Dark Blue World
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Dark Blue World
Titel Tschechien: Tmavomodry Svet
Genre: Kriegsdrama
Farbe, Tschechien, Großbritannien, Deutschland, Dänemark, 2001

Kino Deutschland: 2002-04-18
Laufzeit Kino: 112 Minuten
Kinoverleih D: Helkon


Szenenfoto Erzählt wird die Geschichte einer Freundschaft zweier tschechischer Piloten, dem 40jährigen Franta und dem jungen Karel im Zweiten Weltkrieg.

Sie entkommen den Nazis in der besetzten Tschechoslowakei und fliehen nach Großbritannien, wo sie der Royal Air Force beitreten. Als sich beide in dieselbe Frau, die attraktive Engländerin Susan verlieben, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen.


SzenenfotoDarsteller: Ondrej Vetchy (Frantisek Slama), Krystof Hadek (Karel Vojtisek), Tara Fitzgerald (Susan), Charles Dance (Wing-Commander Bentley), Oldrich Kaiser (Machaty), David Novotny (Mrtvy), Linda Rybova (Hanicka), Jaromir Dulava (Kanka), Lukas Kantor (Tom Tom), Radim Fiala (Sysel)

Regie: Jan Sverak

Stab: • Produzenten: Eric Abraham, Jan Sverak • Drehbuch: Zdenek Sverak • Vorlage: - • Filmmusik: Ondrej Soukup • Kamera: Vladimir Smutny • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jan Vlasak • Schnitt: Alois Fisarek • Kostüme: Vera Mirova • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Rhein-Zeitung 2002-05-03: In den USA wurde das Drama von Jan Svenrák zum größten tschechischen Erfolg aller Zeiten. Hintergrund ist der Einsatz tschechischer Kampfpiloten in der Royal Airforce während des Zweiten Weltkrieges. Diese wurden in ihrer Heimat nach Kriegsende interniert statt geehrt, und in einer solchen Strafanstalt ist der Film angesiedelt.

Cinema 2002-04: Eifersucht, Rivalität und Tod verschmelzen zu einer Romanze der tief traurigen Art: Als die Résistance-Helden in die CSSR zurückkehrten, belohnten die Kommunisten sie mit langen Gefängnisstrafen. Man fürchtete damals, so Sverák, sie könnten erneut für die Freiheit kämpfen. Vielleicht hatte Bogey ja doch Recht.

film-dienst 2002-09: Ein weitgehend geschönter Film, der Heldenmut, Freundschaft und Kameradschaft feiert und den (Luft-) Krieg als Folie für eine Liebesgeschichte nutzt. Dabei werden die angesprochenen Ideale und Tugenden eher behauptet als nachvollziehbar gemacht.

Karl-Heinz Schäfer (TV-Today) 2002-10: Sehr wehmütige Love-Story in Kriegszeiten, ohne Kitsch und falsches Pathos inszeniert.

Der Spiegel 2002-19: Den düsteren Stoff erzählt Sverák in irritierend-harmlosen Ton, mit viel Liebe zum anekdotischen Sentiment.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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