Produktionsnotizen zu Der Zimmerspringbrunnen
Der Zimmerspringbrunnen - Von Der Nostalgie zur Ostalgie 1995 erschien ein kleiner Roman über einen Menschen, der in der DDR aufwächst und nach der Wende arbeitslos zu Hause herumhängt. Dieser Mensch macht mit einem Mal Karriere in der westdeutschen Marktwirtschaft als Vertreter, und das auf seine ganz eigene Weise. "Der Zimmerspringbrunnen" - Verkaufsobjekt und Romantitel in einem - sorgte damals für ein ungeahntes Presseecho. Von der Nordsee bis zum Bodensee, vom Rhein bis zur Oder erntete Jens Sparschuh für seinen Roman einhelliges Kritikerlob. Selbst die Österreicher priesen die "wunderbare Satire auf westdeutsche Aasgeierei und ostdeutsche Wehklagelust, auf Kitschistan, einig Vaterland und auf die Befindlichkeiten der zwei Seelen in der deutschen Brust". (Die Presse vom 7.10.95)


Auch Produzent Günter Rohrbach wurde auf den Stoff aufmerksam, erkannte seine Kinoqualitäten und erwarb die Rechte. Eigentlich sollte Jens Sparschuh das Drehbuch verfassen. Doch nach dem ersten Versuch lehnte er ab: "Für mich war Der Zimmerspringbrunnen ein perfektes Buch. Für eine neue Fassung hätte ich die Geschichte in ihre Einzelteile zerlegen müssen, um ein perfektes Drehbuch zu bekommen. Das fiel mir schwer. Ich hing zu sehr an den Figuren, so wie ich sie geschaffen hatte. Mir fehlte einfach die Distanz." Nach der Absage von Jens Sparschuh beauftragte Rohrbach die bewährten Autoren Kathrin Richter und Ralf Hertwig damit, die Filmversion von "Der Zimmerspringbrunnen" zu schreiben. Zuvor zeichnete das Autorenteam für die Ingrid-Noll-Verfilmungen Die Apothekerin (1996) und Kalt ist der Abendhauch (2000) verantwortlich, Produzent jeweils Günter Rohrbach, Regie Rainer Kaufmann.

Mit dem fertigen Drehbuch in der Tasche besuchte Rohrbach Regisseur Peter Timm. Zweimal hatten die beiden bereits zusammengearbeitet: 1990 bei "Go Trabi Go" und vier Jahre später bei "Rennschwein Rudi Rüssel". Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit machte Peter Timm zum Wunschkandidaten für die neue Produktion. "Erstens: Peter Timm hat einen klaren und genauen Sinn für Komik. Er weiß, wie man Pointen setzt, damit sie ihre Wirkung entfalten. Zweitens ist er ein Mensch, der sein Wissen und Bildungsrepertoire in die Arbeit einbringen kann. Das war für dieses Projekt, in dem es auch um Ost-Befindlichkeiten geht, besonders wichtig. Peter Timm kommt ja aus der DDR und kennt den Alltag dort. Schließlich macht es mir schlicht und einfach Vergnügen, mit ihm zusammenzuarbeiten. Wir verstehen uns gut."

Peter Timm mochte die Geschichte sofort und sagte zu: "Mir gefiel der Romanheld Hinrich Lobek. Auf den ersten Blick ist er nur ein verschlafener Typ, der partout nicht von seiner DDR-Nostalgie lassen will. Aber dieser Mann hat eine besondere Gabe: Er ist kreativ, er ist ein Fummler, ein Bastler. Und mit diesem Talent schafft er es, Erfolg zu haben und gleichzeitig sich selbst und seinen Idealen treu zu bleiben. Er kopiert als Vertreter eben nicht westdeutsche Verhaltensweisen, sondern bleibt charmant-schüchtern, wie er ist. Er lässt sich nicht verbiegen. Das finde ich ganz wichtig."

