Filmkritiken
Jens Golombek (TV-Movie) 2002-07: Mit der Verfilmung von Computerspielen kennt Paul Anderson sich aus: 1995 hatte er das Fighter-Game "Mortal Kombat" für die Leinwand zurechtgetrimmt - mit mäßigem Erfolg. Auch "Resident Evil" hätte etwas Kreativität gut getan. Denn Anderson kupfert bloß ab - bei Kollege Romero und dem Horror-Hit "Cube". Und so bietet der Film nur eine echte Überraschung: Heike Makatsch als röhrende Zombie-Sekretärin.
Cinema 2002-03: Die Heldin Alice wird in unterirdischen Laboratorien von virusverseuchten Untoten bedroht. Umherschwankende Zombies (u.a. Heike Makatsch) mögen in den 70ern Angst verbreitet haben, heute höchstens Amüsement. So steigert sich die Posse - in Spannungsarmut und ungewollter Komik.
film-dienst 2002-06: Auf Spannung getrimmte Verfilmung eines populären Videospiels, die zwar in Ausstattung und Effekten überzeugt, aber abgesehen von äußerer Aktion und Schießereien kaum etwas zu bieten hat: besonders die Charaktere bleiben durchaus blass.
Kultur Spiegel 2002-03: Rasante Filmadaption des Videospiel-Klassikers, in dem Milla Jovovich und Michelle Rodriguez einer Horde von Mutanten und Zombies den Garaus machen.
Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-07: Endlich einmal eine geglückte und effektive Videospiel-Verfilmung.
Rhein-Zeitung 2002-03-22: Regisseur Paul Anderson hat eine Vorliebe für technisierte Fantasy-Welten. Das sieht man in "Resident Evil", wo es vor allem um Effekte geht.
(TV-Spielfilm) 2002-07: Gut anzuschauender Zombiehorror ohne echte Spannung.