The Royal Tenenbaums
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: The Royal Tenenbaums
Titel USA: The Royal Tenenbaums
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-02-28
Kino USA: 2001-12-14
Laufzeit Kino: 109 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-09-26
Laufzeit DVD: 106 Minuten
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
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Video Deutschland: 2002-09-26
Laufzeit Video: 106 Minuten
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
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Szenenfoto Royal Tenenbaum und seine Frau Etheline hatten drei Kinder - Chas, Richie und Margot - und dann trennten sie sich. Chas entdeckte seine Begeisterung für den Immobilienhandel, bevor er seinen Stimmbruch hatte. Sein Verständnis für die Gesetzmäßigkeiten des internationalen Finanzmarkts war außerordentlich. Margot war eine gefeierte Autorin und gewann ihre ersten Preise, noch bevor sie ins Gymnasium kam. Richie zeigte schon im Kindesalter ein ungewöhnliches Talent für Tennis.

Später gewann er die amerikanischen Meisterschaften dreimal in Folge. Alle Brillanz, alles Genie der Kinder scheint in den nächsten zwei Jahrzehnten in einer ungewöhnlichen Ansammlung von Niederlagen und Unglück beinahe verloren.

Doch dann setzt Royal Tenenbaum, der nichts mehr liebt als seinen Martini, alles daran seine Kinder zurückzugewinnen ...


SzenenfotoDarsteller: Gene Hackman (Royal O'Reilly Tenenbaum), Anjelica Huston (Etheline Tenenbaum), Ben Stiller (Chas Tenenbaum), Gwyneth Paltrow (Margot Helen Tenenbaum), Luke Wilson (Richie Tenenbaum), Owen Wilson (Elijah Cash), Danny Glover (Henry Sherman), Bill Murray (Raleigh St. Clair), Seymour Cassel (Dusty), Alec Baldwin

Regie: Wes Anderson

Stab: • Produzenten: Wes Anderson, Barry Mendel, Scott Rudin • Drehbuch: Wes Anderson, Owen Wilson • Vorlage: - • Filmmusik: Mark Mothersbaugh • Kamera: Robert Yeoman, A.S.C. • Spezialeffekte: - • Ausstattung: David Wasco • Schnitt: Dylan Tichenor, A.C.E. • Kostüme: Karen Patch • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Nach seinem viel beachteten Kulterfolg "Rushmore" präsentiert Wes Anderson mit "Die Royal Tenenbaums" eine herrlich skurrile Komödie voller schräger Vögel über den verrücktesten Familienclan der Filmgeschichte. Gleichzeitig unglaublich witzig und bewegend traurig, wird Andersons ebenso hinreißend wie eigenwillig bebilderte Verbeugung vor New York von einem sensationellen Ensemble getragen, an dessen Spitze der zweifache Oscar®-Gewinner Gene Hackman steht. Außerdem mit dabei: Oscar®-Gewinnerin Gwyneth Paltrow, Komödienass Ben Stiller, Shooting Star Owen Wilson und Weltstar Anjelica Huston, sowie Luke Wilson, Bill Murray und Danny Glover. "Die Royal Tenenbaums" - ein außergewöhnliches Filmerlebnis voller Schönheit, Wahrheit und stiller Komik, das den Zuschauer nicht kalt lassen wird.

SzenenfotoSüddeutsche Zeitung 2002-03-13: Die Assoziationen, die die Details auslösen, die Anderson und Owen zusammengetragen haben, sind überwältigend - der Soundtrack, mit den Stones und The Clash und den Ramones; die Spiele in einem Wandschrank, die längst verschüttete Kindheitserinnerungen freilegen; Eyeliner und Stirnbänder und gestreifte Polohemden. Dieser Dschungel aus Emotionen und Erinnerungen ist schwer zu erklären, und vielleicht mußs man an den Siebzigern hängen, um sich in ihm trotzdem zurechtzufinden - aber dann erzählen die "Royal Tenenbaums" von einer Zeit, als die Welt überschaubar war und wohlhabend und alle Möglichkeiten bot. Egal, wie es damals wirklich gewesen ist - die Sehnsucht nach den vertrauten Klängen, den verschütteten Erinnerungen und den verstaubten Accessoires macht die bange Frage erträglicher, ob das Beste vielleicht schon vorüber ist.

Szenenfotofilm-dienst 2002-05: Mit einer Fülle von Momentaufnahmen entwirft der Film das distanzierte Bild eines gesellschaftlich-familiären Universums, dessen introvertierte Bewohner er einfühlsam kariert und hinter ihren absurden Fassaden dezente Trauer über vertane Lebenschancen aufspürt. Penibel arrangierte Sets und eine hochartifizielle Inszenierung verlangen eine konzentrierte Rezeption, um die Fülle der Anspielungen und Assoziationen ausschöpfen zu können.

Cinema 2002-03: Auf Brüller wartet man in Andersons liebenswerter, weil detailliert durchdachten Welt allerdings vergebens. Leise kommt der Humor daher, funkelt in geschliffenen Dialogen erwachsener Kinder mit kindischen Erwachsenen. Anderson versteht den Namen seiner Hauptfigur als Reminiszenz an "A Charlie Brown Christmas" von 1965: Der Film ist so witzig und doch so traurig.

Svenja Hadler (TV-Movie) 2002-06: Schon "Rushmore" strotze vor genialen Ideen, skurrilen Charakteren und viel Wortwitz. Diesem Stil bleibt Anderson glücklicherweise auch hier treu. Das Resultat: eine tragisch-komische Satire voll sensibler Ironie, die bis in die Nebenrollen exzellent besetzt ist. Kurz: ein Mesiterwerk, das man keinesfalls versäumen sollte!

SzenenfotoDie Welt 2002-03-14: So wirken "Die Royal Tenenbaums" eher wie ein faszinierendes Kuriosum denn als emotional dramaturgisch oder soziologisch befriedigender Film. In gewisser Weise sind sie Zeugnis einer verwirrten, nach Rat suchenden Generation. Seht her, scheinen sie uns zu sagen, was für eine tolle Einrichtung diese Familie doch sein könnte - wenn sie nicht so schrecklich wäre.

Kultur Spiegel 2002-03: Nach "Rushmore" verfilmt Regie-Wunderkind Wes Craven die Geschichte einer Familie von Wunderkindern: genialisch, verrückt und voller Vertrauen auf seine Darsteller.

Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-06: Das ist selten: ein Starensemble in einer intelligenten, tiefschwarzen Komödie.

Olaf Schneekloth (TV-Today) 2002-06: Diese Familie sollte zum Knutschen sein, lässt einen aber kalt.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 2001 für Wes Anderson, Owen Wilson (Bestes Drehbuch-Original)


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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