Mit Drehbuch und Regisseur im Boot ging es an die Finanzierung. Von Anfang an stand Senator als Koproduzent fest. Mit der Zusage von Peter Timm kam auch Relevant Film als ausführende Produktionsgesellschaft mit ins Team. Nach langwierigen Verhandlungen mit den Förderungsanstalten (Filmstiftung NRW, FFA Filmförderungsanstalt, Mitteldeutsche Medienförderung und Filmboard Berlin-Brandenburg) stand das Budget fest: knapp vier Millionen Mark - für einen Kinofilm ein bescheidener Rahmen.

Auf der Suche nach Ossis und Wessis Für die Besetzung waren sich Timm und Rohrbach einig: Die vier Hauptrollen sollten je nach ihrer Herkunft im Buch mit ost- respektive westdeutschen Schauspielern besetzt werden. "Auch den besten Schauspielern merkt man ihre Herkunft an. Das wollten wir für unsere Arbeit nutzen, denn wir haben vor Ort viel an den Figuren gefeilt. Ein Ostdeutscher versteht gewisse Parteislogans sofort, kann sich in bestimmte Verhaltensweisen leichter hineindenken, weil er den DDR-Alltag immer noch vor Augen hat. Das Gleiche gilt für die westdeutschen Charaktere. Unser Konzept ging auf: Man sieht den Wessis den Westen an und den Ossis den Osten", so Peter Timm.

Das Wichtigste war die Besetzung der Hauptrolle Hinrich Lobek. Man brauchte einen Schauspieler, der die Balance zwischen Komik und Tragik findet, zwischen tollpatschig und findungsreich, einer, der die Zwischentöne beherrscht. Auf eine Empfehlung von Jens Sparschuh sahen sich Günter Rohrbach und Peter Timm das Solo-Stück "Helden wie wir" (nach dem Roman von Thomas Brussig) in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin an. Hauptrolle: der in Sachsen geborene Götz Schubert. Als der Vorhang fiel, war beiden klar: Das wird ihr Hinrich Lobek. "Es war sensationell. Götz Schubert hat alle Rollen selber gespielt mit einer Kraft und einer Begeisterung, unglaublich mitreißend. Ich habe noch andere Inszenierungen gesehen, aber diese war bei weitem die Beste", erinnert sich Günter Rohrbach.

Götz Schubert zeigte sich sofort angetan von Rolle und Drehbuch. "Für mich war das gar nicht mal eine Ost-West-Geschichte - zumindest stand dieser Konflikt für mich nicht im Vordergrund. Es geht eher um die Selbstfindung des Hinrich Lobek. Heute wird uns in den Medien ja immer das Locker-Flockige, Erfolgreiche als Ideal vermittelt. Lobek ist aber eher verschlossen und ruhig. Mir gefällt, dass er dem sozialen Druck der Anpassung standhält. Trotzdem geht er seinen Weg und hat Erfolg. Die Ost-West-Konstellation verstärkt nur die Unterschiede, macht sie deutlicher. Aber die Hauptgeschichte ist die einer Selbstfindung."

Schwieriger war die Suche nach der passenden Julia, Lobeks Frau. Es gab verschiedene bekannte Darstellerinnen, über die man nachdachte. Doch die Richtige war zunächst nicht darunter. Da kam ein Riesenzufall zu Hilfe. Die in Leipzig aufgewachsene Simone Solga erzählt: "Ich bekam einen Anruf von der ZBF in München. Die sagten, bei der Bavaria würde eine Kabarettistin für einen Film suchen. Ich sollte doch ein Video hinschicken. Aber just an diesem Tag war die gesamte Münchner Post wegen einer Generalversammlung geschlossen. Also habe ich das Band persönlich bei Christiane Teichgräber im Bayerischen Filmzentrum vorbeigebracht. Dabei erwähnte ich, dass es sicherlich besser sei, wenn sie sich meine Vorstellung ansehen würde.

