Mortal Transfer
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Interview mit Jean-Jacques Beineix • Jean-Hugues Anglade • Ovidie • Dr. Gilles Vallet • Filmplakat im Großformat
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mortal Transfer
Titel Frankreich: Mortel Transfert
Genre: Komödie
Farbe, Frankreich, 2001

Kino Deutschland: 2002-01-31
Laufzeit Kino: 122 Minuten
Kinoverleih D: Concorde


Szenenfoto Michel Durand befindet sich in einer tiefen Krise. Er hat massive Probleme damit, den Ausführungen seiner leidenden Patienten zu lauschen, ohne dabei von einem tiefen Schlaf übermannt zu werden.

Die einzige Patientin, für die er noch einen Funken Interesse aufbringen kann, ist Olga Kubler, eine mysteriöse Schöne, die sich einen Spaß daraus macht, ihren Mann und Michel Durand an den Rand ihrer Vernunft zu bringen. Olga hat zwei Gründe, warum sie Michel Durands Hilfe sucht: erstens ist sie eine Kleptomanin und zweitens kann sie nur dann Lust empfinden, wenn ihr Mann - der mächtige und ruchlose Max Kubler - sie auf, wie er es ausdrückt, "besondere Weise" liebt. Doch auch die verführerische Olga kann Michel Durand nicht davon abhalten, in die dunklen Tiefen seines Traumparadieses hinabzusinken, in dem sich Realität und Fantasie auf beunruhigende Weise miteinander vermischen.

Als Durand aus seinem Traum erwacht, trifft ihn der Schock seines Lebens: Olga ist tot - erwürgt auf seiner Couch. Was soll er tun? Ist er der Mörder? Zum Nachdenken ist jedoch nicht viel Zeit, denn schon klopft der nächste Patient an die Tür, und der skrupellose Max Kubler will wissen, wo seine Frau und seine Millionen geblieben sind ...


SzenenfotoDarsteller: Jean-Hugues Anglade (Michael Durand), Hélène de Fougerolles (Olga Kubler), Miki Manojlovic (Erostratus), Valentina Sauca (Hélène Maier), Robert Hirsch (Armand Zubovic), Yves Renier (Max Kubler), Catherine Mouchet (Maths Teacher), Denis Podalydes (Superintendent Chapireau), Jean-Pierre Becker (Jacques Preco), Riton Liebman (Disc Jockey)

Regie: Jean-Jacques Beineix

Stab: • Produzenten: Jean-Jacques Beineix, Cargo Films, Reinhard Klooss, Odeon Pictures • Drehbuch: Jean-Jacques Beineix • Vorlage: - • Filmmusik: Reinhardt Wagner • Kamera: Benoît Delhomme • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Philippe Chiffre • Schnitt: Yves Deschamps • Kostüme: Fabienne Katany • Make Up: - • Ton: Pierre Befve, Michel Kranz, Patrice Grisolet • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2002-02: nach acht Jahren Spielfilmabstinenz versucht Jean-Jacques Beineix, Frankreichs Regie-Ikone der 80er Jahre, sein Comeback mit einer psychoanalytisch verrätselten Thrillerkomödie. Doch die groteske Suche des Dr. Durand nach der Lösung des mysteriösen Mordfalls gerät dem einstigen Kultfilmer Beneix nach spannendem Beginn zur behäbig-manierierten Klamotte. Diagnose: irritierender Fall von multipler Genreverwirrung.

film-dienst 2002-03: Visuell zwar ausgereifter, ansonsten aber allzu verquast entwickelter Psycho-Krimi, der seine zwischen Film noir und schwarzem Humor angesiedelte Stimmung mit Slapstick durchsetzt und auch vor groben Geschmacklosigkeiten nicht zurückschreckt. Weder der mitunter makabre Humor noch der wenig überzeugende Hauptdarsteller vermitteln das Spannungsverhältnis zwischen Realität und Fantasie.

Kultur-Spiegel 2002-02: Ein Psychoanalytiker findet seine Patientin tot auf der Couch, als er aus einem Nickerchen erwacht. Akzeptables, fast bescheidenes Comeback von Jean-Jacques Beinix, der sich nach acht Jahren Pause nicht recht zwischen Psychothriller und Klamotte entscheiden kann.


SzenenfotoOscar ®


Dirk Jasper FilmLexikon
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