|
|
Men in Black 2 führt diese beiden Helden nun wieder zusammen. Doch diesmal haben sie sich nicht nur mit grimmigen Aliens und intergalaktischen Invasionsplänen herumzuplagen, sondern auch mit der Tatsache, dass sich Agent Kay auf Grund einer Gedächtnislöschung nicht mehr daran erinnert, dass er ein gewiefter Weltretter ist. Kay hält sich für einen Postbeamten.
"Schon als wir den ersten Men In Black-Film drehten, an dessen Ende Agent Kay mit dem Blitzdings sein Gedächtnis gelöscht bekommt, war uns klar, dass wir uns im Falle einer Fortsetzung etwas ganz Besonderes einfallen lassen mußsten, um ihn zurück in den aktiven Dienst zu holen", erklärt Produzent Walter F. Parkes. "Und nicht nur, dass wir eine plausible Story brauchten, Kay mußste auch - wie uns Barry Sonnenfeld immer wieder ermahnte - schnell wieder ins Spiel kommen."
"Wie alle großen Comedy-Duos gibt es auch bei Jay und Kay den Stillen, der nicht viel tut, und den Lauten, Aufgekratzten, der sich kaum bremsen lässt", verdeutlicht Regisseur Barry Sonnenfeld Tommy Lee Jones war unser zurückhaltender Charakter, Will Smith der Wilde. Wir mußsten dieses Duo mit ihren ganz spezifischen Eigenschaften in Men in Black 2 rasch wieder etablieren. Denn das Zusammenspiel dieser beiden ist das Herz und die Seele des Films."
"Die ersten beiden Wochen drehten wir mit Will allein in New York", ergänzt Sonnenfeld. "Dann kam die erste gemeinsame Szene mit Will und Tommy in der Grand Central Station. Als wir die im Kasten hatten, kam Will zu mir, mit einem breiten Grinsen im Gesicht, und sagte: ,Kay makes Jay' - das heißt, ohne Kay wäre Jay ein Niemand. Es wäre wie Abbott ohne Costello."
"Ich finde das Konzept der Männer in Schwarz, die das allgegenwärtige und für die meisten Leute dennoch unsichtbare Treiben von Außerirdischen auf der Erde überwachen, ausgesprochen cool", sagt Smith. "Man mußs sich das mal vorstellen: Direkt unter unseren Nasen und dennoch völlig unbemerkt, existiert eine ganz andere Welt. Die Existenz der Men in Black erklärt so manches große Geheimnis dieses Planeten." Zum Beispiel, wo all die seltsamen Kreaturen herkommen, die jedes Jahr beim Grand Prix de la Chanson der Eurovision auftreten.
Ebensolch ein Geheimnis ist es für Agent Kay, warum ihn plötzlich dieser aufgeregte junge Mann im schwarzen Anzug von der hirnrissigen Behauptung zu überzeugen versucht, dass Kay in Wirklichkeit gar kein Postbeamter sei, sondern der beste Spezialagent einer Geheimorganisation zur Abwehr extraterrestrischer Bedrohungen. "Wir sehen nicht allzu viel aus dem zivilen Leben von Kay", erzählt Tommy Lee Jones, "doch das Publikum bekommt eine Ahnung, dass Kay als Briefsortierer nicht wirklich glücklich ist. Er ist ein zuverlässiger Beamter, die Leute in Truro, Massachusetts, mögen ihn - doch ich bezweifle, dass er ein vollauf zufriedener Mensch ist. Ich bin noch nie geblitzdingst worden, aber ich vermute, dass man, selbst wenn einem das ganze Gedächtnis gelöscht wurde, dennoch eine vage, unterschwellige Ahnung hat, dass irgendetwas nicht stimmt. dass einem irgendetwas fehlt."
