Tattoo
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher InhaltGesamtkunstwerk Haut • Interviews mit Roman Kuhn, Robert Schwentke und Verena Herfurth • Nadeshda Brennicke • August Diehl • Christian Redl • Alexander Boyko • Jan Fehse • Georg Korpas • Henrik Scheib • Filmplakat im Großformat
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Tattoo
Genre: Psychothriller
Farbe, Deutschland, 2002

Kino Deutschland: 2002-04-04
Laufzeit Kino: 108 Minuten, FSK 16
Kinoverleih D: Tobis StudioCanal


Szenenfoto Marc Schrader, frischgebackener Absolvent der Polizeischule, und sein Kollege, der eigenwillige Hauptkommissar Minks, stehen vor einem mysteriösen Fall.

Die bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leiche einer jungen Frau führt die Ermittler auf die Spur einer Reihe weiterer Mordfälle, die eines gemeinsam haben: Alle Opfer weisen die gleichen bestialischen Verstümmelungen auf, ihnen wurden große Stücke ihrer Haut entfernt.

Immer tiefer geraten Marc und Minks in einen Abgrund aus Gewalt, Blut und perversen Obsessionen, der sie bald selbst zu verschlingen droht. Die Entdeckungen, die sie dabei machen, übersteigen jede menschliche Vorstellungskraft.


SzenenfotoDarsteller: August Diehl (Marc Schrader), Christian Redl (Hauptkommissar Minks), Nadeshda Brennicke (Maya Kroner), Johan Leysen (Frank Schoubya), Monica Bleibtreu (Oberkommissarin Roth), Gustav-Peter Wöhler (Scheck), Ilknur Bahadir (Meltem), Ingo Naujoks (Stefan Kreiner), Joe Bausch (Günzel), Jasmin Schwiers (Marie Minks)

Regie: Robert Schwentke

Stab: • Produzenten: Jan Hinter, Roman Kuhn • Drehbuch: Robert Schwentke • Vorlage: - • Filmmusik: Martin Todsharow • Kamera: Jan Fehse • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Josef Sanktjohanser • Schnitt: Peter Przygodda • Kostüme: Peri De Braganca • Make Up: Henny Zimmer, Friederike Weber • Ton: Tom Weber • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Der Spiegel 2002-14: Schwentke folgt in seinem Regiedebüt der Blut- und Erfolgsspur des deutschen Kassenschlagers "Anatomie" und schlachtet die amerikanischen Vorbilder "Das Schweigen der Lämmer" und "Sieben" aus. Der Blick in den Mund eines Opfers, der zwar keine Schmetterlingslarven, aber gleichwohl ein entlarvendes Detail zum Vorschein bringt, ist nicht neu - im Gegensatz zu den Tätowierungen, von denen Schwentke erzählt, wirken seine Bilder nur selten wie Unikate. Was soll's. Gut geklaut ist allemal besser als schlecht erfunden. Doch in einer Welt zwischen Vorstadtvilla und Plattenbau erinnern Schwentkes Versuche, die Vorbilder an Grausamkeit zu überbieten, an den hilflosen Eifer kleiner Jungen, mit dem sie die Gesten ihrer großen Brüder imitieren.

Cinema 2002-04: Das zumindest ist die Prämisse dieses düsteren Schockthrillers, der mit Atmosphäre deutlich mehr punktet als mit Logik oder Originalität. Wie Jungpolizist Marc und sein fanatischer Kollege Minks den Hautabzieher jagen, das ist nur so lange halbwegs spannend, wie man sich über hanebüchene Drehbuchideen und grottige Dialoge ärgert. Und die finale Pointe, wer als Drahtzieher hinter den Morden steckt, dürfte die wohl vorhersehbarste Krimiauflösung der letzten zwölf Kinomonate sein.

SzenenfotoBärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-08: Ganz klar: Bei der gruseligen Story denkt man unweigerlich an US-Thriller wie "Das Schweigen der Lämmer" oder "Sieben". Aber "Tatoo" hält dem Vergleich stand: Er ist megaspannend, grandios gespielt und besticht durch eine düstere, intensive Optik. "Weniger ist mehr" scheinen sich die Macher gedacht zu haben: Denn hier läufts dem Zuschauer eiskalt den Rücken runter - und das ohne knallende Action und kübelweise Blut.

film-dienst 2002-07: Ein kruder, mit drastischen Splatter-Effekten durchsetzter Krimi, der sein tiefschwarzes Szenario durchaus konsequent durchbuchstabiert und eine ebenso menschenfeindliche wie radikal trostlose Welt ohne Moral und Orientierung beschreibt.

Kultur Spiegel 2002-04: Verregneter Großstadtkrimi um Mord und Internet-Geschäfte. Regie-Neuling Robert Schwentkes Berliner Gräueltaten machen vor allem Lust auf Hollywood-Vorbilder wie "Sieben" oder "Das Schweigen der Lämmer".

SzenenfotoOlaf Schneekloth (TV-Today) 2002-08: Die vorhersehbare Story geht nicht sehr unter die Haut - die düsteren fesselnden Bilder dagegen schon.

Rhein-Zeitung 2002-04-05: Eine hochkarätige Besetzung hat Regisseur Robert Schwentke für seinen Film "Tatoo" zusammenbekommen.

Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-08: Extrem spannend, hart und mutig-subtiler Horror der Extraklasse.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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