Lilo & Stitch
• Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher InhaltProduktionsnotizenUS-Filmplakat im GroßformatUS-Filmplakat im Großformat
Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Lilo & Stitch
Titel USA: Lilo & Stitch
Genre: Zeichentrickfilm
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-07-04
Kino USA: 2002-06-21
Laufzeit Kino: 85 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista

DVD Deutschland: 2003-02-20
Video Deutschland: 2003-02-20
Laufzeit DVD/Video: - Minuten


Szenenfoto Er ist raffiniert, er ist gefährlich, er ist absolut schräg und er kommt aus einer anderen Galaxie: Stitch, Ergebnis eines illegalen Experiments - ein Außerirdischer im Hundepelz.

Nach einer Odyssee im Weltraum landet er ausgerechnet auf der Trauminsel Hawaii und trifft dort auf Lilo. Lilo ist ein freches kleines Mädchen, das Surfen liebt und einfach anders ist als alle Kinder um sie herum. Ihre Leidenschaft: Elvis-Songs.

Das etwas seltsame Aussehen und Benehmen von Stitch fasziniert Lilo so sehr, dass sie kurzerhand beschließt, ihn zu adoptieren. Eine Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt, denn es dauert nicht lange und Stitch stürzt seine neue Umgebung ins absolute Chaos und zerstört hemmungslos, was ihm in die Hände kommt - bis er eines Tages die eine Sache entdeckt für die er nicht programmiert ist ...


SzenenfotoDarsteller: Shir Hommelsheim / Daveigh Chase (Lilo), Bob van der Houven / Chris Sanders (Stitch), Vanessa Petruo / Tia Carrere (Nani), Tilo Schmitz / Ving Rhames (Cobra Bobo), Roland Hemmo / David Ogden Stiers (Jamba), Oliver Rohrbeck / Kevin McDonald (Pliiklii), Timmo Niesner / Jason Scott Lee (David), Katharina Thalbach / Ashley Rose Orr (Präsidentin des Hohen Rates), Engelbert von Nordhausen (Kapitän Gantu), Tobias Meister (Hula Lehrer)

Regie: Chris Sanders, Dean Deblois

Stab: • Produzenten: Clark Spencer • Drehbuch: Chris Sanders, Dean Deblois • Vorlage: nach einer Idee von Chris Sanders • Filmmusik: Alan Silvestri • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Paul Felix • Schnitt: Darren Holmes • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Sie sind cool, witzig, die größten Elvis-Fans überhaupt und absolut liebenswert: "Llilo & Stitch". Das kleine eigenwillige Mädchen aus Hawaii und ihr so garnicht pflegeleichter Alien im Hundepelz sind die neuesten Disney-Zeichentrick-Stars. Durch den Einsatz von Aquarellfarben gelang es den Disney-Zeichnern bei "Llilo & Stitch" eine einzigartige Atmosphäre auf die Leinwand zu bannen. Die kleine Lilo und ihr außerirdischer Freund Stitch werden in diesem Sommer das ganze Universum verzaubern!

SzenenfotoDer Spiegel 2002-27: Der Film ist ein weitgehend sehr vergnügliches und bezauberndes Zeichentrickwerk von Disney, das den Zuschauer mit kosmopolitischer Unkorrektheit überrascht: Gleich zu Beginn kriegt ein Mädchen mit Brille eins auf die Nase. Doch es kommt noch dicker: Die weißen Amerikaner sind fast alle hässlich und schieben einen Wanst vor sich her. Den Regisseurin Dean Deblois und Chris Sanders gelingt es mit leichter Hand, vor exotischer Kulisse lauter Disney-Tabuthemen aufzugreifen - von der Arbeitslosigkeit bis zur Freak-Mode.

SzenenfotoCinema 2002-07: Um Geld zu verdienen, flüchtet sich jetzt sogar der konservative Disney-Konzern in die politische Unkorrektheit. "Bei ersten Testvorführungen", verriet ein Disney-Boss, "hassten uns die Mütter". Weil deren Kinder den außeriridischen Killer-Helden Stitch sofort in ihr Herz schlossen. Das Mini-Monster flucht, kotzt und feiert wüste Zerstörungsorgien wie ien antiautoritär verzogenes Gör.

Svenja Hadler (TV-Movie) 2002-14: Netter, harmloser Kinderfilm, eben typisch Disney? Nix da, Lilo & Stitch" bietet mehr: drollige Charaktere für die Kids, einen wunderbar bissigen Humor für "Shrek"-Fans und eine spannend erzählte Story, die einfach Spaß macht. Die schnellen Actionszenen können kleine Kids zwar überfordern - doch die erwachsenenen Zuschauer werden begeistert sein.

SzenenfotoKultur Spiegel 2002-07: Neben technisch aufwendigen und perfekten Computeranimationen á la "Monster AG" und "Toy Story" nehmen sich weitgehend handgearbeitete Zeichentrickfilme wie dieser mittlerweile etwas altbacken aus. Die putzige Geschichte über einen garstigen Alien auf Hawaii setzt deshalb konsequent und kompetent auf nostalgisches Disney-Flair.

film-dienst 2002-14: Ein erfrischend frecher Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney, der reizvoll die eher steifen (zeichnerischen) Strukturen des Studios unterwandert: Zwar feiert der Film einmal mehr die traditionellen Werte, dies tut er jedoch ebenso dezent wie amüsant.

Volker Bleeck (TV-Spielfilm) 2002-14: Charmanter, stellenweise subversiver Alienspaß für die ganze Familie.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
© Fotos: Buena Vista © 1994 - 2010 Dirk Jasper