Herz
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Herz
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 2002-03-28
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: X-Verleih


Szenenfoto Herz bedeutet Liebe, Herz bedeutet Leben. Und das ist manchmal ein Kreislauf.

Tropical Dive heißt die kleine Tauchschule in einem Kölner Stadtteil. Dort trifft sich die Clique des Viertels regelmäßig, um in der Schwerelosigkeit der Unterwasserwelt den Sorgen und Nöten des Alltags zu entfliehen.

Das Herz des Dolmetschers Cem schlägt für Lale, die vor Gericht steht. Georg von der Mordkommission will einfach nicht glauben, dass seine Frau Gisela sich den Zärtlichkeiten seiner "Leichenfinger" zunehmend entzieht. Martin, der Arzt, kann die zerbrechliche Natalie nicht vergessen, die wegen eines Selbstmordversuchs auf seiner Station liegt. Und dann ist da noch Marlis, die den Vertreter Günther mit Tauchlehrer Marcel betrügt ...


SzenenfotoDarsteller: Florian Fitz (Georg Kenter), Michael Roll (Martin Kullmann), Mehmet Kurtulus (Cem Rüya), Pamela Knaack (Dora Michaelis), Uwe Bohm (Marcel Brandner), Laura Tonke (Gisela Kenter), Werner Wölbern (Günter Bode), Camilla Renschke (Natalie Mertens), Johanna Gastdorf (Marlis Bode)

Regie: Horst Sczerba

Stab: • Produzenten: Manuela Stehr, Stefan Arndt • Drehbuch: Horst Sczerba • Vorlage: - • Filmmusik: Dirk Raulf • Kamera: Carl. F. Koschnick • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Volker Schaefer • Schnitt: Marcel Peragine • Kostüme: Gioia Raspé • Make Up: Stamatia Gotsi • Ton: Martin Müller • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der Autor und Regisseur Horst Sczerba lässt uns eintauchen in ein kunstvolles Geflecht aus absurden, tragischen und Liebenswerten Episoden. Flüchtige Begegnungen starker Charaktere vereinen sich hier zu einem realistischen, komischen und zutiefst menschlichem Drama.

Der Spiegel 2002-13: Der Autor und Regisseur Horst Sczerba ackert schwer, um das episoden- und figurenreiche Pensum von "Herz" zu bewältigen. Sein fünfter Spielfilm, der etwas wie "Short Cuts" auf Deutsch sein möchte, kommt leider allzu deutsch daher: so bedeutungsbefrachtet, schwerfällig und humorlos, dass man der Unternehmung ihren Ehrgeiz und ihre hohen Absichten zugute halten mußs, um nicht vorzeitig erschöpft aufzugeben.

Cinema 2002-04: Das atmosphärisch dichte Geschichtenpuzzle funktioniert. Aber ein, zwei Teilchen weniger hätten dem Rhythmus gut getan und Sczerbas Figuren noch mehr Tiefe gegeben. Beispielsweise der Kommisarsfrau Gisela, die sich, seit sie ihrem Mann an einem Mordopfer hantieren sah, vor dessen "Leichenfingern" ekelt.

film-dienst 2002-07: Lauter kleine, zumeist dem Leben abgeschaute Dramen, deren erzählerischer Verknüpfung allerdings ein zwingendes Moment fehlt. Obwohl lose um die Titelmetapher gruppiert und durchaus mit Hingabe und Engagement inszeniert, berührt der Film nur in wenigen Momenten.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


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