"Spirit - Der wilde Mustang" schildert die Abenteuer eines unzähmbaren Wildhengstes, der in der Weite der amerikanischen Ebene zuhause ist.
Als er erstmals die Bekanntschaft mit Menschen macht, widersetzt er sich allen Zähmungsversuchen. Erst mit dem jungen Indianer Little Creek entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft.
Auf seinem Weg, einer der größten heimlichen, aber wahren Helden des Wilden Westens zu werden, entdeckt der mutige junge Hengst die Liebe zu einer wunderschönen weiß gefleckten Stute namens Rain.
Filmkritiken
Oliver Kaever (TV-Movie) 2002-13: Betörend schön gezeichnete Bilder, atemberaubend schwerelose Kamerfahrten - viel versprechender Auftakt für eine ähnlich brillante Story? Denkste! "Spirit" entbehrt in seiner sentimentalen Naturverklärung jeglicher Ironie, entpuppt sich als purer Kitsch. So hechelt der wilde Hengst animierten Publikumslieblingen von der Güteklasse eines "Shrek" selbst im vollen Jagdgalopp um Längen hinterher. Schade.
Cinema 2002-07: Hier wird das dramatische Schicksal eines Pferdes im Wilden Westen erzählt, komplett mit Cowboys, Indianern, Kavallerie, dem Monument Valley und dem Bau der Eisenbahn. So großartig ist das Ganze animiert, dass wohl niemand bedauert, dass die Tiere weder sprechen noch singen. Es singt dafür ein anderer: "Pur"-Mann Hartmut Engler, der den im Original zu hörenden Bryan Adams stimmgewaltig ersetzt.
film-dienst 2002-13: Formal und inhaltlich oberflächliches Zeichentrick-Pferdeabenteuer, das auf die Tierliebe eines jungen Publikums baut und dabei die naive Geschichte als pathetische, mitunter schwer erträgliche Werbung für Heldentum und amerikanische Werte verbrämt.
Gernot Gricksch (TV-Today) 2002-13: Zuckersüßer pathetischer und politisch korrekter Mädchenfilm. Bieder, aber brillant animiert.
Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-13: Pferde sollte man mögen, Zeichentrick- und Popkitsch auch ...
Kino News 2002-06: Die Geschichte des "Wilden Westens" einmal ganz anders - äußerst sehenswert.