Jalla Jalla
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Jalla Jalla
Titel Schweden: Jalla Jalla
Genre: Komödie
Farbe, Schweden, 2000

Kino Deutschland: 2002-03-07
Laufzeit Kino: 88 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

DVD-Cover
DVD-Cover DVD Deutschland: 2002-09-24
Laufzeit DVD: 89 Minuten
Anbieter: Arthaus
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Video Deutschland: 2002-09-24
Laufzeit Video: 89 Minuten
Anbieter: Arthaus
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Szenenfoto Roro und sein bester Freund Måns haben zwar den uncoolsten Job überhaupt - sie sind hauptamtlich für die Beseitigung von Hundehaufen im städtischen Park verantwortlich - aber das hindert sie nicht daran, sich selbst ziemlich cool zu finden und den Alltag entspannt anzugehen.

Stress ist für sie ein Fremdwort - bis sich eines Tages die Probleme aus heiterem Himmel nur so vor ihnen auftürmen: Roros aus dem Libanon stammende Familie hat beschlossen, ihn mit seiner Cousine Yasmin zu verheiraten.

Yasmin hat dazu ebenso wenig Lust wie Roro, der in die hübsche Schwedin Lisa verliebt ist, doch um ihre Familien ruhig zu stellen, beschließen die beiden, vorläufig so zu tun, als wären sie einverstanden - und machen dabei die Rechnung ohne Yasmins übereifrigen Bruder Paul.

Roros Freund Måns hingegen wird plötzlich von mysteriösen Potenzproblemen geplagt, und da seine Freundin ihm die Hölle heiß macht, mußs er zu buchstäblich jedem Mittel greifen, um dem Notstand abzuhelfen ....


SzenenfotoDarsteller: Fares Fares (Roro), Torkel Petersson (Måns), Tuva Novotny (Lisa), Laleh Pourkarim (Yasmin), Sofi Ahlström Helleday (Jenny), Jan Fares (Vater), Leonard Terfelt (Paul), Benyam Eriksson (Benson)

Regie: Josef Fares

Stab: • Produzenten: Anna Anthony • Drehbuch: Josef Fares • Vorlage: - • Filmmusik: Daniel Lemma • Kamera: Aril Wretblad • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Michael Leszczylowski, Andreas Jönsson • Kostüme: Denise Ostholm • Make Up: - • Ton: Niclas Merits, Ljudligan • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der erst 24-jährige libanesisch-schwedische Regisseur Josef Fares beeindruckt in seinem Spielfilm-Debüt nicht nur durch die spielerisch-versierte Handhabung seiner filmischen Ausdrucksmittel, sondern auch durch sein großes Gespür für Timing und Situationskomik. Seine Komödie vereint ein junges, äußerst talentiertes Ensemble in einer Geschichte, die ihre Frische und Authentizität nicht zuletzt daraus bezieht, dass der Autor und Regisseur aus seinen eigenen Erfahrungen mit dem Culture-Clash schöpfen kann.

epd-film: "Ein vorgetäuschtes Heiratsversprechen, Doppelspiel, Missverständnisse, eine Verfolgungsjagd, eine doppelte Verhaftung und irgendwann selbstverständlich ein verdientes Happy-End. Es ist fast wie bei Shakespeare. Und es ist eine alte Weisheit, dass es beim Kino wie beim Theater auf das Was einer Story viel weniger ankommt als auf das Wie. "Jalla! Jalla" ist hierfür ein gutes Beispiel. Nichts ist neu an dieser Geschichte. Trotzdem ist auch nichts an diesem Film abgeschmackt. Im Gegenteil, er kommt so frisch und ungestüm dahergestolpert, als wäre das alles noch nie erzählt worden. Und komisch ist es auch noch. Josef Fares ist ein erst 24-jähriger Stockholmer Filmstudent. Auf seine nächste Arbeit können wir uns schon freuen."

Szenenfotofilm-dienst 2001-19: Komödie um die multikulturelle Freundschaft zwischen einem libanesischen Emigrantenund einem jungen Schweden, die durch eine originelle Mixtur unterschiedlichster Probleme und Problemchen mit einander verbunden sind. Während der eine mit einer entferntenVerwandten verheiratet werden soll, bekommt der andere Potenzprobleme. Freundschaft, Liebe und die Konflikte der Kulturen und Generationen werden leicht, temporeich und mit viel Sinn für Situationskomik inszeniert, wobei der Film durch präzises Timimg, witzige Dialoge und vielfältige filmische Ausdrucksmittel besticht.

Cinema 2001-09: Der 32-jährige Lukas Moodysson zählt nach seinen Regieerfolgen Raus aus Amal und !Zusammen! zu den Hoffnungsträgern der Knäckebrot-Nation und verhilft nun als Produzent dem 24-jährigen Josef Fares zu einem gelungenen Debüt. "Jalla! Jalla!" (Arabisch für Tempo, Tempo) ist eine entspannte, zuweilen derbe Komödie über das Zusammenleben in der urbanen Multikulti-Normalität.

Kultur Spiegel 2002-03: Low-Budget-Hits aus Schweden, der für September 2001 angekündigt war und aus verleihtechnischen Gründen erst jetzt in die Kinos kommt: Libanesischer Einwanderersohn liebt süße Schwedin, soll aber innerhalb der eigenen Gemeinschaft verheiratet werden. Passend dazu wird Softsoul und Sunshine-Reggae gespielt.

Der Spiegel 2002-10: Multikulturell überkorrekt und mit reichlich männlicher Situationskomik zeigt der selbst als Kind aus dem Libanon eingewanderte Regisseur Josef Fares den neuen und alten Schweden, wo die Liebe hinfalen soll.

Cinema: Lukas Moodysson zählt zu den Hoffnungsträgern (des schwedischen Films) und verhilft dem 24-jährigen Josef Fares zu einem gelungenen Debüt.

Rhein-Zeitung 2002-03-08: Die Debütkomödie von Regisseur Josef Fares ist ein Multi-Kulti-Stück über ein schräges Trio, das seine Zeit damit verbringt, Parks von Hundehaufen zu säubern.

Amica: Sympathische culture-clash Komödie aus Dänemark.

TV-Spielfilm: Eine schräge Komödie.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


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