|
|
| • Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher Inhalt • Produktionsnotizen • |
| Filmplakat | |
|---|---|
![]() |
Titel Deutschland: The Royal
Tenenbaums Titel USA: The Royal Tenenbaums Genre: Komödie Farbe, USA, 2001 Kino Deutschland:
2002-02-28 |
| DVD-Cover | |
![]() |
DVD Deutschland: 2002-09-26 Laufzeit DVD: 106 Minuten Anbieter: Buena Vista Home Entertainment DVD bei Amazon bestellen Video Deutschland:
2002-09-26 |
Royal Tenenbaum und
seine Frau Etheline hatten drei Kinder - Chas, Richie und Margot -
und dann trennten sie sich. Chas entdeckte seine Begeisterung
für den Immobilienhandel, bevor er seinen Stimmbruch hatte.
Sein Verständnis für die Gesetzmäßigkeiten des
internationalen Finanzmarkts war außerordentlich. Margot war
eine gefeierte Autorin und gewann ihre ersten Preise, noch bevor
sie ins Gymnasium kam. Richie zeigte schon im Kindesalter ein
ungewöhnliches Talent für Tennis.
Später gewann er die amerikanischen Meisterschaften dreimal in Folge. Alle Brillanz, alles Genie der Kinder scheint in den nächsten zwei Jahrzehnten in einer ungewöhnlichen Ansammlung von Niederlagen und Unglück beinahe verloren. Doch dann setzt Royal Tenenbaum, der nichts mehr liebt als seinen Martini, alles daran seine Kinder zurückzugewinnen ... Darsteller: Gene Hackman (Royal
O'Reilly Tenenbaum), Anjelica Huston (Etheline Tenenbaum), Ben
Stiller (Chas Tenenbaum), Gwyneth Paltrow (Margot
Helen Tenenbaum), Luke Wilson (Richie Tenenbaum), Owen Wilson
(Elijah Cash), Danny
Glover (Henry Sherman), Bill Murray (Raleigh St.
Clair), Seymour Cassel (Dusty), Alec Baldwin
Regie: Wes Anderson Stab: • Produzenten: Wes Anderson, Barry Mendel, Scott Rudin • Drehbuch: Wes Anderson, Owen Wilson • Vorlage: - • Filmmusik: Mark Mothersbaugh • Kamera: Robert Yeoman, A.S.C. • Spezialeffekte: - • Ausstattung: David Wasco • Schnitt: Dylan Tichenor, A.C.E. • Kostüme: Karen Patch • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach seinem viel beachteten Kulterfolg "Rushmore" präsentiert Wes Anderson mit "Die Royal Tenenbaums" eine herrlich skurrile Komödie voller schräger Vögel über den verrücktesten Familienclan der Filmgeschichte. Gleichzeitig unglaublich witzig und bewegend traurig, wird Andersons ebenso hinreißend wie eigenwillig bebilderte Verbeugung vor New York von einem sensationellen Ensemble getragen, an dessen Spitze der zweifache Oscar®-Gewinner Gene Hackman steht. Außerdem mit dabei: Oscar®-Gewinnerin Gwyneth Paltrow, Komödienass Ben Stiller, Shooting Star Owen Wilson und Weltstar Anjelica Huston, sowie Luke Wilson, Bill Murray und Danny Glover. "Die Royal Tenenbaums" - ein außergewöhnliches Filmerlebnis voller Schönheit, Wahrheit und stiller Komik, das den Zuschauer nicht kalt lassen wird.
Cinema 2002-03: Auf Brüller wartet man in Andersons liebenswerter, weil detailliert durchdachten Welt allerdings vergebens. Leise kommt der Humor daher, funkelt in geschliffenen Dialogen erwachsener Kinder mit kindischen Erwachsenen. Anderson versteht den Namen seiner Hauptfigur als Reminiszenz an "A Charlie Brown Christmas" von 1965: Der Film ist so witzig und doch so traurig. Svenja Hadler (TV-Movie) 2002-06: Schon "Rushmore" strotze vor genialen Ideen, skurrilen Charakteren und viel Wortwitz. Diesem Stil bleibt Anderson glücklicherweise auch hier treu. Das Resultat: eine tragisch-komische Satire voll sensibler Ironie, die bis in die Nebenrollen exzellent besetzt ist. Kurz: ein Mesiterwerk, das man keinesfalls versäumen sollte!
Kultur Spiegel 2002-03: Nach "Rushmore" verfilmt Regie-Wunderkind Wes Craven die Geschichte einer Familie von Wunderkindern: genialisch, verrückt und voller Vertrauen auf seine Darsteller. Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-06: Das ist selten: ein Starensemble in einer intelligenten, tiefschwarzen Komödie. Olaf Schneekloth (TV-Today) 2002-06: Diese Familie sollte zum Knutschen sein, lässt einen aber kalt. Oscar
®
Oscar-Nominierung für 2001 für Wes Anderson, Owen Wilson (Bestes Drehbuch-Original) Bemerkungen
|



Royal Tenenbaum und
seine Frau Etheline hatten drei Kinder - Chas, Richie und Margot -
und dann trennten sie sich. Chas entdeckte seine Begeisterung
für den Immobilienhandel, bevor er seinen Stimmbruch hatte.
Sein Verständnis für die Gesetzmäßigkeiten des
internationalen Finanzmarkts war außerordentlich. Margot war
eine gefeierte Autorin und gewann ihre ersten Preise, noch bevor
sie ins Gymnasium kam. Richie zeigte schon im Kindesalter ein
ungewöhnliches Talent für Tennis.
Darsteller:
Filmkritiken
Süddeutsche Zeitung
2002-03-13: Die Assoziationen, die die Details auslösen,
die Anderson und Owen zusammengetragen haben, sind
überwältigend - der Soundtrack, mit den Stones und The
Clash und den Ramones; die Spiele in einem Wandschrank, die
längst verschüttete Kindheitserinnerungen freilegen;
Eyeliner und Stirnbänder und gestreifte Polohemden. Dieser
Dschungel aus Emotionen und Erinnerungen ist schwer zu
erklären, und vielleicht mußs man an den Siebzigern
hängen, um sich in ihm trotzdem zurechtzufinden - aber dann
erzählen die "Royal Tenenbaums" von einer Zeit, als die Welt
überschaubar war und wohlhabend und alle Möglichkeiten
bot. Egal, wie es damals wirklich gewesen ist - die Sehnsucht nach
den vertrauten Klängen, den verschütteten Erinnerungen
und den verstaubten Accessoires macht die bange Frage
erträglicher, ob das Beste vielleicht schon vorüber
ist.
film-dienst 2002-05: Mit
einer Fülle von Momentaufnahmen entwirft der Film das
distanzierte Bild eines gesellschaftlich-familiären
Universums, dessen introvertierte Bewohner er einfühlsam
kariert und hinter ihren absurden Fassaden dezente Trauer über
vertane Lebenschancen aufspürt. Penibel arrangierte Sets und
eine hochartifizielle Inszenierung verlangen eine konzentrierte
Rezeption, um die Fülle der Anspielungen und Assoziationen
ausschöpfen zu können.
Die Welt 2002-03-14: So
wirken "Die Royal Tenenbaums" eher wie ein faszinierendes Kuriosum
denn als emotional dramaturgisch oder soziologisch befriedigender
Film. In gewisser Weise sind sie Zeugnis einer verwirrten, nach Rat
suchenden Generation. Seht her, scheinen sie uns zu sagen, was
für eine tolle Einrichtung diese Familie doch sein könnte
- wenn sie nicht so schrecklich wäre.
Oscar
®
Bemerkungen