Zed, Chef der MIB, ahnt, dass es Kay im Unterbewusstsein nach neuen weltrettenden Aufgaben gelüstet. Und deshalb schickt er Jay los, um Kay von seinen Briefmarken und Einschreiben loszueisen und ins Agentenleben zu reintegrieren. "Zed weiß alles über seine Organisation", erklärt Schauspieler Rip Torn. "Wenn Jay ihm einen Tatort beschreibt, weiß Zed mehr oder weniger sofort, was dort geschehen ist. Doch in diesem neuesten Fall kann Zed das Puzzle nicht vollständig zusammensetzen. Ein wichtiges Teil fehlt. Und dieses Teil befindet sich im Kopf von Agent Kay. Irgendwo in den Trümmern seiner gelöschten Erinnerungen liegt dieses lebenswichtige Detail begraben."
Wie bei echten Polizisten ist auch für die intergalaktischen Ordnungshüter der MIB nichts wichtiger als ihr Partner. Das Leben der Männer in Schwarz ist einsam, vor allem, weil sie jedem, der ihre wahre Tätigkeit durchschaut, unverzüglich das Gehirn löschen müssen. Echte Freundschaften lassen sich da schwerlich aufbauen. Doch Agent Jay, der sich noch nie übermäßig um Vorschriften scherte, bricht dieses Gesetz: Er weiht eine Zivilperson in sein Geheimnis ein - die schöne Laura!
"Nachdem Jay mit Kay, dem größten MIB-Agenten aller Zeiten, zusammengearbeitet hatte, war jeder Partner, der danach kam, eine Enttäuschung. Niemand konnte in Kays Fußstapfen treten", erklärt Will Smith. "Und so wurde Jay selbst ein bisschen wie Kay. Ein wenig zynisch, ein bisschen grantig. Er drohte seine offene Art zu verlieren. Männer in Schwarz sind Einzelgänger." Als er Laura kennen lernt, scheint das seine einzige Chance zu sein, nicht endgültig zu vereinsamen.
Über Sonnenbrillen, die Musikauswahl in englischen Pubs und moderne Legenden Men In Black war die große Kinoüberraschung des Jahres 1997. Niemand, zumindest niemand auf dem Planeten Erde, erwartete, dass dieser Film todsichere Kassenknüller wie Lost World: Jurassic Park 2 (Vergessene Welt - Jurassic Park 2) und Batman and Robin (Batman und Robin) übertreffen würde. "Vielleicht können wir ja mit dem neuen Film wieder eine Box-Office-Überraschung landen", grinst Regisseur Barry Sonnenfeld. "Wie viel hat denn der neue Star Wars bisher eingespielt?"Doch nicht nur finanziell war Men In Black ein Volltreffer. Dieser Film kreierte auch stilistische Einfälle, die schon bald in der globalen Modewelt Einzug hielten und bis heute fester Bestandteil der Popkultur sind.
"Ich hab ehrlich gedacht, wir drehen einen lustigen kleinen Buddy-Film mit einem Haufen Qualm und Spiegeltricks, damit die Leute das Gefühl haben, es wäre eine Science-Fiction", lacht der Regisseur. "Aber dann spielte MIB bereits am ersten Tag ordentlich Geld ein, wurde von Tag zu Tag erfolgreicher und eine Woche später gab es schon drei Filme, die in ihren Zeitungsanzeigen mit Männern mit schwarzen Sonnenbrillen warben. Und Wills Titelsong lief überall, wo man auch hinhörte. Das war cool. Wir hatten nicht nur einen Film gedreht, wir hatten mit unserer seltsamen Vision die Gesellschaft infiltriert!"
"Wir waren mit unseren Kindern in London bei der Premiere von Men In Black", erinnert sich Produzent Walter F. Parkes, "und fuhren danach noch für einen kurzen Urlaub nach Nordengland. Eines Abends saßen wir dort oben, in der totalen Einsamkeit zwischen Kuhwiesen und Schafsweiden, in einem kleinen Pub. Und plötzlich ertönte aus dem Radio der MIB-Titelsong! Das war einer der Momente, in dem mir unglaublich bewusst wurde, was für eine Reichweite so ein Film haben kann."
