Rivers and Tides
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Rivers and Tides
Genre: Dokumentarfilm
Farbe, Deutschland, 2000

Kino Deutschland: 2002-03-07
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Piffl


Szenenfoto Mit elementarer Ruhe und Geduld beobachtet Thomas Riedelsheimer Andy Goldsworthy bei seiner Arbeit mit Materialien wie Eis, Stein, Wasser, Zweige, wobei sich die außergewöhnliche Schönheit der Kunstwerke, durchflutet von Licht und Farben, besonders in der Affinität zum Kino auf der Leinwand entfaltet.

Riedelsheimers Film wird gleichsam selbst zu einem Kunstwerk - ohne Kunst sein zu wollen - das die Vergänglichkeit der kurzlebigen Werke Goldsworthys in ruhigen Bildern.


SzenenfotoDarsteller:

Regie: Thomas Riedelsheimer

Stab: • Produzenten: Annedore v. Donop • Drehbuch: Thomas Riedelsheimer • Vorlage: - • Filmmusik: Fred Frith • Kamera: Thomas Riedelsheimer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Thomas Riedelsheimer • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2002-05: Dokumentarfilm über den schottischen Land-Art-Künstler John Goldsworthy, der erstmals eine Langzeitbeobachtungen über Entstehung, Abschluss und Auflösung seiner Skulpturen gestaltete. Er arbeitet ausschließlich mit Naturmaterialien, die er auch am Ort ihres tatsächlichen Vorkommens einsetzt. Der Film belegt, dass es sich bei Goldsworthy keineswegs um einen primär auf Effekte zielenden Handwerker handelt, sondern um einen testamentarisch arbeitenden Künstler, dessen Werk authentische Transzendenz fern von esoterischen Banalitäten entfaltet. Im Zusammenspiel mit der ästhetisch adäquaten Filmsprache und der kontrapunktisch eingesetzten Musik Fred Friths entstand ein Glücksfall fürs dokumentarische Kino.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen

Für Rivers and Tides - Andy Goldworthy working with time erhielt Thoma Riedelsheimer den Deutschen Kamerapreis 2001.

Dirk Jasper FilmLexikon
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