Ich spielte damals mein Soloprogramm "Ich pack's". Christiane Teichgräber kam tatsächlich und am nächsten Tag auch Günter Rohrbach. Es folgte mein erstes Casting - und für meine Begriffe lief es furchtbar, ich dachte, dass ich total versagt hätte. Wütend über mich selber habe ich danach das Drehbuch weggeworfen. Doch es kam wirklich eine Zusage. Ich war so baff, dass ich erst einmal um Bedenkzeit bat. Ich hatte einfach Angst - schließlich hatte ich noch nie einen Kinofilm gedreht. Aber letztendlich konnte und wollte ich diese Rolle nicht ablehnen." Darüber hinaus gefiel Simone Solga die rührende Liebesgeschichte und die Möglichkeit, nach langer Zeit am Kabarett wieder eine ernsthafte Rolle zu spielen.

Als nächstes stand die Besetzung des Thomas Hamann an, dem erfolgreichen Architekten vom Potsdamer Platz, der versucht, Julia zu verführen. Im Roman ist Hamann ein sonnengebräunter Yuppie mit Cabrio und Partyleben, ein unangenehmer Besserwessi. Doch für die Verfilmung wollte Peter Timm die Figur facettenreicher und weniger eindimensional gestalten. "Ich suchte einen Darsteller, der nicht einfach der große Konkurrent von Lobek sein sollte. Wir wollten jemanden, der zwar charmant und witzig ist, aber auch eine gewisse Unsicherheit ausstrahlt."

Peter Timm entschied sich für den gebürtigen Bochumer Bastian Pastewka, den Comedy-Star aus der "SAT.1 "Wochenshow". "Bastian ist ein Komiker, der immer einen Witz auf Lager hat. Er brachte die richtige ironische Note für den Charakter. Außerdem brauchten wir jemanden, der den Mut hatte, live zu singen. Bastian kann gut Klavier spielen und traute sich das zu."

Bastian Pastewka mußste nicht lange überlegen, als ihm die Rolle angeboten wurde. "Natürlich war ich begeistert, aber ich hatte auch Bedenken, da es meine erste Kinorolle war. Von meinen Drei-Minuten-Sketchen kenne ich das Agieren vor der Kamera, aber das waren Stereotype." Thomas Hamann dagegen ist eine komplexe Rolle: einerseits ein beruflicher Überflieger und Angeber, andererseits ein vereinsamter Single, auf den die einstige DDR eine seltsame Anziehungskraft ausübt. Peter Timms Einfall war es, Hamann alte Ostschnulzen singen zu lassen, um Julia zu gefallen. "Das war natürlich genau das Richtige für mich. Ich habe zu Hause ein riesiges Amiga-Archiv, vor allem die DDR-Schlager der 50er und 60er Jahre. Die Idee war, dass Hamann Julia wie ein mittelalterlicher Minnesänger bezirzen soll. Blieb die Frage, mit welchen Liedern. Peter Timm und ich haben uns zwei Abende durch mein Archiv durchgehört und schließlich die zwei Titel gefunden, die für uns die Essenz dieses DDR-Musikgenres waren. Zum einen Frank Schöbels "Wie ein Stern" und Karat mit "Über sieben Brücken mußt du gehn". Ich hatte keine Scheu vor der Kamera zu singen, auch wenn ich sicher nicht die beste Stimme habe. Aber im nachhinein waren das für mich die schwierigsten Szenen. Es war eng und heiß. Ich mußste gleichzeitig Klavier spielen, den richtigen Ton treffen und verliebt spielen. Das war hart."

Fehlte noch Uwe Strüver, der Vertreterkollege aus dem Westen, der Lobek in die Geheimnisse der bundesdeutschen Tür-zu-Tür-Geschäfte einweisen soll. Auch hier war die Wahl nicht ganz leicht. Man verhandelte mit mehreren Darstellern, doch am Ende entschied man sich für Gustav Peter Wöhler. "Heute weiß ich, dass Gustav Peter von Anfang an die Idealbesetzung war. Er gibt hier eine seiner besten Vorstellungen", lobt Günter Rohrbach. "Ich hatte ihn in Erleuchtung garantiert von Doris Dörrie gesehen und fand ihn da schon sehr gut. Aber in Der Zimmerspringbrunnen ist er schlichtweg phänomenal."

