Produktionsnotizen zu 13 Geister

Das Dreigestirn des garantierten Erfolgs hat wieder zugeschlagen: Joel Silver, Hollywoods "Milliarden-Dollar-Mann", unter Kennern als "des Teufels eigener Produzent" gerühmt, Starregisseur & "Oscar"-Preisträger Robert Zemeckis ("Cast Away - Verschollen", "Schatten der Wahrheit", "Forrest Gump", "Zurück in die Zukunft 1 - 3") und "Mr. "Tales From the Crypt" persönlich, Gilbert Adler, sind die Produzenten des neuen Dark-Castle-Horror-Thrillers, der jetzt auf Video für Gänsehaut sorgen wird. Nahezu 6 Millionen Kinobesucher haben sich den Schocker in den USA angesehen. "13 Geister" ist wie bereits "Haunted" (Remake von "Das Haus auf dem Geisterhügel") die Neuadaption eines Schreckensklassikers des legendären B-Meisters William Castle. An dem Drehbuch zur Neuverfilmung war neben Neal Stevens (TV-Serie "Monsters") auch Richard D'Ovidio ("Exit Wounds - Die Copjäger") beteiligt, der zur Zeit mit Arnold Schwarzenegger ein Remake des Yul-Brynner-Klassikers "Westworld" entwickelt.

Mit Regisseur Steve Beck, einem Effects-Wizard der sein Handwerk in George Lucas' Zaubertrick-Factory Industrial Light & Magic gelernt und vervollkommnet hat (u.a. maßgeblich beteiligt an "Die Jagd auf Roter Oktober", James Camerons Tiefsee-Epos "Abyss - Abgrund des Todes" und "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug"), wurde ein vielversprechender Shooting-Star für den Regiestuhl gewonnen. Seine Inszenierung von "13 Geister" hat Silver & Co. so beeindruckt, dass sie dem Debütanten auch gleich die Regie des Projekts "Ghost Ship" (u.a. mit Gabriel Byrne) anvertrauten.

Joel Silver, einer der renommiertesten und erfolgreichsten Produzenten der Gegenwart, treibende Kraft hinter Blockbuster-Serien wie "Matrix", "Lethal Weapon", "Die Hard - Stirb langsam" oder "Nur 48 Stunden" und Mitbegründer des Horror-Labes "Dark Castle", hat sich als Produzent von über 60 Spielfilmen, Serien und TV-Movies (seit 1979, seiner Mitarbeit an "The Warriors" als Associate Producer) einen Namen als Hollywood-Legende mit goldenen Händen gemacht. Mit Filmen wie "Jumpin' Jack Flash", "Predator 1 & 2", "Action Jackson", "Hudson Hawk", "Last Boy Scout", "Demolition Man", "Executive Decision - Einsame Entscheidung", "Exit Wounds - Die Copjäger", "Proximity", "Passwort: Swordfish" oder "Romeo Must Die" hat der Mann, den man als Darsteller in seinem ureigensten Element in "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" erleben darf, Filmgeschichte geschrieben! Kein Wunder also, dass diesem monomanen Giganten auf dem Hollywood Boulevard 6925 ein eigener Stern gehört!

"Wenn man mit Leuten wie Joel (Silver), Bob (Zemeckis) und Gil (Adler) zusammenarbeiten darf, hat man schon das Gefühl, endlich auf dem Olymp angekommen zu sein", so Regisseur Beck. "Und mir war durchaus bewusst, dass ein solches Gefühl höchst trügerisch sein kann. Immerhin sollte ich hier nichts weniger leisten, als in einem futuristischen Kasten aus Glas, Stahl und High-Tech die Idee des guten alten Spukschlosses zu inszenieren, das seinen Beherrschern den Zugang zu Hölle und Weltherrschaft bieten kann. Eine solche Aufgabe ist auch durchaus furchteinflössend ... zumal, wenn sie mit Joel einen Mann an Bord haben, der so ganz nebenbei auch Architekt und Häusersammler aus Leidenschaft ist. Während unsereins kleine Dinge hortet, die er auch selbst tragen kann, sammelt dieser Mensch Häuser, die vom Stararchitekten Frank Lloyd Wright entworfen wurden. Ich hatte also zu Drehbeginn die Hosen ziemlich voll ..."

Gerade gegen den letzten Satz ihres Regisseurs erheben die Stars des Horrorthrillers vehement Einspruch. Tony Shalhoub, hochdekorierter und geschätzter Charakterdarsteller, der u.a. in Filmen wie "The Man Who Wasn't There", "Impostor", "Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall", "Spy Kids", "Primary Colors - Mit aller Macht", "Big Night", "Barton Fink" oder "Zivilprozess" brillierte und der nach "Men in Black" auch in "MIB 2" zu sehen sein wird, hält Beck für einen "der mit klaren Vorstellungen über seine Geschichte, die Figuren und deren Psychologie an den Set kommt - und nicht zögert, dies mit großem Enthusiasmus umzusetzen". Auch "Oscar"-Preisträger F. Murray Abraham ("Amadeus", "Der Name der Rose", "Forrester - Gefunden", "Star Trek: Der Aufstand", "Mimic", "Last Action Hero" u.v.a.), der großartige Darsteller des teuflischen Cyrus Kriticos, ist voll des Lobes: "Ich wüsste nicht, was er hätte besser machen sollen. Er war einfach großartig!"

In dieser Tenor stimmten auch die weiteren Stars dieses nervenzerreißenden und originellen Thrillers ein. In einem Mikrokosmos, in dem die Reibung von Technologie und uralter Magie den Zugang zu dem absolut Bösen und allbedrohlichen Wahnsinn und Mord generieren, zeigen sich Genre-Ikonen wie Matthew Lillard ("Scream", "Haus der stummen Schreie", "Serial Mom - Warum l?sst Mama das Morden nicht", "Mad Love - Volle Leidenschaft", "Senseless", "Wing Commander", "Punk" oder "Eine wie keine"), der demnächst in der langerwarteten Live-Action-Fassung von "Scooby - Doo" den Shaggy spielen wird, Shannon Elizabeth ("Jay und Silent Bob schlagen zurück", "American Pie 1 & 2", "Scary Movie"), Embeth Davidtz ("Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück", "Der 200-Jahre-Mann", "Gingerbread-Man - Eine nächtliche Affäre", "Dämon", "Matilda", "Schindlers Liste") sowie JR Bourne ("Startup", "Futuresport", "Impostors") als schmieriger Anwalt und Rah Digga ("Carmen: A Hip Horera", "It's Black Entertainment") von ihrer besten Seite.

Steve Richards, mit Silver einer der Gründungsväter des "Dark Castle" - Unternehmens, benennt noch einmal die Gründe des Erfolgs: "Klassischer Horror mit den Top-Möglichkeiten heutiger Filmtechnik aufs Neue und neu kreiert, ausgezeichnete Darsteller und eine Crew, die zur Hollywood-Creme des neuen Jahrtausends zählt - was will man da falsch machen? Schauen sie sich die Filme an, lassen sie sich überraschen - und erfreuen Sie sich schon heute auf den nächsten Streich: "Ghost Ship". Sie werden nicht enttäuscht!".

Dirk Jasper FilmLexikon
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