rollen, in denen ich älter bin als in Wirklichkeit. Ruby ist etwas jünger als ich; es hat also Spaß gemacht - wie sie mit ihren Freunden spricht, und wie albern sie auf bestimmte Dinge reagiert."

Dadurch, dass sie eine ältere Schwester spielt, berührt Sobieskis Rolle auch das "Drehbuch" ihres eigenen Lebens. "Ich habe einen 11 Jahre alten Bruder, Robbie, und unsere Beziehung unterscheidet sich nicht besonders von der zwischen Ruby und Rhett," sagt sie. "Kleine Brüder können total süß sein oder einem auf die Nerven gehen: aber wenn es darauf ankommt, mußs man sich um sie kümmern. Trevor und ich haben eine solche Geschwisterbeziehung nach dem Motto "was sich liebt, das neckt sich" auch außerhalb der Dreharbeiten ausgetragen."

Eine weitere neue Erfahrung für die Schauspielerin lag darin, in einem spannungsgeladenen Thriller zu spielen. The Glass House ähnelt einem erschreckenden, traumartigen Märchen. Es ist eine unkonventionelle Geschichte des Erwachsenwerdens, da das, was Ruby erwachsen werden lässt, nicht ihre netten kleinen Abenteuer sind, sondern etwas, was sie wie ein Schlag mitten ins Gesicht trifft. Sie sagt, Okay, ich mußs JETZT erwachsen werden."

Sobieski beschreibt den großen Reiz des Films, wenn sie sagt: "Jeder hat sich wegen irgendetwas ein bisschen verunsichert gefühlt. Alle haben irgendjemandem irgendetwas gesagt und dann gemerkt, dass dieser Jemand ihnen nicht geglaubt hat. Jeder hat am anderen gezweifelt. Jeder hatte Angst, ein dunkles Schlafzimmer zu betreten. Jeder hat solche Gefühle durchgemacht."

Ähnlich wie bei Leelee Sobieski, hat das Publikum auch die Entwicklung der Schauspielerin Diane Lane direkt verfolgen können, seit sie uns mit ihrem Debüt - dem Spielfilm "A Little Romance" (1979) - verzaubern konnte - mit gerade mal 14 Jahren. Obwohl sie seitdem in zahlreichen Filmen mitgespielt hat, sorgte die wunderhübsche Hauptdarstellerin in den letzten Jahren vor allem durch ihr Mitwirken in dem Kassenschlager Der Sturm und in den gefeierten Filmen Mein Hund Skip und "A Walk On The Moon" (1999) für Schlagzeilen.

"Mit der Besetzung von Diane als Erin Glass ist ein Traum wahrgeworden, denn von dem Augenblick an, als ich das Manuskript las, sah ich sie in der Rolle," erinnert sich Sackheim. "Diane verkörpert all die Eigenschaften, die wichtig sind, um Erin zu spielen: Sie strahlt als Ärztin Professionalität aus - man könnte fast glauben, sie sei wirklich Medizinerin -, und sie hat die Gabe, Zerbrechlichkeit zu zeigen, wenn sich später herausstellt, dass sie von ihrem Ehemann stark dominiert wird."

Lane nahm mit Dr. Erin Glass eine Rolle an, wie sie sie noch nie zuvor bewältigt hatte. "Ich glaube, dass ich noch nie zuvor einen solch komplexen Charakter gespielt habe," sagt Lane. "Die kinderlose Erin sieht sich als eine Art glamouröse Patentante, die mit diesen Kindern schließlich doch noch zum Zuge kommt. Gleichzeitig bereiten ihr die beiden aber so einige Umstände. Diese Verantwortung und das Festhalten an ihren Selbsttäuschungen kostet sie wirklich Nerven."

"Terry ist oberflächlich, protzig, materialistisch, selbstbezogen und ziemlich verführerisch."
(Stellan Skarsgård über Terry Glass)

Sackheim besetzte die Rolle des dominanten Ehemanns Terry Glass mit dem schwedischen Schauspieler Stellan Skarsgård Good Will Hunting - Der gute Will Hunting "Breaking The Waves" (1998) mit den Worten: "Stellan ist nicht nur ein guter Schauspieler, sondern hat auch noch den Vorteil, dass das Publikum keine vorgefasste Meinung von ihm hat. Dadurch ist seine Rolle nicht festgelegt oder vorhersehbar."

Skarsgård nahm die Herausforderung gerne an. "Bei Terry Glass dreht sich alles um Täuschung und Schein. Er ist oberflächlich, protzig, materialistisch, selbstbezogen und ziemlich verführerisch. Ich habe diesen interessanten, komplexen Typen gerne gespielt," erinnert er sich.