"Für mich war es eines der besten Drehbücher, das ich je gelesen hatte. Ich war hin und weg. Danach habe ich den Roman gelesen, ich bin Literaturfan, und war ebenso begeistert. Für mich war das keine typische Ost-West-Geschichte. Es geht um etwas Grundsätzliches: Die Sehnsucht nach verstanden werden, geliebt sein und anerkannt werden, das Gefühl zu haben, es ist gut, dass ich da bin. Diese Bedürfnisse kennt jeder." Vom Vertretermilieu hatte Wöhler ziemlich genaue Vorstellungen: "Als Kind dachte ich immer, diese Männer kommen in die Wohnung und fallen als erstes über die Hausfrau her. Ich weiß, naives Klischee. Vor kurzem habe ich die "Die Blume der Hausfrau" gesehen, eine phantastische Dokumentation über Vertreter. Da wurde mir die ganze Trostlosigkeit dieses Berufs bewusst. Die saugen zwanghaft fröhlich und ständig plappernd den Fußboden bei fremden Leuten, die apathisch herumsitzen, und verkaufen meist doch nichts. Dann leben sie oft in diesen deprimierenden Pensionen. Kein Wunder, dass viele Alkoholiker sind." Letztendlich überzeugte Wöhler aber die Vielschichtigkeit der Rolle: "Uwe Strüver stellt sich einzig und allein durch seine Arbeit dar. Deswegen klappt er auch so zusammen, als er nicht befördert wird. Seine Homosexualität lebt er nicht aus. Er ist ein sehr einsamer Mensch, dessen einziges Hobby der Finkensport ist. Finkensport - wie absurd. Andererseits kann er sich in seiner Arbeit gut verkaufen. Und er hat etwas Warmherziges, er ist nicht so ein Abgebrühter. Eine Rolle mit so vielen Facetten, die so viel Tragik in sich birgt, ist ein Fest für jeden Schauspieler."

Dreharbeiten mit Hund Am 11. Dezember 2000 wurde die erste Szene in Köln gefilmt. Im Januar 2001 zog das Team nach Berlin und Leipzig. Am 16. Februar fiel die letzte Klappe. Insgesamt hatte man 27 Drehtage - ein recht enger Zeitrahmen. In Köln und Leipzig wurden vor allem Innenaufnahmen gefilmt, in Berlin die meisten Außenaufnahmen.

Die Kulisse von Berlin spielt für die Geschichte eine zentrale Rolle. "Das Geschehen mußs hier spielen, schon allein wegen des Fernsehturms am Alexanderplatz. Es gibt im Osten kein vergleichbares Symbol, das so für die gesamte DDR steht", sagt Günter Rohrbach, und Peter Timm ergänzt: "Ich meine sogar, dass der Fernsehturm mittlerweile das berühmteste Wahrzeichen von Berlin ist und dem Brandenburger Tor den Rang abgelaufen hat, besonders bei der jüngeren Generation." Und der Fernsehturm ist es auch, der das selbstgebastelte Brunnenmodell "Atlantis" zum Verkaufsschlager macht und Lobeks Karriere ins Rollen bringt.