Men In Black war zur modernen Legende geworden. Und wer Legenden weitererzählen will, mußs sich mächtig anstrengen, um dem großen Vorbild gerecht zu werden. Für MEN IN BLACK II mußste deshalb eine tadellose Story erdacht werden. "Tommy und Will haben ihre Rollen zu Beginn des neuen Films vertauscht", erklärt Produzentin Laurie MacDonald. "Nachdem Tommy verschwunden ist, ist Will der neue Top-Agent der Men in Black. Er ist cool. Doch dann kehrt Tommy zurück und eine verrückte Dynamik entsteht. Plötzlich steht der allseits bewunderte Will wieder unter der Fuchtel seines großen Lehrers, der Will wieder wie einen kleinen, dummen Jungen behandelt. Das ist eine neue Herangehensweise, die dennoch der bewährten Konzeption des Originalfilms gerecht wird."
Über sprechende Hunde, Artischocken in Dessous und einen seltsamen Mann mit Cowboyhut "Als Jay Laura kennen lernt", führt Laurie MacDonald aus, "ist er regelrecht verzaubert von ihr. Und er schert sich plötzlich nicht mehr um die Regeln und Gesetze der Men in Black, speziell um jenes, das besagt: Alle Zeugen eines Vorfalls außerirdischen Ursprungs müssen unverzüglich das Gedächtnis gelöscht bekommen. Denn Jay will Lauras Gedächtnis nicht löschen! Er will, dass sie sich an ihn erinnert.""Ich glaube, es ist Lauras Reaktion auf die Aliens, die Jay so begeistert", erklärt Laura-Darstellerin Rosario Dawson. "Jay ist einsam, er sucht jemanden, mit dem er eine Beziehung haben kann, mit dem er reden kann, jemanden, dem er nicht ständig das Gedächtnis löschen mußs. Und als er sieht, dass Laura angesichts sprechender Hunde und eines Mannes, der sich in einen Fisch verwandelt, nicht völlig durchdreht, denkt er: ?Hey, vielleicht ist das die Richtige für mich!'"
Ganz sicher nicht die Richtige - weder für Jay, noch für Kay und schon gar nicht für die Menschheit an sich - ist Serleena. "Als sie ankommt, ist sie eine neural root. Sie sieht aus wie eine Mischung aus Artischocke und Qualle", erklärt Regisseur Sonnenfeld. "Doch dann verwandelt sie sich in ein wunderschönes Dessous-Model, das von der fabelhaften Lara Flynn Boyle gespielt wird. Laras Vorstellung ist unendlich sarkastisch. Sie ist perfekt!"
Für Lara Flynn Boyle war die Rolle der außerirdischen Schurkin nicht nur eine große Karriere-Chance, sondern auch die Möglichkeit, eine Menge Spaß zu haben und obendrein noch dafür bezahlt zu werden: "Als man mir diese Rolle anbot, dachte ich: ?Cool! Ich spiele ein Alien in einem todsicheren Kinohit.' Doch mir war gar nicht klar, was das wirklich bedeutete. Ich liebte schon den ersten Men In Black-Film, ich kannte Will Smith ein wenig und wusste, was für ein liebenswürdiger Mensch er ist, ich war schon immer begeistert von der Chemie zwischen Will und Tommy Lee Jones - aber ich hatte wirklich keine Ahnung, was für einen unglaublichen Spaß es machen würde, mit Barry Sonnenfeld und seinem Team zu arbeiten. Barry sorgt für eine unglaublich gelassene Stimmung am Set. Er macht die ganze Zeit Scherze, gibt die verrücktesten Kommentare ab, die ich je gehört habe, und rennt obendrein den ganzen Tag mit einem Cowboyhut herum. Es ist wunderbar, mit ihm einen Film zu drehen!"
Will Smith, der mit Sonnenfeld schon zweimal zuvor gearbeitet hat, kann sich dieser Begeisterung nur anschließen: "Barry gibt den Men In Black-Filmen eine ganz eigene Aura. Diese Filme sind ausgesprochen sonnenfeldig. Tommy und ich hätten unsere Charaktere unter einem anderen Regisseur sicher ganz anders gespielt. Doch Barry weiß genau, was er will. Er ist ein wunderbar bizarres Individuum, das seinen Filmen und deren Figuren echtes Leben einhaucht."
