Unterwegs mit Jungs
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Unterwegs mit Jungs
Titel USA: Riding in Cars with Boys
Genre: Tragikomödie
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2002-03-07
Kino USA: 2001-10-19
Laufzeit Kino: 131 Minuten
Kinoverleih D: Columbia Tristar

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-09-10
Laufzeit DVD: 126 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar
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Video Deutschland: 2002-09-10
Laufzeit Video: 126 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar
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Szenenfoto Schon als Kind träumte bevely davon, eine berühmte Schriftstellerin in New York zu werden - aber sie ist auch eine typische Teenagerin: frech, lustig, launisch, rebellisch und verrückt nach Jungs.

Doch für eine 15-jährige wie sie, die aus einer konservativen Kleinstadt stammt und unter einfachen Verhältnissen aufgewachsen ist, stehen die Chancen auf eine Künstlerkarriere selbst in den rebellischen Sechzigern nicht gerade gut.

Szenenfoto Als Bev auf einer Party von ihrem Traumboy abgewiesen wird, wendet sie sich Ray Hasek zu, einem rauhen, nicht allzu intelligenten aber freundlichen 18-jährigen Aussteiger. Für Ray ist es Liebe auf den ersten Blick.

Wenige Monate später erfährt Bev, dass sie schwanger ist. Ihre Eltern Leo und Theresa sind wütend und furchtbar enttäuscht von ihrer Tochter. Sie drängen Beverly, die Schule abzubrechen und Ray zu heiraten. Schweren Herzens willigt Bev ein.

Szenenfoto Sechs Jahre nach derr Geburt ihres Sohnes - Bev hatte nie die Hoffnung aufgegeben, doch noch aufs College zu gehen - gesteht Ray ihr, dass er heroinsüchtig ist und keine Chance sieht, jemals wieder clean zu werden. Bev lässt sich scheiden.

Als alleinerziehende Mutter mit geringen Aussichten für eine berufliche Karriere steht sie an einem Wendepunkt ihres Lebens. Und sie sieht sich mit der peinigenden Frage konfrontiert: Wie soll es weitergehen?


SzenenfotoDarsteller: Drew Barrymore (Beverly Donofrio), Steve Zahn (Ray), Brittany Murphy (Fay Forrester), Adam Garcia (Jason mit 20), Lorraine Bracco (Mrs. Donofrio), James Woods (Mr. Donofrio), Sara Gilbert (Tina), Desmond Harrington (Bobby), David Moscow (Lizard), Peter Facinelli (Tommy Butcher)

Regie: Penny Marshall

Stab: • Produzenten: James L. Brooks, Julie Ansell, Richard Sakai, Sara Collecton, Laurence Mark • Drehbuch: Morgan Upton Ward • Vorlage: Beverly Donofrio Unterwegs mit Jungs • Filmmusik: Hans Zimmer, Heitor Pereira • Kamera: Miroslav Ondricek • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Bill Groom • Schnitt: Richard Marks, Lawrence Jordan • Kostüme: Cynthia Flynt • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Rhein-Zeitung 2002-03-08: Das mit unaufdringlichem Humor gewürzte Kinodrama, erzählt die wahre Geschichte der Autorin Beverly Donofrio. Besonders beeindruckend ist Hauptdarstellerin Drew Barrymore, die Beverly glaubhaft vom 15-jährigen Teenager bis zur 35-jährigen Frau mit allen Träumen, Hoffnungen und Enttäuschungen darstellt. Stark auch Steve Zahn, der den Ray superb als Figur auf dem Weg vom abenteuerlustigen 18-Jährigen bis zum heruntergekommenen Junkie entwickelt. James Wood geht in der Rolle des Kleinstadtpolizisten Leo Donofrio voll auf. Detailversessen wurden Originalschauplätze nachgebaut. Kostüme, und Frisuren, sogar die Unterwäsche zeigen Mode im Wandel. Der gelungene Soundtrack tut sein Übriges, das Amerika zwischen den Jahren 1961 und 1986 auferstehen zu lassen.

Cinema 2002-02: Regisseurin Penny Marshall, die selbst mit 18 Mutter wurde, zeigt Beverly als willensstarke Frau, stilisiert sie aber nicht zur Heldin, die man nur bewundern kann. Unangestrengt gibt Marshall Beverlys Erfahrungen weiter: Bescheidenheit ist keine Tugend. Humor ist ein Lebensmittel.

SzenenfotoBärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-06: US-Regisseurin Penny Marshall bewies schon mit "Zeit des Erwachens" oder "Big" ein Gespür für Gefühle und außergewöhnliche Schicksale. Hier geht sie doppeltes Risiko, besetzt Drew Barrymore und Komödiant Steve Zahn in ungewohnten Rollen - und gewinnt: Zwei wunderbare Darsteller brillieren in einem ehrlichen und warmherzigen Drama.

Süddeutsche Zeitung 2002-03-12: Regisseurin Penny Marshall gelingt es mit leichter Hand, Hollywood-Klischees zu vermeiden, und mit brillanten Darstellern eine Erzählungen auf die Leinwand zu zaubern, die so verrückt und verzweifelt, so lächerlich und ergreifend ist wie das Leben.

Kultur Spiegel 2002-03: Drew Barrymore als minderjährige Mutter, Steve Zahn als minderbemittelter Vater - Episoden-Werk von Regisseurin Penny Marshall, zu deren Hobbys das Petit-Point-Sticken gehört, was man dem Film irgendwie anzusehen meint.

film-dienst 2002-05: Sentimentales Rührstück, das sich darauf beschränkt, die Stationen in der Biografie der Hauptfigur mechanisch abzuhaken statt sie sinnstiftend zu bearbeiten.

Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-06: Trotz kleiner Längen und eines schwachen Endes: ein gefühlvolles, eigenwilliges Drama.

Hörzu 2002-10: Drew Barrymore spielt die junge Mutter über 20 Lebensjahre hinweg und zeichnet ein gefühlsames und tragikomisches Porträt.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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