Frank Morrison hat nach der Scheidung von Susan keine Familie mehr. Seine Ex-Frau und der gemeinsame 12-jährige Sohn Danny leben jetzt mit Susans neuem Ehemann Rick Barnes unter einem Dach.
Danny, der sich gern Lügengeschichten ausdenkt, behauptet, dass sein Stiefvater ein Mörder ist. Aber der Einzige, der ihm glaubt, ist Frank. Danny fürchtet sich vor dem Stiefvater, und vertraut nur noch Frank. Und der ist bereit, alles zu tun, damit seinem Sohn nichts zustößt.
Filmkritiken
Der Spiegel 2002-07: Tödliches Vertrauen setzt Hollywood in den eleganten Tänzer und Schauspieler John Travolta, der abseits seiner Erfolge regelmäßig im cineastischen Jammertal landet. Auch in diesem Familiendrama von Harold Becker verkauft sich der Filmkünstler als Bilderbuch-Bootsbauer und geschiedener Vater unter Wert, wenn er seinen Sohn vor dessen mörderischem Stiefvater beschützt. Silberstreif am flachen Thriller-Horizont ist der köstliche Steve Buscemi in einer Nebenrolle.
Cinema 2002-02: Thrillermeister Harold Becker legte seine Story als Suspense-Krimi an. Aber wo sich eine derart sympathische Hauptfigur so wenig vom Bösewicht in die Irre führen lässt wie hier, will keine echte Paranoia aufkommen. Vielleicht ist das aus Fertigbauteilen überraschungsarm gezimmerte Travolta-Vehikel aber auch der Vorreiter eines neuen Genres: Thriller light, für Menschen mit schwachen Nerven.
Jens Golombek (TV-Movie) 2002-04: Effekthascherei war noch nie Harold Beckers Ding. Er gehört zu den Regisseuren, denen mehr am Seelenleben seiner Figuren liegt als an aufwändige Action-Szenen. So auch hier: "Tödliches Vertrauen" ist ein grundsolider, aber leider etwas zu softer Thriller, der gut im Vorabendprogramm laufen könnte.
Kultur Spiegel 2002-02: John Travolta mußs seinen zum Flunkern neigenden Sohn vor dessen zum Morden neigenden Stiefvater schützen. Da ist selbst der Auftritt des großen Steve Buscemi im Grunde verlorene Liebesmüh. Regie führt Harold Becker.
Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-04: Thriller mit Super-Schauspielern und wenig originellem Drehbuch.
film-dienst 2002-04: Konventioneller Thriller mit althergebrachter Familienmoral, überzeugend immerhin in Figurenzeichnung und Darstellung.
Hörzu 2002-07: Holzschnittartiger, gut gespielter Thriller ohne Überraschungen.