Für Götz Schubert waren die Dreharbeiten eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. "Lobek wehrt sich ja im Film ironischerweise ständig mit alten Parteiparolen. Ich komme glücklicherweise aus Sachsen, dem Tal der Ahnungslosen in der DDR. Ich wuchs dort praktisch ohne Einfluss der Medien auf. Jeder kannte die Sprüche, doch keiner hat sie ernst genommen. Aber als ich in Berlin Schauspiel studierte, da wurde ich für ein Interview in der FDJ-Zeitung ausgewählt. Der Reporter fragte mich tatsächlich, inwieweit meine Arbeit auf der Bühne ,ein Kampfplatz für den Frieden´ sei. Da kam ich ganz schön ins Schwitzen und habe ziemlich verlogenes Zeug gesagt. Aber seitdem vergesse ich dieses Zitat nicht mehr. Und beim Drehen, da gibt es die Szene im Thai-Restaurant, in der Lobek befördert wird auf Kosten seines Westkollegen Strüver. Da habe ich spontan gesagt ,Mein Arbeitsplatz, mein Kampfplatz für den Frieden´, und alle waren begeistert. Das wurde dann übernommen."

Nur an eine Szene denkt Götz Schubert gar nicht gerne. Das hing mit Hund Henry zusammen, Lobeks ständigem Begleiter. "Das war ein dressierter Hund, ungemein lethargisch. Alle Szenen, in denen wir knuddelten oder er einfach nur treu schaute, klappten prima. Alles andere war schwierig. Am schlimmsten war es, als er von meinem Teller Spaghetti essen sollte. Das hat er einfach nicht hingekriegt, weil er für die Kamera nie nahe genug an den Teller gekommen ist. Zwanzigmal mußsten wir diese Szene drehen. Ich bin fast verzweifelt, weil ich jedes Mal mit Heißhunger die Spaghetti hinunterschlingen mußste. Irgendwann war das leckere Ketchup alle, da gab es nur noch komisches Curry-Ketchup. Danach war mir richtig schlecht."

Gleich zwei Darsteller geben in Der Zimmerspringbrunnen ihr Leinwanddebüt: die Kabarettistin Simone Solga und der Comedy-Star Bastian Pastewka. Simone Solga war ihre Figur sofort vertraut. "Ich mochte die Julia von Anfang an, denn sie ist mir in vielem ähnlich. Ich kenne ihre Sehnsucht nach dem reichen, schicken, glitzernden Westen. Ich verstehe auch, dass eine Ehe irgendwann abgenutzt ist, dass Julia Bestätigung bei anderen sucht. Der Hamann hat eben alles, was Lobek Julia derzeit nicht bieten kann: Humor, Leichtigkeit, Erfolg, ein Auto, wenn man es braucht. Das lockt." Die ausgebildete Theaterschauspielerin stand schon mehrmals vor Fernsehkameras. Trotzdem war sie bis zum Ende unsicher am Set. "Ich bin ein Angsthase. Bis zum Schluss dachte ich, ich mache das nicht richtig oder ich spiele zu ernst. Aber Peter Timm war eine große Hilfe. Er hat alles mit mir besprochen, hat mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich bin ihm heute noch dankbar, dass er sich auf das Risiko eingelassen hat, eine unbekannte und, was das Drehen angeht, relativ unerfahrene Darstellerin zu verpflichten."

Eine Einschätzung, die auch Bastian Pastewka teilt. "Ich habe nie eine Schauspielschule besucht, und das habe ich am Set oft vermisst. Ich hatte schon Schwierigkeiten, diese übertriebene Gestik und Mimik aus der Slapstick-Ecke abzustreifen. Das kam immer wieder hoch. Aber Peter Timm hatte sehr viel Geduld, hat mich immer da hinbekommen, wo er mich haben wollte. Er weiß einfach, was er will."

Trotz westlicher Verlockung und tiefer Ehekrise - am Ende umarmen sich Julia und Hinrich Lobek unter dem gewaltigen Berliner Fernsehturm. "Das hat mir besonders gefallen, dass sie zu ihm zurückkommt. Im Buch ist das anders. Die beiden kämpfen gemeinsam für ihre Beziehung und packen die Probleme an. Es wäre doch viel leichter, sich zu trennen", meint Simone Solga und Gustav Peter Wöhler schließt: "Die Versöhnungsszene ist meine absolute Lieblingsszene." Kurze Pause. "Ich bin eben eine alte Heulsuse".

Dirk Jasper FilmLexikon
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