The Isle
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: The Isle
Titel Korea: Seom
Genre: Drama
Farbe, Korea, 2000

Kino Deutschland: 2002-01-17
Laufzeit Kino: 82 Minuten
Kinoverleih D: Rapid Eye Movie


Szenenfoto Versteckt in den Wäldern Südkoreas liegt ein See von atemberaubender Schönheit. Nur wenige Farbtupfer durchdringen den märchenhaften Dunstschleier über dem Wasser. Es sind die bunt bemalten Flöße der hier angelnden Urlauber. Das Paradies ist offensichtlich auf die Erde zurückgekehrt. Doch der Schein trügt.

Die Bilderbuchlandschaft ist vor allem ein Anziehungspunkt für das Licht scheuende Gestalten: Liebespaare, Abenteurer, Prostituierte, Mörder. Die schweigsame Hee-Jin versorgt sie mit Werkzeug und bleibt für Geld auch mal über Nacht. Der junge Hyun-Shik ist nicht gekommen, um zu angeln. Er mietet ein Floß und versucht sich umzubringen. Zweimal rettet Hee-Jin ihm in letzter Sekunde das Leben.

Zwischen den beiden entspinnt sich in Verhältnis voller gewaltsamer Leidenschaft und besitzergreifender Besessenheit. Hee-Jin beseitigt ohne Hemmungen alles, was ihre Beziehung zu Hyun-Shik gefährden könnte.

Als Hyun-Shik vor der Intensität der selbst zerstörerischen Verbindung fliehen möchte, ist es schon zu spät. Wie Fische zappeln sie am Haken des jeweils anderen ...


SzenenfotoDarsteller: Suh Jun (Hee-Jin), Yoosuk Kim (Hyun-Shik), Jae Hyu (Mang-Che), Hang-Seon Jang (Mann mittleren Alters)

Regie: Ki-Duk Kim

Stab: • Produzenten: Eun Lee • Drehbuch: Ki-Duk Kim • Vorlage: - • Filmmusik: Sang Yoonjeon • Kamera: Suh Shikwhang • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ki-Duk Kim • Schnitt: Min-ho Kyung • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2002-02: Ein gedanklich kühner Liebesfilm, bei dem lyrische Momente unvermittelt in erschreckend brutale Szenen übergehen. Ohne an der Psychologie und Motivation seiner Protagonisten interessiert zu sein, thematisiert er mit großer Ernsthaftigkeit die Verzweiflung zweier Menschen, wobei er eine eigentümliche Sogwirkung entwickelt.

Der Spiegel 2002-03: Schauplatz sind ein paar Angelhütten auf kleinen Flößen, die weit vertsreut auf einem See verankert liegen. Das dunstige Gegenlichtgibt dieser Szenerie die Unschuld und Zartheit eines asiatischen Aquarells: Gewaltphantasien und Todesbilder lauern unter der spiegelnden Oberfläche.

Cinema 2002-01: Der über weite Strecke dialogfreie Film mindert seine lakonisch inszenierten Gräuel nicht durch bekannte Schockeffekte, sondern zeigt die menschliche Natur in beklemmend verzweifelter Grausamkeit. Nur für nervenstarke Liebhaber des asiatischen Kinos.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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