Kate & Leopold
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Kate & Leopold
Titel USA: Kate & Leopold
Genre: Liebeskomödie
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-04-25
Kino USA: 2001-12-21
Laufzeit Kino: 120 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox


Szenenfoto Kate McKay ist die perfekte Karrierefrau von heute. Die New Yorker Marketingexpertin verfügt über Ehrgeiz, Fachwissen und die nötige Portion Zynismus, um die Karriereleiter in ihrer Firma CRG rasant emporzuklettern. Die Liebe ist dabei allerdings auf der Strecke geblieben, denn auch Kates letzter Freund, der chaotische Erfinder Stuart, entpuppte sich als Enttäuschung.

Ausgerechnet Stuart aber entdeckt in einem Anfall von Genialität einen Weg durch die Zeit. Von seinem Ausflug ins Jahr 1876 bringt er versehentlich das umwerfendste Mannsbild in die Gegenwart mit, dem Kate jemals begegnet ist: Leopold Alexis Elijah Walker Gareth Thomas, dritter Baron von Albany.

Szenenfoto Der importierte viktorianische Gentleman ist höchst erstaunt, an einem Ort gelandet zu sein, wo kleine Menschen aus merkwürdigen Kisten sprechen, dunkle Räume sich auf wundersame Weise erhellen und der "General of Electric" eine Maschine erfunden hat, die - Wunder über Wunder - Weißbrot beiderseits röstet.

Nach anfänglichem Befremden ist der zeitreisende Gentleman überaus angetan von Kate, die so ganz anders ist als die höheren Töchter, unter denen er, nach dem Willen seiner Familie, seine Zukünftige suchen soll.

Szenenfoto Mit Hilfe von Kates Sekretärin Darci beginnt nach einem Ritt durch den Central Park und einem stilechten Candlelight-Dinner samt Stehgeiger eine viktorianische Romanze im 21. Jahrhundert.

Doch Leopold mußs in die Vergangenheit zurückkehren, sonst gerät die Zukunft ins Wanken - und der Fahrstuhl würde nie erfunden werden!


SzenenfotoDarsteller: Meg Ryan (Kate McKay), Hugh Jackman (Leopold Alexis Elijah Walker Gareth Thomas Mountbatten), Liev Schreiber (Stuart Besser), Breckin Meyer (Charlie McKay), Natasha Lyonne (Darci), Bradley Whitford (J.J.), Paxton Whitehead (Uncle Millard), Spalding Gray (Dr. Geisler), Charlotte Ayanna (Patrice), Philip Bosco (Otis)

Regie: James Mangold

Stab: • Produzenten: Cathy Konrad • Drehbuch: Steven Rogers, James Mangold, • Vorlage: - • Filmmusik: Rolfe Kent, Song "Until" von Sting • Kamera: Stuart Dryburgh • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mark Friedberg • Schnitt: David Brenner • Kostüme: Donna Zakowska • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Rhein-Zeitung 2002-04-26: Der Film entpuppt sich schnell als moderner Groschenroman, der den alten Wunschtraum des Aristokraten, der ein bürgerliches Aschenputtel zu sich heraufzieht, neu belebt. Vor allzu frühem Kitsch bewahren noch ein paar anfängliche Gags über den "Culture Clash" zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert - etwa, als der Graf von einer schwarzen Streifenpolizistin dazu angehalten wird, das Malheur von Stuarts Hund zu entsorgen. Doch Regisseur Mangold und seine Hauptdarstellerin gelingt es nicht, den Weg zum Happy End mit Spannendem als mit sentimentalen Déjá-vu zu pflastern. dass diese Fisch-sucht-Fahrrad-Romanze schließlich in der Vergbangenheit ankommt, ist nur konsequent: Denn früher waren Männer viel netter - und konnten auch noch kochen.

SzenenfotoSüddeutsche Zeitung 2002-04-30: Mangolds Reisen zwischen den Zeiten sind ein Versuch in Sachen back to the future. Sein ansprechendes New-York-Märchen ist, wie schon sein Polizistenfilm "Copland", in dem er noch einmal das Ethos des alten Western beschwor, nie bloß nostalgisch oder gar konservativ. Er bietet in jeglicher Hinsicht die Chancen eines Neubeginns an, eines neuen Starts aus verschütteten Eigenschaften, Werten vielleicht, wie Sanftheit, Eleganz, Ruhe und Aufrichtigkeit. Denn die Zukunft hat immer schon gestern begonnen.

Cinema 2002-05: Leider überfrachtet "Copland"-Regisseur James Mangold die hübsche Idee vom Jahrhunderttrip mit Reisezeil Happy End ohne Not: Durch seine Komödie wuseln derart viele Nebenfiguren, dass es ihm nicht gelingt, die Erzählstränge zu einem schlüssigen Ende zu verknüpfen.

SzenenfotoBärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-09: Ob sie will oder nicht: Meg Ryan ist die Königin der romantischen Komödie! Sie zickt und turtelt mit Hugh Jackman, dass es eine Wonne ist. Wen störts da, dass die Story reichlich vorhersehbar ist. Frau kann in rosaroten Träumen versinken, lachen und beim Abspann zu einem Walzer von Sting ein bisschen weinen.

Kultur Spiegel 2002-04: Eine patente New Yorkerin verliebt sich unsterblich in einen Edelmann, der durch ein Zeitloch aus dem 19. Jahrhundert in die Gegenwart gefallen ist. Ein schöner Film für die erste Verabredung.

film-dienst 2002-09: Romantische Komödie mit melodramatischen Akzenten, die vom perfekten Spiel ihres Hauptdarstellers und der detailfreudigen Ausstattung lebt. Vergnügliche Unterhaltung, die einer Rückbesinnung auf innere Werte eine Lanze bricht.

Die Welt 2002-04-25: Da sieht man, auf welche Irrwege das Sehnen nach Liebe führt. Meg Ryan sollt sich schleunigst einer Romantik-Entziehungskur unterziehen, insbesondere, da ihre Partner inzwischen wesentlich jünger sind als sie (Hugh Jackman ist Jahrgang '68, sie '61).

Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-09: "Schlaflos in Seattle" trifft auf "Die Zeitmaschine". Gut für Gekicher und seliges Seufzen.

S. Sturm (TV-Spielfilm) 2002-09: Sooo schön romantisch. Alle Frauen wollen so einen Leopold.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 2001 für Sting für "Until" (Bester Song)


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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