Verzweifelt versucht die Familie Kriticos ein furchtbares Unglück zu überwinden: Bei einem schrecklichen Feuer haben Arthur Kriticos und seine Kinder Kathy und Bobby nicht nur ihr gesamtes Hab und Gut verlorenen, sondern auch die geliebte Frau und Mutter Jean.
Immer noch unter Schock und um den großen Verlust trauernd, ist die Familie total überrascht, als Arthur plötzlich das herrschaftliche Haus seines entfernten Onkels cyrus erbt, der unter mysteriösen Umständen starb. Begeistert besichtigen sie den riesigen Palast aus Glas und Stahl, doch die Freude ist nur von kurzer Dauer.
Plötzlich tauchen ein geheimnisvoller früherer Mitarbeiter von Cyrus namnes Rafkin und die schöne Parapsychologin Kalina auf und behaupten, dass Onkel Cyrus im Keller des Hauses 12 Geister gefangen hält. Zunächst will ihnen keiner glauben, doch dann sind Kathy und Bobby auf einmal wie vom Erdboden verschluckt.
Arthur mußs erkennen, dass das Haus in Wahrheit eine teuflische Höllenmaschine ist und er und seine Familie in eine tödliche Falle gelockt worden sind.
Filmkritiken
Renée Wieder (TV-Movie) 2002-02: Spukhaus-Horror funktioniert in der Regel bestens. Nur nicht in diesem Fall: Halt- und hilflos stückelt Video-Regisseur Steve Beck sein Kinodebüt aus Vorbildern wie "Shinning" und "Haunted Hill" zusammen. Und: Die blutigen Angriffe der wie zweitklassige Geisterbahnfiguren ausstaffierten Dämonen degradieren "13 Geister" zur Freakshow mit billigen Ekelfaktor. Buuhh.
Cinema 2002-01: "13 Geister", ein Remake von William Castles "Das unheimliche Erbe" (1960), ist ein lamentöses Nichts von Horrorfilm. Der von Joel Silver und Robert Zemeckis produzierte Dämonspuk erstickt jeden Keim von Spannung im Dauerbeschuss lächerlicher Monstereffekte. Die flachen Wortwitze sind so austauschbar wie die Darsteller.
film-dienst 2002-02: Visuell mitunter sehr drastischer, formal teilweise durchaus beachtlicher Horrorfilm, der seine Wirkung vor allem übers dekor erzielt, aber an eklatanten Drehbuchschwächen und der mangelhaften Charakterzeichnungen scheitert.
TV-direkt 2002-02: Neben dem originell gestylten Glashaus hat der blutige Streifen wenig zu bieten.
Kino-News 2002-01: Imposanter Grusel-Schocker für starke Nerven.