New York: In der Stadt herrscht Feiertagsstimmung und auch der renommierte Psychiater Dr. Nathan Conrad freut sich auf einen angenehmen Tag mit Frau und Kind. Doch was als friedliches Familienfest geplant war, entwickelt sich zum Albtraum: Die achtjährige Tochter Jessie wird entführt mitten aus ihrem Kinderzimmer heraus.
Noch ehe Conrad die Polizei rufen kann, melden sich die Täter, die die gesamte Wohnung mit einer Überwachungsanlage versehen haben. Statt eines Lösegeldes verlangen sie eine Information. Nathan Conrad soll binnen weniger Stunden einer traumatisierten Patientin seines Kollegen Dr. Sachs eine mysteriöse Nummer entlocken.
Die 18-jährige Elisabeth, Insassin der psychiatrischen Klinik Bridgeview, ist die Einzige, die den Entführern das geben kann, worauf sie seit zehn Jahren harren: einen Hinweis auf das Versteck des Zehn-Millionen-Dollar-Diamanten, den Elisabeths ermordeter Vater einst bei einem gemeinsamen Coup hatte verschwinden lassen.
Eine Information, für die Patrick B. Koster und seine Komplizen - unter ihnen Dolen und Max - über Leichen gehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
Filmkritiken
Rhein-Zeitung 2002-01-19: Dem alternden Frauenhelden Michael Douglas nimmt man weder den Familienmenschen noch den einfühlsamen Arzt ab. Sean Bean spielt den Gangster Koster, doch wäre mit seinen klaren Gesichtszügen und ehrlichen Augen als Conrad die glaubwürdigere Besetzung gewesen. Die junge Brittany Murphy gibt als Elisabeth eine beeindruckende Probe ihres Talents ab. Aber die Tragik der traumatisierten Figur geht spätestens im ebenso gewalttätigen wie drögen Finale unter.
Oliver Kaever (TV-Movie) 2002-02: Die ersten 30 Minuten bis zur eigentlichen Entführung sind das Highlight des Films: Wie Hochgeschwindigkeitszüge rasen drei verschiedene Geschichten über geschickt gestellte dramaturgische Weichen, erzeugen Hochspannung vom Feinsten. Der Rest ist zwar sehr viel konventioneller, bietet aber immer noch Top-Unterhaltung.
Der Spiegel 2002-03: Der von Gary Fleder inszenierte Film entwickelt eine beachtliche Dynamik und Spannung: aus dem steten Wechselspiel zwischen physischer und psychischer Konfrontation, zwischen einer Verfolgungsjagd durch ganz New York und seinen Nachforschungen, die ihn bis ins Innerste eines Menschen führen.
Cinema 2002-01: In der Rolle des über sich hinauswachsenden Vaters brilliert M Michael Douglas, der auf bedrohte Jedermänner mittlerweile abonniert zu sein scheint. An seiner Seite die exzellente Brittany Murphy mit einer Neuauflage ihrer mental derangierten Charakterstudie aus "Durchgeknallt"
film-dienst 2002-02: Handwerklich solide inszenierter Actionthriller, der die Handlungsstränge zu einem spannenden Gefüge formt und durch eine düstere Atmosphäre von Bedrohung und Überwachung schafft. Die äußere Aktion überdeckt freilich nur unzureichend manche inhaltlichen und logischen Mängel.
Karl-Heinz Schäfer (TV-Today) 2002-02: Trotz einiger Logiklöcher im Drehbuch ein packend inszenierter, solider Thriller.
Hörzu 2002-03: Packendes Krimipuzzle, mit Brittany Murphy fabelhaft besetzt - und spannend fast bis zum Schluss.
TV-direkt 2002-02: Trotz einiger Unglaubwürdigkeiten solide Suspense-Unterhaltung.
TV-Spielfilm 2002-02: Spannender Kidnappingthriller, gegen Ende arg konventionell.
Kino-News 2002-01: Spannender Thriller mit Hitchcock-Einschlag.