Skarsgård liebte das Drehbuch, da es immerzu neue Fragen aufwarf. "Manchmal kann man einfach nicht sagen, ob Ruby verrückt wird. Ist ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit die Realität? Ist das die Wahrheit? Oder bildet sie sich die Dinge nur ein?"

Trevor Morgan Jurassic Park 3, Der Patriot rundet die Besetzung von The Glass House als Rhett, Rubys jüngerer Bruder, ab. Morgan beschreibt seinen Film-Charakter als "auf unschuldige Weise lustig, da er Sachen sagt, von denen er nicht weiß, dass sie lustig sind."

Genau wie Sobieski kann sich Morgan gut in die Beziehung zwischen Rhett und Ruby hineindenken, da auch er in Wirklichkeit eine ältere Schwester hat. "Zu Beginn des Films haben wir eine Liebe/Hass-Beziehung. Aber als unsere Eltern sterben, sind wir auf uns allein gestellt und müssen uns umeinander kümmern. Es entsteht eine wirklich starke Bindung", meint Morgan.

Zum Schluss mußs Ruby versuchen, sich und ihren Bruder vor einer - wie sie glaubt - drohenden Gefahr zu retten.

"Ruby und Rhett sind wie eine moderne Version von Hänsel und Gretel die versuchen, einen Weg aus dem tiefen, dunklen Wald zu finden."
(Daniel Sackheim)

Nach zwei Wochen Proben mit den Schauspielern begannen in Los Angeles die eigentlichen Dreharbeiten zu The Glass House.

Um der komplizierten Handlung und der außergewöhnlichen Besetzung eine visuelle Glaubwürdigkeit zu verleihen, konnte das The Glass House-Team einige der innovativsten Spezialisten für visuelle Effekte der Branche für den Film gewinnen: mit dabei der Produktionsdesigner Jon Gary Steele - Eiskalte Engel, American History X -, Kostümdesignerin Chrisi Karvonides Dushenko "From the Earth to the Moon", Kameramann Alar Kivilo - Frequency, Ein einfacher Plan sowie Howard E. Smith A.C.E. - "Abyss - Abgrund des Todes" (1989), Strange Days für den Schnitt.

"Das Glass-Haus mußste isoliert stehen und eckig und protzig sein, da die Glasses ja wie Rockstars leben."
(Jon Gary Steele über das Haus der Glasses)

Das Haus der Familie Glass selbst spielte in dem Film eine ebenso starke "Rolle" wie jeder der vier Hauptdarsteller. Aus diesem Grund hat die Produktion große Anstrengungen unternommen, die richtige "Besetzung" für dieses Gebäude zu finden. Mehrere Monate lang durchkämmte man die Küste Kaliforniens auf der Suche nach dem perfekten Schauplatz.

"Dan wollte, dass das Haus viele Fenster und einen Blick aufs Meer hatte, jedoch nicht direkt am Meer lag. Vom Haus aus wollte er Hügel sehen, nicht nur Wasser, um dem Blick eine Begrenzung zu geben," erinnert sich der Produktionsdesigner Steele.

Außerdem mußste es isoliert stehen und eckig und protzig sein, da die Glasses ja wie Rockstars leben." Das perfekte Haus sichtete die Produktion während eines Hubschrauberfluges über der berühmten Küste von Malibu. Es thronte auf einem Vorgebirge und war meilenweit von Bergen umgeben, mit Blick in die Ferne auf den Pazifik. Das ca. 1500 m² große Haus war ein atemberaubendes Produkt von High-Tech-Architektur aus Beton, Glas und Stahl, entworfen von den angesehenen Architekten Hagy Belzberg und George Daniel Wittman.

"Ein wunderschönes, makelloses Gefängnis."
(Daniel Sackheim über das Glass Haus)

"Es was das Haus, da es betont friedlich und heiter aussah, und es wirkte durch seine Abgelegenheit zugleich beunruhigend," sagt Sackheim. "Als wir es sahen, fanden wir, dass es die Situation dieses jungen Mädchens, das seiner Heimat und seinen Freunden entrissen worden war, besonders zur Geltung brachte. Es hatte etwas von einem wunderschönen, makellosen Gefängnis."

