Ich bin Sam
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ich bin Sam
Titel USA: I Am Sam
Genre: Drama
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2002-05-09
Kino USA: 2002-01-25
Laufzeit Kino: 132 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.


Szenenfoto "Ich bin Sam" ist die bewegende Lebensgeschichte des geistig behinderten Sam Dawson: Mit der Unterstützung außergewöhnlicher Freunde zieht er seine Tochter Lucy selbst auf.

Aber als Lucy sieben wird und Sam ihr intellektuell nicht mehr gewachsen ist, gerät die Familienidylle aus dem Lot: Die zuständige Sozialarbeiterin will Sam seine Tochter wegnehmen und Pflegeeltern anvertrauen. Vor Gericht hat Sam keine Chance.

Szenenfoto Dennoch will er den Kampf gegen das Rechtssystem aufnehmen. Und er bekommt unerwartete Schützenhilfe: Die energische Anwältin Rita Harrison hat eigentlich genug mit sich selbst zu tun - zunächst übernimmt sie den Fall nur, weil sie sich von ihren Kollegen herausgefordert fühlt, und sie verzichtet ganz auf ihr Honorar.

Sam und Rita trennen Welten, und doch merken sie bald, dass sie sich im Grunde recht ähnlich sind: Sams ungezügeltes Temperament entspricht Ritas Jähzorn; sie ist allerdings in der Lage, ihre Ausbrüche im gesellschaftlich akzeptablen Rahmen zu kanalisieren.

Szenenfoto Doch ihr manischer Perfektionismus, ihr selbst auferlegter Erfolgszwang machen ihr das Leben sehr schwer: Sie entfremdet sich von ihrem eigenen Sohn und spürt, wie ihr Selbstwertgefühl darunter leidet.

Gemeinsam nehmen die beiden den Kampf gegen die Justiz auf, um zu beweisen, dass Sam seine Vaterpflichten erfüllen kann.

Dieses Ziel schweißt sie zusammen - es wird zum Fanal für die Macht bedingungsloser Liebe.


SzenenfotoDarsteller: Sean Penn (Sam Dawson), Michelle Pfeiffer (Rita), Dakota Fanning (Lucy), Dianne Wiest (Annie), Lorettta Devine (Margaret Calgrove), Richard Schiff (Turner), Laura Dern (Randy Carpenter), Brad Allan Silverman (Brad), Joseph Rosenberg (Joe), Stanley Desantis (Robert)

Regie: Jessie Nelson

Stab: • Produzenten: Jessie Nelson, Richard Solomon, Marshall Herskovitz, Edward Zwick • Drehbuch: Kristine Johnson, Jessie Nelson • Vorlage: - • Filmmusik: John Powell I am Sam • Kamera: Elliot Davis • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Aaron Osborne • Schnitt: Richard Chew, A.C.E. • Kostüme: Susie Desanto • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Bärbel Pfannerer (TV-Movie) 2002-10: Die Botschaft lautet: "All You Need Is Love"! dass das wahre Leben etwas komplizierter ist, blitzt nur zwischen den Zeilen hervor. Zum Glück wird aber auf platte Gut- und-Böse-Klischees verzichtet. So bringt uns die rührende Story zum Lachen, Weinen und Nachdenken. Ebenso wie Sean Penns brillante Leistung, die mit einer Oscar-Nominierung belohnt wurde.

film-dienst 2002-10: Einfühlsam, mit der Handkamera in beiläufigem Stil erzählte und überzeugend gespielte Geschichte über den Kampf eines Behinderten um Gleichbehandlung, die mit der Annäherung zweier scheinbar gänzlich verschiedener Welten einher geht. Allerdings gelingt es der Dramaturgie auf Dauer nicht, die üblichen Pfade einer Hollywood-Produktion zu meiden.

Cinema 2002-05: Traurig, aber wahr. Es hätte "I Am Sam" gut getan, wenn Nelson ihrer Hauptfigur zumindest die intellektuelle Kapazität eines Forrest Gump zugestanden hätte. Denn dann hätte man wirklich auf Sams Seite stehen können.

Kultur Spiegel 2002-05: Der Kampf eines geistig Behinderten um das Sorgerecht für seine Tochter - so schamlos auf die Oscar-Verleihung hin entworfen, so weichzeichnerisch verlogen, dass schon das bloße Zuschauen übellaunig und agressiv macht.

Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-10: Ein makellos gemachtes, wenn auch von der Story her leicht zweifelhaftes Vater-Kind-Drama mit Topbesetzung und garantiert hohem Flenn-Faktor.

D. Lackner (TV-Spielfilm) 2002-10: Leider recht rührselige Mixtur aus Sozial- und Gerichtsdrama, toll gespielt.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 2001 für Sean Penn (Bester Hauptdarsteller)


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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