Die Königin der Verdammten
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die Königin der Verdammten
Titel USA: Queen Of The Damned
Genre: Horror
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-04-04
Kino USA: 2002-02-22
Laufzeit Kino: 103 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.


Szenenfoto Der legendäre Vampir Lestat erwacht aus jahrzehntelangem Schlaf und will endlich ans Tageslicht: Er findet sich nicht mehr mit seiner Schattenexistenz ab. Und weil die Sterblichen nicht begreifen können, wer er ist, schafft sich Lestat die einzige Identität auf Erden, die einem Gott nahe kommt: Er wird Rockstar.

Seine Musik macht süchtig, zieht die ganze Welt in ihren Bann, dringt schließlich auch ans Ohr der uralten Königin Akasha, die in einer Gruft unter arktischem Eis ruht. Akasha: die Mutter aller Vampire - nach Jahrhunderten der Ruhe ist jetzt ihre Zeit gekommen, um die Herrschaft über die Welt anzutreten.

Szenenfoto Lestats Musik bringt die Offenbarung, auf die sie gewartet hat - sie wünscht ihn als Herrscher an ihrer Seite. Wer kann Akasha aufhalten? An ihrer Durchtriebenheit könnten sogar die ältesten aller unsterblichen Vampire scheitern: Marius und Maharet versuchen die Tradition zu wahren und Akasha im Zaum zu halten. Doch sie hat die Vampire hervorgebracht - wenn sie untergeht, reißt sie alle mit ins Verderben.

Akasha ist es gewohnt, dass ihr jeder Wunsch erfüllt wird. Und sie wünscht sich die Hölle auf Erden.


SzenenfotoDarsteller: Stuart Townsend (Lestat), Marguerite Moreau (Jesse), Aaliyah (Akasha), Vincent Perez (Marius), Paul McGann (David Talbot), Lena Olin (Maharet), Christian Manon (Mael), Claudia Black (Pandora), Bruce Spence (Khayman), Matthew Newton (Armand)

Regie: Michael Rymer

Stab: • Produzenten: Jorge Saralegui • Drehbuch: Scott Abbott, Michael Petroni • Vorlage: Die Königin der Verdammten von Anne Rice • Filmmusik: Richard Gibbs, Jonathan Davis • Kamera: Ian Baker • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Graham Walker • Schnitt: Dany Cooper • Kostüme: Angus Strathie • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Rhein-Zeitung 2002-04-05: Wenn der Produzent beteuert: "In allen Entscheidungen ließen wir uns vom Geist der Anne-Rice-Romane leiten", ist Vorsicht angebracht. Aber das müssen die Fans dieser Literatur-Gattung besser selbst beurteilen. Wer nicht zu ihnen zählt, bei dem könnten sich bald Ermüdungserscheinungen ob all der Blutsaugerei zu hämmernden Rockklängen einstellen.

film-dienst 2002-07: Horrorfilm, der ganz auf die Faszination eines unterkühlten New-Wave-Looks setzt, dabei aber jegliche Auseinandersetzung mit dem Sujet vermeidet. Ohen tieferes Interesse am Sujet, verliert sich der Film in einer ebenso banalen wie spannungslosen Genrevariation.

Rainer Gladys (TV-Movie) 2002-07: Stuart Townsend gbt als Mischung aus Jim Morrison und The Cure-Sänger Robert Smith einen sexy Rockvampir ab, und auch Aaliyah macht aus ihrer Nebenrolle das Beste. Doch die Geschichte ist ohne Tempo und Witz erzählt. Nur ein par Special-Effects verhindern, dass sich der Zuschauer zu Tode langweilt.

SzenenfotoCinema 2002-04: Cruise lehnte den Lestat-Zweiteinsatz nach Drehbuchlektüre bezeichnenderweise ab. An seiner Stelle spielt Stuart Townsend den Vampir, der zum Headbanger wird. Erwähnenswert ist der ereignislose Grottenfilm allein wegen der Teilnahme der verstorbenen Soul-Diva Aaliyah.

Der Spiegel 2002-14: Michael Rymers Film ist ein trübes Gruselwerk, dessen einzig erheblicher Schauwert die Soulsängerin Aaliyah ist: Die im vergangenen Jahr bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückte Amerikanerin ist hier in einer Nebenrolle zu sehen - als laszive Luder-Königin der Untoten.

Kultur Spiegel 2002-04: Müder "Rocky-Horror-Aufguss", dessen einziger Grusel der alberne Gothic-Nu-Metal-Soundtrack ist.

Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-08: Horror mit untoten Rock'n'Roll, mehr albern als ansprechend.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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