"Die Idee ist, dass diese Kinder, ähnlich wie Hänsel und Gretel, das Knusperhäuschen betreten, in dieses wundervolle, großräumige Zuhause kommen, welches auf einem Felsen über Malibu liegt," ergänzt der Regisseur, "Es ist malerisch! Es ist wunder-schön! Es erweckt den Anschein eines rundum perfekten Lebensstils." "Doch dann beginnen die Dinge sich langsam zu wenden, so dass das Haus eine eher unheilvolle Ausstrahlung bekommt. Ich denke, dass eine Sache, die ich mit diesem Haus schaffen wollte, die Vorstellung war, durch alles hindurchsehen zu können und doch gleichzeitig gar nichts zu sehen."

"Man kann durch alles hindurchsehen und sieht gleichzeitig gar nichts."
(Daniel Sackheim über das Glass Haus)

"Glas ist eine Metapher," sagt Diane Lane und verweist damit auf Parallelen zwischen den Themen des Films und dem strengen, schmucklosen Haus, das in seinem Mittelpunkt steht. "Es kann mit Dingen verwechselt werden, die wertvoller sind als Glas. Es ist zerbrechlich. Es kann einen verletzten. Wenig stabile Gefäße sind aus Glas. Physikalisch gesehen ist es ein Leiter, hat aber selbst keine rechte Substanz und zeichnet sich durch nichts besonders aus."

Für das Interieur entwarf Steele eine magische Umgebung auf Sonys riesiger Soundstage 27, erweitert um ein zweites Stockwerk und einen Swimmingpool. Der Ausstatter wurde bei der Dekoration von einem "Jahrmarkts-Spiegelkabinett" inspiriert. "Ich wollte ein Labyrinth aus Spiegeln, aus dem es schwierig ist, den Ausgang zu finden, wenn man einmal drinnen ist," sagt er.

Steele benutzte außerdem überall wellenförmiges Glas, so dass Sackheim und Kivilo die Möglichkeit hatten, durch das Glas hindurch zu filmen, ohne Dinge wirklich scharf fokussieren zu können. Sackheim sagt dazu: "Ich nutzte dies als eine visuelle Metapher, denn Ruby ist ständig auf der Suche nach der Wahrheit, und doch kann sie diese nie klar und deutlich erkennen."

Da die Familie Glass keine Kinder hat, fanden Sackheim und Steele, dass das Haus so 'kinderfeindlich' wie möglich sein sollte. Zu diesem Zweck baute Steele reflektierende, mit Wasser gefüllte Becken um das Wohn- und um das Eßzimmer, eine Treppe mit einem Geländer aus Chrom an nur einer Seite und jede Menge Laufstege, die auf der zweiten Etage ins Freie ragen.

"Ich habe noch nicht einmal meine Tochter mit ans Set gebracht!" sagt Diane Lane in Bezug auf das karge und beunruhigend drohende Gebäude.

Steele entwarf außerdem das gesamte Mobiliar des Hauses. "Ich ließ alles eckig und scharfkantig machen, mit weißen Lederpolstern und eingefasst in Stahl. Dan und ich haben das Haus zwar als kalt, starr, gefährlich und beunruhigend gesehen, es sollte aber auch schön und elegant sein," beschreibt Steele.

Viele Kameramänner würden es höchst entmutigend finden, in einer so stark reflektierenden Umgebung arbeiten zu müssen, doch "Alar Kivilo ist ein sehr waghalsiger Kameramann," meint Sackheim. Da das Glass Haus ein "Charakter" in dem Film ist, wollte Sackheim, dass es zu Beginn des Filmes wie ein einladendes, großzügiges modernes Haus aussieht. "Doch sowie die Geschichte sich zu entfalten beginnt, fängt das Haus an, seinen wahren Charakter zu zeigen und bekommt brütende, schaurige, unheimliche Züge," beschreibt er.

Steele kontrastierte das Haus mit dem Heim der Bakers, wo wir zuerst auf Ruby, Rhett und ihre Eltern treffen. "Dieses Zuhause lag mitten an einer idyllischen, baumgesäumten Straße in einem Vorort. Ich gestaltete das Innere warm und verschwommen - in Erdtönen gehalten, unaufgeräumt und gefüllt mit Büchern," sagt Steele.

Die restliche Produktion wurde in und um Los Angeles gefilmt.

Wie ein vertrautes Märchen mit überraschendem Ende berührt The Glass House die tiefsten Ängste und Gefühle des Publikums und erschüttert es bis aufs Mark.

"Dies ist ein Film für jeden Kinogänger," erklärt Bruce Dern, "denn jeder ist irgendwann mal von zuhause fort zu Verwandten geschickt worden; und das ist riskant. Der Film zeigt, warum es riskant ist."

© Fotos: Columbia Tristar © 1994 - 2010 Dirk Jasper