A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
Titel USA: A Beautiful Mind
Genre: Drama
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-02-28
Kino USA: 2002-01-04
Laufzeit Kino: 124 Minuten
Kinoverleih D: UIP


Szenenfoto Erzählt wird das äußerst dramatische Schicksal des Genies und Mathematikers John Forbes Nash, Jr., basierend auf Ereignissen in seinem Leben.

Der gutaussehende und hochgradig exzentrische Mann macht bereits in jungen Jahren eine erstaunliche wissenschaftliche Entdeckung - und steht kurz davor, internationale Anerkennung zu gewinnen.

Doch sein kometenhafter Aufstieg in die intelektuelle Stratosphäre erfährt eine dramatische Wendung, als Nashs intuitives Genie von der Schizophrenie bedroht wird.

Szenenfoto Nun mußs er sich Herausforderungen stellen, die schon viele andere Menschen vor ihm zu Fall gebracht haben. Doch mit der Hilfe seiner Frau Alicia kämpft Nash gegen die Krankheit. Nach Jahrzehnten der Qual triumphiert er über die Tragödie und wird 1994 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Seine Theorien haben internationale Verhandlungen zum Thema Welthandelsstrategien, den amerikanischen Arbeitsmarkt und sogar wissenschaftliche Durchbrüche im Bereich der Evolutionsbiologie stark beeinflusst.

Szenenfoto Heute ist John Nash eine lebende Legende. Zusammen mit seiner Frau Alicia Nash lebt er in Princeton, New Jersey, wo er seit vielen Jahren wieder regelmäßig an der Fakultät für Mathemathik unterrichtet.

Und noch immer geht er jeden Tag zu Fuß in die Universität.


SzenenfotoDarsteller: Russell Crowe (John Nash), Ed Harris (Parcher), Jennifer Connelly (Alicia Nash), Christopher Plummer (Dr. Rosen), Paul Bettany (Charles), Adam Goldberg (Sol), Josh Lucas (Hansen), Vivien Cardone (Marcee), Anthony Rapp (Bender), Jason Gray-Stanford (Ainsley)

Regie: Ron Howard

Stab: • Produzenten: Brian Grazer, Ron Howard • Drehbuch: Akiva Goldsman • Vorlage: - • Filmmusik: James Horner • Kamera: Roger Deakins, A.S.C., B.S.C. • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Wynn Thomas • Schnitt: Mike Hill, Dan Hanley • Kostüme: Rita Ryack • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik durch einen Betroffenen

Cinema 2002-03: dass das Verwirrspiel in seinen besten Momenten dennoch zutiefst rührt, ist dem intensiven Zusammenspiel von Oscar-Gewinner Russell Crowe als Zahlenprimus und Jennifer Connelly als dessen leidgeprüfte Frau Alicia zu verdanken. Um den beiden Golden-Globe-Gewinnern Chancen beim Oscar-Wettkampf auszurechnen, ist indess keine Mathematik vonnöten. Sie sind überzeugend, und die Jury beweist zudem nicht erst seit "Rain Man" und "Shine" ein Herz für Helden mit Handikap.

Rhein-Zeitung 2002-03-02: Regisseur Ron Howard und Drehbuchautor Akiva Goldsman haben aus dem realen Schicksal ein wirksames Kinodrama gestaltet, das viele Stärken, allerdings auch typische Hollywood-Schwächen aufweist. Zu den Stärken gehört die Besetzung der Hauptrolle mit Russell Crowe. Der "Gladiator" beweist großes Einfühlungsvermögen in den Verfolgungswahn eines Schizophrenen, macht ihn zugleich mit Pausbackencharme zu dem Symphatieträger, den die Leinwand braucht.

Bärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-05: Keine Angst! Dieser Film will keine verkappte Mathevorlesung sein. Howard konzentriert sich auf den Menschen Nash und dessen verzweifelten Kampf, die Verbindung zur Realität aufrechtzuerhalten. Crowe brilliert dabei mit bewusst zurückgenommenen Spiel und macht dieses Plädoyer für die Kraft der Liebe zum Kino-Highlight.

Szenenfotofilm-dienst 2002-05: Geschickte Winkelzüge des Drehbuchs, das Nash in einen gefährlichen Regierungsauftrag während des Kalten Krieges verwickelt, und schauspielerische Glanzleistungen sichern die Aufmerksamkeit des Publikums. Doch Regisseur Ron Howard hält es mehr mit der Beschwörung von Mitleid und Rührseligkeit als mit einer Hinterfragung von Krankheit und Genie.

Kultur Spiegel 2002-03: Selten hat jemand so um einen Oscar gebuhlt wie Russell Crowe in der Rolle des genialen, schizophrenen Mathematikers John Nash, auf dessen Lebensgeschichte Regisseur Ron Howards öd-prätentiöser Film fußt. Einzig Jennifer Connelly als Nashs Ehefrau müht sich redlich, neben dem Leid des Ehemanns auch das des Zuschauern lindern.

Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-05: Packend hoch zwei: Das rührende und spannende Drama ist Oscar-Favorit Nummer eins - und wartet mit einigen handfesten Überraschungen auf.

Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-05: Bemühtes Wissenschaftlerdrama nach einer wahren Geschichte.

Hörzu 2002-09: Sensibles Psychoprogramm mit Russell Crowe in Oscar-Form!


Oscar ®

Oscar für 2001 für Bester Film
Oscar für 2001 für Jennifer Connelly (Beste Nebendarstellerin)
Oscar für 2001 für Ron Howard (Beste Regie)
Oscar für 2001 für Akiva Goldsman (Beste Drehbuch-Adaption)

Oscar-Nominierung für 2001 für Russell Crowe (Bester Hauptdarsteller)
Oscar-Nominierung für 2001 für Mike Hill, Dan Hanley (Bester Schnitt)
Oscar-Nominierung für 2001 für Greg Cannom, Colleen Callaghan (Bestes Make Up)
Oscar-Nominierung für 2001 für James Horner (Beste Musik)


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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