Joint Security Area
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Joint Security Area
Titel Korea: Joint Security Area
Genre: Thriller
Farbe, Korea, 2000

Kino Deutschland: 2002-07-04
Laufzeit Kino: 110 Minuten
Kinoverleih D: Rapid Eye Movies


Szenenfoto Die JSA (Gemeinsame Sicherheitszone) ist ein Landstreifen entlang der Grenze zwischen Nord - und Südkorea; dieser Teil der Entmilitarisierten Zone steht unter der Kontrolle der NNSC (Aufsichtsbehörde der neutralen Nationen).

Das bekannteste wie berüchtigste Bauwerk innerhalb der JSA ist die "Brücke ohne Wiederkehr", Schauplatz vieler Gefangenenaustausche sowie einer der unmittelbarsten Reibungspunkte zwischen den beiden Staaten und Systemen.

Auf dieser Brücke kommt es eines Tages zu einem Zwischenfall: Ein nordkoreanischer Soldat wird erschossen aufgefunden, der mutmaßliche Täter, ein Soldat der Gegenseite, liegt schwer verwundet im Krankenhaus.

Sophie Jean, eine Schweizer Soldatin koreanischer Abstammung, soll die Hintergründe dieser Tat ermitteln. Bald entdeckt sie, dass mehr im Spiel ist als fehlgeleiteter Parolengehorsam, und dass die beiden mehr gemeinsam haben, als sie nach außen hin je zugeben werden.


SzenenfotoDarsteller: Lee Yeong-Aeh (Major Sophie E. Lang), Lee Byung-Hun (Sgt. Lee Soo-Hyeok), Song Kang-Ho (Sgt. Oh Kyeong-Pil), Kim Tae-Woo (Nam Sung-Shik),(Shin Ha-Kyun (Jeong Woo-Jin), Ulrich Herbert (schwed. Offizier), Christoph Hofrichter (schweizer Offizier)

Regie: Park Chan-Wook

Stab: • Produzenten: Lee Eun Soo • Drehbuch: Park Chan-Wook • Vorlage: - • Filmmusik: Joh Yung-Wook, Bang Jub-Seok • Kamera: Kim Sung-Bok • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Kym Sang-Man • Schnitt: Kim Sang-Bum • Kostüme: Park Sang-Hun • Make Up: - • Ton: Kim Seok-Weon, Kim Won-Yong • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2002-14: Die Ermordung zweier nordkoreanischer Grenzsoldaten und die Schussverletzung eines südkoreanischen Sergeanten werden zum Auftakt für einen nach westlichen Erzählmustern verrätselten Thriller, der sich wie ein Puzzle aus zunächst unscheinbaren Einzelteilen zusammen setzt. In zwei langen Rückblenden entwickelt sich eine hervorragend inszenierte, unaufdringlich humanistische Parabel, die die Handlung ebenso konsequent wie beiläufig entwickelt.

Oliver Hüttmann (TV-Movie) 2002-14: In raffinierten Rückblenden und mit symbolkräftigen Bildern schafft Regisseur Chan-Wook Park eine faszinierende Thriller-Atmosphäre. Sein komplexer Film ist dabei mehr nur ein spannendes Militär-Drama: Einfühlsam und humorvoll schildert er den ganz normalen Wahnsinn, den der Kalte Krieg tatsächlich an der koreanisch-koreanischen Grenze produziert.

Der Spiegel 2002-27: Diesen Zwischenfall in der langen Geschichte eines Kalten Krieges inszenierte der südkoreanische Regisseur Park Chan Wook als packendes Polit-Melodram der wechselnden Perspektiven und unerwarteten Wendungen - und brach damit in seinem Heimatland Kassenrekorde.

Kultur Spiegel 2002-07: Der mehrfach ausgezeichnete Polit-Thriller spielt im Niemandsland der nord-südkoreanischen Demarkationslinie: In der nächtlichen Einsamkeit freunden sich vier Grenzsoldaten an und zerbrechen tragisch an den herrschenden Systemen.

Cinema 2002-07: Sechs Millionen Südkoreaner haben diesen Militär-Thriller gesehen. Welcher deutsche Regisseur liefert uns einen ähnlich spannenden und komplexen Film über die Berliner Mauer?


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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