Filmkritiken
Cinema 2002-06: Sich kurz zu fassen liegt ihm nicht. Frank Darabonts "Die Verurteilten" dauerte 142 Minuten, "The Green Mile" satte 188. Doch während die epische Erzählweise dieser Dramen fasziniert, schleppt sich der Hochglanzkitsch "The Majestic" wie Queen Mums Trauerzug dahin.
film-dienst 2002-11: An Capra- und Sturges-Filme angelehnte Geschichte, deren liebevoll gezeichnete Personen und Atmosphären nicht über den Hang des Regisseurs zu Sentimentalität und Übertreibung hinwegtäuschen können. Fatale Vereinfachungen unterlaufen dem Film bei der Einbeziehung der Kommunistenjagd zu Anfang der 50er-Jahre.
Stephanie Obst (TV-Movie) 2002-12: Es ist, als sei Regielegende Frank Capra von den Toten auferstanden, um einen Mix aus "Sommersby" und "Cinema Paradiso" zu drehen. Und selbst zu Capras Zeiten hätte der Film altmodisch gewirkt. Dank der guten Darsteller und der knallbunten Dekors kann man sich seinem naiven Charme allerdings nicht ganz entziehen.
Der Spiegel 2002-22: Ohne ironische Untertöne verarbeitet Regisseur Frank Darabont den historischen Stoff zu einer naivnostalgischen Hymne auf das Gute im amerikanischen Wesen und im Menschen im Allgemeinen.
Rolf von der Reith (TV-Today) 2002-12: Bitter: Als "Der Grinch" - in grünem Fell und mit Latexmaske - war Carrey überzeugender.
Kultur Spiegel 2002-06: Eine getragene Hymne auf Liebe, Integrität und die amerikanische Verfassung.