Tommy Lee Jones, der sonst eher für dramatische Rollen bekannt ist, erklärt sein Comedy-Konzept bei Men in Black 2 mit eiserner Miene und mit großer Ernsthaftigkeit: "Ich besitze keinerlei Sinn für Humor. Ich bin völlig unkomisch. Mein Glück ist, dass ich mich sehr oft während des Films in der Nähe von Will Smith aufhalten darf. Während der gesamten Dreharbeiten habe ich immer brav getan, was Barry von mir verlangte, und außerdem versucht, immer so nah wie möglich bei Will herumzustehen. Mir scheint, alles in allem habe ich mich damit ganz gut durchgemogelt."
Über Faule Raucher, einen Vorbestraften Ozondieb und die Kommunikationsschwierigkeiten Siamesischer Zwillinge Nicht nur die Agenten Jay und Kay machen den ganz besonderen Reiz der Men In Black-Filme aus, sondern auch die Aliens, mit denen sich die Männer in Schwarz herumärgern müssen. Für Men in Black 2 hat Regisseur Barry Sonnenfeld wieder einige seiner Lieblings-Außerirdischen zusammengetrommelt."Eine der größten Herausforderungen einer Fortsetzung", erklärt Sonnenfeld, "besteht darin, herauszufinden, was dem Publikum am ersten Teil am besten gefallen hat. Denn eben diese Elemente und Figuren müssen natürlich auch in Teil 2 wieder auftauchen. Im Fall von Men in Black 2 bedeutete das, dass wir zum Beispiel unbedingt wieder Jeebs, den extraterrestrischen Pfandleiher, dabeihaben mußsten. Ebenso Frank the Pug und die Worm Guys, die in Teil 1 nur eine kleine Rolle hatten. Diesmal bekommen sie richtig Platz im Film, denn ich liebe diese Typen! Sie sind so wunderbar politisch inkorrekt, sie rauchen Zigaretten, sie sind faul und ekelhaft. Sie haben es verdient, wieder dabei zu sein." Dabei waren die Worm Guys eigentlich nur eine Zufallserfindung und schon bei Teil 1 gar nicht wirklich eingeplant.
"Barry war gerade dabei, die Arbeit an Schnappt Shorty zu beenden", erinnert sich Effekt- und Kreaturen-Designer Rick Baker, "und wir hatten alle nichts Rechtes zu tun, da wir auf eine Reaktion von Barry auf unsere Designs warteten. Und so schlug ich meinem Team einfach vor: ?Lasst uns doch einfach mal irgendetwas entwerfen. Irgendetwas total Mageres.' Und so entstanden die Worm Guys und landeten erst mal im Regal. Später, als wir am Drehbuch arbeiteten, kamen wir zu der Szene in der Kaffeeküche des MIB-Hauptquartiers und Barry fand, dass wir für diese Sequenz ein paar Aliens bräuchten. Erst zögerte ich ein bisschen, doch dann erzählte ich ihm von den Worm Guys, die wir erfunden hatten. Und siehe da: Er liebte sie!"
Doch nicht nur alte Alien-Bekannte finden sich in MIB II, sondern auch zahlreiche Neuzugänge aus den Weiten des Alls. Allen voran Charlie und Scrad, der siamesische Zwilling, der Serleena treu zur Seite steht. Dargestellt wird er von Johnny Knoxville. Und man darf ohne Übertreibung behaupten, dass dies die schwerste Rolle seiner Karriere war.
"Johnny spielt beide Köpfe", erklärt Regisseur Sonnenfeld, "und anfangs schien das auch eine wirklich gute Idee zu sein. Doch schon bald stellte es sich als logistischer Albtraum heraus. Wir konnten immer nur einen Kopf zur selben Zeit aufnehmen. Johnny mußste also Wochen nach dem ersten Dreh, als die Aufnahmen geschnitten waren, zurück ins Studio kommen und Kopf 2 vor einer blue screen darstellen. Dabei durfte er jedoch nicht auf dem Monitor Kopf 1 betrachten, weil das zu Spiegelungen in der blue screen geführt hätte."
