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| Filmplakat | |
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Titel Deutschland: Showtime Titel USA: Showtime Genre: Komödie Farbe, USA, 2001 Kino Deutschland:
2002-04-11 |
Der humorlose
Detective Mitch Preston vom Los Angeles Police Department ist ein
ungeduldiger Mann, der nie viele Worte macht. Patrol Officer Trey
Sellars ist nur Polizist geworden, weil er als Schauspieler keinen
Erfolg hat - viel lieber würde er einen Cop auf dem Bildschirm
spielen.
Eines Nachts stolpert Trey ahnungslos in eine Undercover-Aktion, mit der Mitch nach Monaten der Vorbereitung einen Drogendealerring sprengen will. Die Verdächtigen fliehen, und als Sekunden später auch noch ein TV-News-Team am Tatort erscheint, ist Mitch derart frustiert, dass er einen Schuss auf die Kamera abgibt.
Mitch hasst Reporter. Noch mehr hasst er Witzfiguren wie Trey, die die Polizeiarbeit eher behindern. Doch er wird nicht gefragt - er mußs kuschen, um seine eigene Scharte auszuwetzen. Für Mitch ist es ein Höllentrip. Für Trey geht ein Traum in Erfüllung. Darsteller: Robert De Niro (Mitch
Preston), Eddie
Murphy (Trey Sellars), Rene Russo (Chase Renzi),
Frankie Faison (Captain Winship), William Shatner, Pat Asanti
(George), Drena De Niro (Annie), Rick Cramer (Duty Officer), T.J.
Cross (ReRun), Jullian Dulce Vida (J.J.)
Regie: Tom Dey Stab: • Produzenten: Jane Rosenthal, Jorge Saralegui • Drehbuch: Jorge Saralegui • Vorlage: - • Filmmusik: Alan Silvestri • Kamera: Thomas Kloss • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jeff Mann • Schnitt: Billy Weber • Kostüme: Christopher Lawrence • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Rhein-Zeitung: Es ist Showtime für De Niro und Murphy genauso wie für Preston und Sellars. Eddie Murphy kann ein weiteres Mal seine in der "Beverly Hills Cop"-Triologie und all den anderen Kumpel-Filmen erprobte Stand-up-Routine bis zum Äußersten ausreizen und damit sein Image festigen. Robert De Niro geht noch einen Schritt weiter. Auf der Oberfläche variiert auch er nur frühere Rollen. Unterschwellig nutzt er allerdings als einziger das selbstreflexive Potenzial dieser Geschichte um Reality und TV. De Niro fällt zwar nie aus der Rolle, er blieb dem Konzept hinter Mitch Preston treu, aber man glaubt die ganze Zeit ein angedeutetes Augenzwinkern wahrzunehmen, eine untergründige Distanz, die diesen Auftritt in eine doppelbödige Reflexion über seine eigene Persona verwandelt. Er führt sie fort und dekonstruiert sie im gleichen Zug. Tom Dey fehlt in seiner Inszenierung der absurden Verwicklungen genau diese unterschwellige ironische Distanz. In einzelnen Momenten scheint das subversive Element dieser Story rund um den alltäglich gewordenen Wahnsinn unserer vom Fernsehen geformten Wirklichkeit auf. Doch meist begnügt sich Dey mit genau den Schauwerten, die in allen früheren Buddy-Actionkomödien als Genrestandard etabliert wurden.
Rhein-Zeitung 2002-04-12: "Showtime" ist eine Art Jackie-Chan-Film ohne aufwändige Balletteinlagen. Die Prügelszenen sind en Fähigkeiten der Hauptakteure angepasst - kaum beeindruckend. Dafür gehen etliche Autos und die Inneneinrichtung einer Halle zu Bruch. Der Schluss bringt einen Hochhaus-Stunt, den man heute vielleicht nicht mehr inszenieren würde. Die Medienkritik, wenn man sie unbedingt sehen will, hält sich im Rahmen, dafür sorgt schon der konventionelle Krimi-Plot. Cinema 2002-04: Zwar erfindet Regisseur Tom Dey das Comedy-Cop-Genre nicht neu, und die mit einem Spritzer Medienkritik und etwas 80er-Jahre-Charme angereicherte Story ist arg vorhersehbar. Doch De Niros Dirty Harry-Performance und Murphys Revolverschnauze machen einfach Spaß. Und William Shatner als Schauspieltrainer ist schlicht zum brüllen.
Kultur Spiegel 2002-04: Zwei Polizisten auf dem Weg zur Hölle: Nach "15 Minuten Ruhm" bereits die zweite Mediensatiere von de Niros Produktionsfirma Tribeca. Hoffentlich ist keine Triologie geplant. film-dienst 2002-08: Parodie als Starvehikel für Eddie Murphy und Robert de Niro, das sich in stereotyper Situationskomik erschöpft; sogar die Actionszenen wirken wie Lustbarkeiten aus zweiter Hand. Rolf von der Reith (TV-Today) 2002-08: Als Actionkracher ist "Showtime" nur ein Film unter vielen, als Buddy-Komödie aber ist er für jede Menge Lacher gut. Hörzu 2002-15: Als Parodie allenfalls Durchschnitt, als Mediensatire bemüht - und trotzdem komisch: Die beiden tollen Hauptdarsteller retten den Film. Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-08: Flotte, einfallsreiche Buddykomödie mit einem Schuss Mediensatire. Oscar
®
Bemerkungen
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Der humorlose
Detective Mitch Preston vom Los Angeles Police Department ist ein
ungeduldiger Mann, der nie viele Worte macht. Patrol Officer Trey
Sellars ist nur Polizist geworden, weil er als Schauspieler keinen
Erfolg hat - viel lieber würde er einen Cop auf dem Bildschirm
spielen.
Am nächsten Tag erscheint
Mitchs Bild in allen Tageszeitungen, und das unverhoffte Medienecho
trägt ihm die saftige Rüge seines Vorgesetzten ein. Auch
die versierte Fernsehproduzentin Chase Renzi wird auf ihn
aufmerksam: Sie wittert einen Quotenknüller und überredet
Mitchs und Treys Vorgesetzte, mit einer Live-Reality-Show das Image
der Polizei zu heben - ein Fernsehteam soll den beiden auf Schritt
und Tritt folgen.
Darsteller:
Filmkritiken
Der Spiegel 2002-15:
"Showtime" bedeutet in der Verwandlung des einstigen
Radikalschauspielers Robert De Niro in einen
geschäftstüchtigen Action-Entertainer einen Tiefpunkt,
der nur als solcher Beachtung verdient. Eigentlich wollte De Niro
als cleverer Streifencop im Duo mit Will Smith L. A. aufmischen,
doch der lässt sich durch Eddie Murphy vertreten. Für ein
witziges Drehbuch hat das Geld nicht gereicht, dafür werden zu
viele Autos zu Schrott verarbeitet und Passanten in Stücke
gerissen. Also kein Grund zur Aufregung, nur der übliche
Murks.
Svenja Hadler (TV-Movie)
2002-08: Wie in "Meine Braut, ihr Vater und ich" schafft es
Robert de Niro, mit todernster Miene die Lacher auf seine Seite zu
bringen. Irre lustig: die Wortgefechte, die er sicht mit seinem
überdrehten Partner Eddie Murphy liefert. Wen stört da
schon die vorhersehbare Story - die blendend aufgelegten Stars
bügeln das locker aus.
Oscar
®
Bemerkungen