Rufmord - Jenseits der Moral
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Rufmord - Jenseits der Moral
Titel USA: The Contender
Genre: Polit-Thriller
Farbe, USA, 2000

Kino Deutschland: 2002-06-13
Kino USA: 2000-10-13
Laufzeit Kino: 132 Minuten
Kinoverleih D: Helkon


Szenenfoto Nach dem Tod des amerikanischen Vizepräsidenten mußs dessen Position neu besetzt werden. Der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten favorisiert Senatorin Laine Hanson als Nachfolgerin.

Als ihre politischen Gegner, angeführt vom Kongressmitglied Shelly Runyon, einen Sexskandal aus ihrer Vergangenheit aufdecken, mußs sie um den Erhalt ihrer moralischen und politischen Integrität kämpfen.


SzenenfotoDarsteller: Gary Oldman (Rep. Sheldon 'Shelly' Runyon), Joan Allen (Sen. Laine Hanson), Jeff Bridges (President Jackson Evans), Christian Slater (Rep. Reginald Webster), Sam Elliott (Kermit Newman), William L. Petersen (Gov. Jack Hathaway), Saul Rubinek (Jerry Tolliver), Philip Baker Hall (Oscar Billings), Mike Binder (Lewis Hollis), Mariel Hemingway (Cynthia Charlton Lee)

Regie: Rod Lurie

Stab: • Produzenten: Willi Bär, Marc Frydman, James Spies, Douglas Urbanski • Drehbuch: Rod Lurie • Vorlage: - • Filmmusik: Larry Groupé • Kamera: Denis Maloney • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Eloise Crane Stammerjohn • Schnitt: Michael Jablow • Kostüme: Matthew Jacobsen • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2002-06: Als das Politdrama "Rufmord" wenige Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen 2000 startete, schoss der bekennende Republikaner Gary Oldman gegen die Produzenten von DreamWorks: Die prodemokratische Führungsriege um Steven Spielberg habe Regisseur Rod Lurie zu einer ebensolchen Schnittfassung genötigt, die die Republikaner diffamiere und den Film zu einem "Goebbels-würdigen Propagandastück" mache. Oha. Wie es Rod Lurie mit ein paar Schnitten gelungen sein soll, seine Story nachträglich auf den Kopf zu stellen, bleibt indes schleierhaft.

Rhein-Zeitung: 2002-06-28: Wenige Filme haben solchen Schiffbruch auf dem amerikanischen Heimatmarkt erlitten, wie das bei "Rufmord - Jenseits der Moral" bereits im Jahr 2000 der Fall war. Und dafür gab es gute Gründe: Denn das am 27. Juni in den deutschen Kinos startende Polit-Drama ist ein Machwer, dessen Unglaubwürdigkeit dem US-Publikum völlig zu Recht bitter aufstieß. Unverständlich, mit diesem Ladenhüter nun auf dem deutschen Markt Exporterlöse erzielen zu wollen.

film-dienst 2002-13: Fades, thesenhaftes Drama über Machtkalkül und Ränkespiel in einer Mediendemokratie, das zeitgeschichtliche Figuren wie Newt Gingrich oder Kenneth Star aufspießt, aber weder als Satire noch als Komödie überzeugt.

Kultur Spiegel 2002-07: Unterhaltsamer, stellenweise faszinierender Versuch, in der Nach-Clinton-Ära einen Hollywood-Film über Moral und Politik zu drehen.

Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-14: Skrupellosigkeit, Heuchelei, Karrierevernichtung - hautnah vorgeführt.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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