Rick Baker erfand in enger Zusammenarbeit mit Barry Sonnenfeld und seinem Team eine ganze Armada neuer Aliens, darunter Flap Jack, Split Guy, Squid Guy, One Eye Guy und Robo Squid. Gemeinsam mit Kostümbildnerin Mary E. Vogt verwandelte er außerdem den Schauspieler Tony Shalhoub in einen Extraterrestren namens Jeebs und John Alexander in den vorbestraften Ozondieb Jarra. Zu den anderen Schauspielern, die sich vor der Kamera in Aliens verwandelten, zählen Kevin Gevioux (Pineal Eye), Derek Mears (Mosh Tendrils), Jeremy Howard und Mary Stein (Bird People), William E. Jackson (Eye Guy), Sonny Tipton (Dog Poop), Michael Garvey (Corn Face) und Doug Jons (Joey).
Über echt grosse Panzerfäuste, einen nagelneuen Mercedes und den natürlichen Lebensraum 80 Zentimeter Grosser Junggesellen "Unterschätze niemals die Wirkung von coolen, großen Knarren, schwarzen Anzügen und dunklen Sonnenbrillen!", mahnt Produzent Parkes. "Diese typischen MIB-Ingredienzien wecken viele Assoziationen und verbinden den Film mit wichtigen Mythen - Revolverhelden, G-Men, James Bond. Es sind dieselben Kleidungsstücke und Accessoires, die auch die reguläre Polizei benutzt - nur bei den Männern in Schwarz sind sie erheblich imposanter!"Das gilt besonders für die Waffen. "Es ist schwer, sich neue Knarren auszudenken", gesteht Ausstatter Bo Welch. "In der Geschichte Hollywoods wurden schon unendlich viele Waffen designt. Dennoch mußsten wir welche entwickeln, die einerseits voll funktionsfähig und plausibel wirkten, andererseits aber absolut neuartig waren. Bereits im ersten Men In Black-Film war es offensichtlich, dass Agent Jay erheblich mehr Wert auf Stil und Design legt als Agent Kay. Und so mußsten dessen Gimmicks - von der Armbanduhr bis zu den Schusswaffen - natürlich auch diesmal deutlich hipper wirken."
Neben der bewährten Noisy Cricket werden in Men in Black 2 also viele bislang unbekannte Wummen aus dem Arsenal geholt. Die sehen nicht nur martialisch aus, sondern haben auch durchschlagende Namen wie Proton Detonator Launcher, Blue Light Gun, Three Barrelled Gun und Really Big Bazooka.
Doch das Lieblingsspielzeug aller Männer - und nicht nur der in Schwarz - ist bekanntlich nicht die Knarre, sondern das Automobil. Während Agent Jay im ersten MIB-Film ausgiebig über Kays so gar nicht standesgemäßen Ford LTD meckerte, kutschiert Jay diesmal in einem weitaus vorzeigbareren Gefährt herum: einem nagelneuen Mercedes E 500. Diese Karosse ist in MIB II zum ersten Mal überhaupt in einem Lichtspielhaus dieser Galaxie zu bewundern!
Maßloser Neid dürfte beim Publikum auch angesichts des Appartements der Worm Guys aufkommen - das coolste Domizil der Welt! Vorausgesetzt natürlich, man ist nur 80 Zentimeter groß. Wie schwierig es für deutlich größere Humanoiden ist, sich darin zu bewegen, müssen die Agenten Jay und Kay in einer urkomischen Szene schmerzhaft am eigenen Leib feststellen. "Im ersten Teil haben wir nie gesehen, wie die Worm Guys leben", erzählt Barry Sonnenfeld, "doch diesmal haben wir ihnen eine Behausung gegönnt. Und was für eine!" Es ist eine Junggesellenbude, für die Tom Jones und Austin Powers töten würden: "Plüschteppich, Kamin, knallbuntes Design, haufenweise alkoholische Getränke, ein Whirlpool, sehr viel Chrom und Burt-Bacharach-artige Musik im Dauerbetrieb."
Wir dürfen sehr
gespannt sein, welche Gimmicks, Artefakte und Design-Ideen von
Men in Black 2 ihren Einzug ins
alltägliche Leben halten werden. Klar ist jedoch, dass dieser
Film neue Maßstäbe in Sachen Hipness setzt. Es wird ein
Kulturschock, von dem sich die Welt erst in Jahren erholen
wird!
|
|
| © Fotos: Columbia Tristar © 1994 - 2010 Dirk Jasper |
