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In den Tiefen des Universums: Für Experiment 626 - ein sechsbeiniges, blaues, hundeähnliches Etwas - scheint die letzte Stunde geschlagen zu haben: Dem einst vom verrückten Wissenschaftler Jumba geschaffenen Wesen droht die Verbannung vom Planeten Turo auf einen weit entfernten Wüstenplaneten.Sich der von 626 ausgehenden Gefahr bewusst - er ist außerirdisch stark, unzerstörbar, intelligenter als jeder Computer und generell bösartig - ordnet die Präsidentin des Hohen Rates die Verbannung von 626 an und lässt seinen Schöpfer Jamba ins Gefängnis werfen. Doch bevor die Strafe durch ihren ersten Offizier, Kapitän Gantu, vollstreckt werden kann, stiehlt 626 einen Polizei-Raumgleiter und flüchtet. Weil sie weiß, dass Jamba seine Schöpfung am besten einschätzen kann, beschließt die Präsidentin des Hohen Rates, ihn auf die Jagd nach 626 zu schicken - in Begleitung des enthusiastischen dreibeinigen Einäugers und Hobby-"Erd(e)"kundlers Pliiklii (dessen gesamtes Wissen über die Erde übrigens einem Diagucker entspringt). Derweil gelingt 626 auf Umwegen die Landung auf dem Planeten Erde, mitten im Pazifik, auf einer paradiesischen Insel namens Hawaii ...
Als er Lilo dabei ertappt, wie sie ihre Altersgenossen per Voodoo ins Jenseits zu befördern versucht, ist das Maß voll: Er warnt Nani und stellt ihr ein Ultimatum von drei Tagen, innerhalb derer sie beweisen mußs, dass sie ein geeigneter Aufpasser für ihre Schwester Lilo ist. Just an diesem Abend sieht Lilo vor ihrem Fenster eine vermeintliche Sternschnuppe. Und weil sie bei ihren gleichaltrigen Spielkameraden stets Außenseiterin ist, kniet sie vor ihrem Bett nieder und wünscht sich "einen Freund, jemanden, der nicht sofort wegläuft, einen Engel, den liebsten Engel von allen".
Die "Sternschnuppe" 626 mußs auf einen Willkommensempfang verzichten, stattdessen gerät der Außerirdische auf Abwegen unter die Räder eines LKWs und erwacht leicht lädiert in einem Tierheim. Nani ist zwischenzeitlich nicht entgangen, wie einsam sich Lilo fühlt und beschließt, ihr einen ihrer größten Wünsche zu erfüllen: ein eigenes Haustier!
626 gelingt es inzwischen mit seinem Benehmen und Aussehen seine Umgebung zu verschrecken: Er verhält sich äußerst aggressiv und hat statt der üblichen vier ganze sechs Beine, einziehbare Stacheln auf dem Rücken und Fühler auf dem Kopf, kurzum: er sieht so gar nicht aus wie seine Tierheimmitbewohner. Als er versucht zu flüchten, entdeckt er Jamba und Pliiklii - und erkennt schlagartig die Gefahr, in der er sich befindet. Entsetzt mußs er feststellen, dass er nur eine einzige Chance hat, das Tierheim unversehrt zu verlassen: er mußs adoptiert werden. Mit aufgesetztem Charme und eingefahrenen Beinen und Stacheln kann er prompt Lilos Herz gewinnen - die zum Entsetzen Nanis darauf besteht, 626 zum neuen Familienmitglied zu machen. Sie leiht sich von ihrer Schwester 2 Dollar, kauft 626 damit frei und tauft ihn kurz entschlossen auf den Namen "Stitch".
Stitch passt sich nur schwer dem Familienleben an. Er benimmt sich unmöglich, richtet Chaos an, wohin er auch kommt - und ist schließlich schuld daran, dass Nani ihren Job in einem Restaurant verliert. An jenem Abend beschließt Nani, Stitch ins Tierheim zurückzuschicken. Nur Lilos Erinnerung an Ohana, den Glauben an den Zusammenhalt der Familie ("Ohana heißt Familie. Familie heißt, dass alle zusammenhalten. Und füreinander da sind.") lässt ihr Vorhaben scheitern - Stitch darf bleiben! Aber der Außerirdische stellt zunächst einmal Lilos Zimmer auf den Kopf.
Unbekümmert nimmt Lilo Stitch unter ihre Fittiche und ermuntert ihren neuen Freund sogar, ein Musterbürger wie ihr Held Elvis Presley zu werden. An einem Nachmittag, der dank Stitch mal wieder in einer Katastrophe endet, überredet David, Nanis Freund, die drei zum Wellenreiten. Plötzlich tauchen Jumba und Pliiklii auf und ziehen Stitch unter Wasser. Der wiederum zieht Lilo mit sich - erst in allerletzter Minute gelingt es David, die beiden aus den Tiefen des Meeres zu retten.
Leider ist Cobra Bobo Zeuge der chaotischen Vorkommnisse am Strand und er besiegelt Lilos Schicksal: Nani darf nicht länger die Verantwortung für Lilo tragen. In diesem Moment realisiert Stitch, dass Lilos Glaube an Ohana schwindet und dass er nicht ganz unschuldig am Zerbrechen ihrer kleinen Familie ist. Die tieftraurige Lilo lässt Stitch enttäuscht zurück. Als die Präsidentin des Hohen Rates das erfolglose Duo Jamba und Pliiklii feuert, versuchen die beiden ein letztes Mal, Stitch zu erwischen - in Nanis Haus ...
Dort verbringt Lilo ihren letzten gemeinsamen Morgen mit ihrer großen Schwester, als David eine frohe Nachricht überbringt: Er hat einen Job für Nani! Überglücklich und mit den Worten "Öffne niemandem die Tür" lässt Nani Lilo im Haus zurück - in der Hoffnung, Cobra Bobo könne sich aufgrund der Neuigkeiten umstimmen lassen. Doch wieder einmal hört Lilo nicht auf ihre Schwester und öffnet die Türe. Herein stürmt Stitch und kurz nach ihm Jamba und Pliiklii, die immer noch auf der Jagd nach ihm sind. Die Verfolgung endet im Chaos: Dank Jamba und Pliiklii, denen es nicht gelingt, Stitch zu fassen, fliegt Nanis Haus in die Luft - und Cobra Bobo nimmt empört Lilo an sich, der es allerdings gelingt, während einer Diskussion zwischen Nani und Bobo auszubüchsen.
Als das Chaos perfekt scheint, landet auch noch das UFO von Kapitän Gantu, um Stitch festzunehmen. Zwar gelingt es Stitch zu fliehen, Lilo jedoch wird mit an Bord genommen. Stitch, der endlich begriffen hat, dass er längst Teil der Familie geworden ist, kann Jamba und Pliiklii überreden, bei der Rettung Lilos zu helfen. Über den Hawaiianischen Inseln und mit Stitchs Hilfe gelingt es den beiden, Lilo aus den Händen Gantus zu befreien.
Als die Präsidentin des Hohen Rates höchstpersönlich erscheint, um Stitch in Gewahrsam zu nehmen, scheint das Spiel für den kleinen Außerirdischen und seine Freunde verloren. Aber die Regeln dieses Spiels sind alles andere als vorhersehbar ...
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