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| Filmplakat | |
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Titel Deutschland: 8 Frauen Titel Frankreich: 8 Femmes Genre: Krimi-Komödie Farbe, Frankreich, 2002 Kino Frankreich: 6.
Februar 2002 |
Frankreich in den
50ern: In einer verschneiten Villa trifft sich eine
Großfamilie, um die Weihnachtstage miteinander zu
verbringen.
Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet unter dem Weihnachtsbaum. Die Mörderin kann sich nur unter den 8 Frauen befinden, die dem Mann am nächsten standen. 8 Frauen, jede ist verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Sie sind schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es? Darsteller: Catherine Deneuve
(Gaby), Isabelle
Huppert (Augustine), Emmanuelle
Béart (Louise), Fanny Ardant (Pierrette), Virginie Ledoyen
(Suzon), Danielle Darrieux (Mamy), Ludivine Sagnier (Catherine),
Firmine Richard (Mrs. Chanel)
Regie: François Ozon Stab: • Produzenten: Olivier Delbosc, Marc Missonnier • Drehbuch: François Ozon • Vorlage: nach einem Theaterstück von Robert Thomas • Filmmusik: - • Kamera: Jeanne Lapoirie • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Laurence Bawedin • Kostüme: Pascaline Chavanne • Make Up: Gill Robillard, Thi Thanh Tu Nguyen, Cédric Gérard, Hervé Soulié • Ton: Pierre Gamet • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Cinema 2002-07: Eine klassische Agatha-Christie-Situation, von Ozon zur Technicolor-bunten Krimikomödie mit Gesangseinlagen verkitscht: Die Heldinnen benehmen sich wie Transvestiten vor dem großen Auftritt, ihre Liebes- und Männerprobleme stammen förmlich aus einem Douglas-Sirk-Melodram. Wer Realität sucht, findet exaltierte Künstlichkeit, statt echter Gefühle beherrscht Make-up die Szenerie. "Ich liebe die Frauen", sagt Ozon. Jedenfalls, wenn sie die Drama-Queen rauslassen. Insofern hat er Meg und Julia inzwischen wohl verziehen.
Der Tagesspiegel: Das erste cineastische Großereignis der Berlinale 2002. Perfekt, stilsicher, antinaturalistisch, zitatenreich und durch und durch originell. Er wird seinen Siegeszug durch die Kinos antreten, nicht nur in Frankreich, wo sie ihn schon jetzt lieben wie ihr Kino überhaupt.
Kultur Spiegel 2002-07: Einen betagten Boulevardtheater-Krimi über den weiblichen Nachlass eines Ermordeten hat Francois Ozon, hier auf Truffaut-Terrain, zur Hymne auf mehrere Generationen französischer Leinwand-Diven und deren Schauspielkunst umgearbeitet. Optisch und musikalisch ein Fest für die Sinne.
Der Spiegel: Das ist keine Besetzung mehr, sondern eine Hitliste mit geballter Starpower. Kritiker und Publikum der Berlinale waren begeistert. Die überraschendste Entdeckung des Wettbewerbs. (TV-Today) 2002-15: Bissige Krimiparodie und Liebeserklärung an die Darstellerinnen: Die meisterhafte Komödie ist einer der Filme des Jahres. Monika Schmitz (TV-Spielfilm) 2002-15: Schwarzhumoriges
Krimi-Kammerspiel mit Esprit, Chansons und edlem Dekor.
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Frankreich in den
50ern: In einer verschneiten Villa trifft sich eine
Großfamilie, um die Weihnachtstage miteinander zu
verbringen.
Darsteller:
Filmkritiken
Björn Ahrens (TV-Movie)
2002-15: Regisseur Ozon serviert einen köstlichen
Genre-Cocktail aus klassischem "Wer war's?"-Krimi, bissiger
Screwball-Komödie, kitschigem Melodram und fetzigem Musical -
angerührt mit bonbonbunten Farben und mit viel Mut zur
Künstlichkeit. Die Besetzung ist ohnehin traumhaft: Die acht
Diven sprühen nur so vor Charme und Bosheit, bekämpfen
sich mit Pistolen, Messern, Flaschen und vor allem verbalen
Giftpfeilen. Und die fintenreiche Story garantiert Spannung bis zum
verblüffenden Finale.
Süddeutsche Zeitung:
"8 Frauen" setzen ihn fort, den unaufhaltsamen Siegeszug der
französischen Kinos nach "Die Welt der Amélie". Und wie
sie das tun: Mit List und Tücke, mit Charme und Eleganz, mit
Messern und Revolvern, kurz, mit den Waffen einer Frau, nein, mit
denen von acht.
film-dienst 2002-14:
Mitreißende Melange aus trivialem Krimi, Drama, Musical,
Satire und Porträtstudie, zugeschnitten auf acht faszinierende
Darstellerinnen, die virtuos mit ihrer jeweiligen Ausstrahlung
spielen. Ein betont antinaturalistisches, subtil und stilsicher
inszeniertes Spiel voller kluger Anspielungen auf die
Filmgeschichte.