Hardball
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Hardball
Titel USA: Hardball
Genre: Drama
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-05-09
Kino USA: 2001-09-14
Laufzeit Kino: 106 Minuten
Kinoverleih D: UIP


Szenenfoto Conor O'Neill treibt eher ziellos durchs Leben und hat eine Schwäche, die ihn des öfteren in Geldnöte bringt: er ist Spieler und steht bei etlichen Buchmachern in der Kreide. Als einige von ihnen langsam ungeduldig werden, wendet sich Conor an seinen Freund Jimmy Fleming, der ihm schon einige Male aus der Patsche geholfen hat.

Doch der erfolgreiche Investmentbanker ist nicht mehr bereit, sein Geld ohne jegliche Chance auf ein Wiedersehen zu verpulvern. Jimmy hat eine bessere Idee und schlägt Conor einen Deal vor: Wenn Conor sich bereit erklärt, eine Gruppe sozial schwach gestellter Großstadtkids im Baseball zu trainieren, zahlt er ihm einen Wochenlohn zur Tilgung der Schulden.

Natürlich ist Conor nicht gerade begeistert, nachmittags seine Zeit mit irgendwelchen Ghetto-Kids zu verbringen, doch es bleibt ihm keine andere Wahl, schnell an Geld zu kommen.


SzenenfotoDarsteller: Keanu Reeves (Conor O'Neill), Diane Lane (Elizabeth Wilkes), John Hawkes (Ticky Tobin), D.B. Sweeney (Matt Hyland), Mike McGlone (Jimmy Fleming), Sterling Elijah Brim (Sterling), A. Delon Ellis, Jr. (Miles Pennfield II), Julian Griffith (Jefferson Albert Tibbs), Bryan Hearne (Andre Ray Peetes), Michael B. Jordan (Jamal)

Regie: Brian Robbins

Stab: • Produzenten: Brian Robbins, Mike Tollin, Tina Nides • Drehbuch: John Gatins • Vorlage: - • Filmmusik: Mark Isham • Kamera: Tom Richmond • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Jaymes Hinkle • Schnitt: Ned Bastille • Kostüme: Francine Jamisotan Chuck • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Renée Wieder (TV-Movie) 2002-10: Tipp vorweg: Keanu Reeves sollte in den "Matrix"-Ballerpausen die Finger von Sportfilmen lassen. Wie schon in "Helden aus der zweiten Reihe" gewinnt er auch diesem Thema - Loser findet sein Seelenheil im Baseball - keine interessanten Seiten ab. Dafür liefern die Kids eine erstklassige Vorstellung. So kommt am Ende zumindest ein solider Popcorn-Spaß dabei raus, aber mehr auch nicht.

Cinema 2002-05: Diese ebenso didaktische wie nicht eben neue Geschichte hätte es schon schwer genug zu überzeugen, wenn sie mit Energie und Herzenswärme inszeniert worden wäre. Oder einen Hauptakteur besäße, der zumindest über Restbestände von Charisma verfügt. da beides nicht zutrifft. ist dieses Dramolett ein Fall fürs Sonntagmorgen-Fernsehprogramm.

film-dienst 2002-10: Sportlerdrama, das sich zwar weitgehend den dramaturgischen und motivischen Vorgaben des Genres beugt, vor allem aber durch die Rollen und Darsteller der Kinder Einblicke in das bittere Leben in den Vorstadt-Ghettos leifert. In der Anlage und Darstellung der Hauptfigur eher uneindeutig.

Kultur Spiegel 2002-05: Dieser Kitsch wurde angeblich dem wahren Leben entlehnt; besonders lustig ist der hölzerne Keanu Reeves als geläuterter Glücksritter.

Kino-News 2002-05: Bewegendes Drama mit einem erstklassigen Keanu Reeves.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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