From Hell
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: From Hell
Titel USA: From Hell
Genre: Thriller
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2002-02-28
Kino USA: 2001-10-19
Laufzeit Kino: 137 Minuten, FSK 16
Kinoverleih D: 20th Century Fox

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-09-05
Kauf DVD: 2002-11-07
Laufzeit DVD: 135 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox
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Video Deutschland: 2002-09-05
Kauf Video: 2002-11-07
Laufzeit Video: 135 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox
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Szenenfoto London, 1888. Eine Serie mysteriöser Morde an Prostituierten versetzt das Londoner Armenviertel Whitechapel in Angst und Schrecken. Der Mörder nennt sich Jack the Ripper, er mordet lautlos, unerkannt und ungesehen.

Inspektor Abberline und sein Assistent Godley werden mit der Klärung des Falles beauftragt, der längst auch die feine Gesellschaft beunruhigt. Abberlines unkonventionelle Vorgehensweise führt ihn bald zur Erkenntnis, dass der Wahnsinnige mit Methode mordet.

Seine Opfer stammen alle aus dem Freundeskreis der irischen Prostituierten Mary Kelly. Und diese Frauen hüten ein gefährliches Geheimnis, das das gesamte Königreich zum Einsturz bringen könnte ...


SzenenfotoDarsteller: Johnny Depp (Fred Abberline), Heather Graham (Mary Kelly), Ian Holm (Sir William Gull), Jason Flemyng (Netley), Robbie Coltrane (Peter Godley), Lesley Sharp (Kate Eddowes), Susan Lynch (Liz Stride), Terence Harvey (Ben Kidney), Katrin Cartlidge (Dark Annie Chapman), Estelle Skornik (Ada)

Regie: Albert und Allen Hughes

Stab: • Produzenten: Don Murphy, Jane Hamsher • Drehbuch: Terry Hayes, Rafael Yglesias • Vorlage: basierend auf der Graphic Novel von Alan Moore, Eddie Campbell • Filmmusik: Trevor Jones From Hell • Kamera: Peter Deming, ASC • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Martin Childs • Schnitt: Dan Lebental, George Bowers, A.C.E • Kostüme: Kym Barrett • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Der Spiegel 2002-09: Es ist, wie sich zeigt, in seiner Verzwicktheit ein zu sperriger Brocken für zwei Stunden Kino: Die Hughes-Brüder, risikolustig mit Bildstilen experimentierend, müssen so viele Figuren und Handlungsfäden im Auge behalten, dass ihre Erzählung von Mord zu Mord weniger zusammen- als auseinander läuft. Und doch: Der Reiz dieses angestrengt ausgeklügelten Films liegt eben darin, wie er lauter faktische Details zu einem ganz und gar fiktiven Zusammenhang fügt - bis hin zu einer Schlussvolte, die nicht die Identität des Mörders, aber die seines letzten Opfers in Frage stellt.

Rüdiger Rapke (TV-Movie) 2002-05: Die blutrünstige Geschichte von Englands Mega-Mordbuben - normalerweise idealer Stoff für erstklassiges Grusel-Kino. Nicht so bei den Hughes Brothers. Ihre Horror-Story wirkt eher wie eine Studie über die viktoriansiche Gesellschaft. Zwar wabert auch hier der Nebel schaurig-schön durch Londons Gassen. Echte Spannung aber kommt nicht auf.

SzenenfotoCinema 2002-03: In stimmungsvollen, düsteren Bildern lassen die Hughes-Brüder den opiumsüchtigen Depp in Londons nebligen Gassen flanieren. Er stößt unentwegt auf Mauern des Schweigens, bis er Jack the Ripper schließlich auf die Schliche kommt. Eine atemberaubende und verblüffend plausible Reise in eine Vergangenheit, vor der die Royals "not amused" sein dürften.

Rhein-Zeitung 2002-03-02: Der Film tut so, als könne er Einblick in das kranke Hirn des Mörders geben, wenn er die übelstzugerichteten Opfer immer wieder in aller Deutlichkeit zeigt. Das ist aber ein Missverständnis. Ein guter Thriller belässt es immer wieder bei Andeutungen, lässt Freiräume für die Vorstellungskraft des Betrachters.

film-dienst 2002-05: Ambitionierte Variation des bekannten "Jack the Ripper"-Themas, die sich dezidiert als Verfilmung des gleichnamigen Moore/Campbell-Comics versteht und ihre suggestive Kraft weniger aus der äußeren Spannung der kriminalistischen Vorlage als aus den überzeugenden Darstellern sowie dem hohen formalen Gestaltungswillen entwickelt.

Kultur Spiegel 2002-03: Die Jagd nach Jack the Ripper von Albert und Allen Hughes mit viel Lust an viktorianischem Schauer als königliche Verschwörung erzählt: Johnny Depp, beflügelt und zunehmend benebelt vom Laudanum, phantasiert ein Mordkomplott, das genauso plausibel und um einiges unterhaltsamer ist als konkurrierende Theorien.

Hörzu 2002-09: Blutrünstig und schonungslos inszenierten die Brüder Hughs einen intelligenten und eindringlichen Thriller über ein ruhmloses Kapitel der britischen Kriminalgeschichte. Finster, aber schaurig schön.

Die Welt 2002-03-14: Jack the Ripper ist Pop geworden. Chirugie-Patienten sollten besser den Film besser meiden.

Rolf von der Reith (TV-Today) 2002-05: Geniales Spiel mit dem Genre und den Nerven der Zuschauer.

Andreas Banaski (TV-Spielfilm) 2002-05: Optisch opulentes, aber ohne Raffinesse gestricktes Grusel-Garn.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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