Der Felsen
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Der Felsen
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2002

Kino Deutschland: 2002-07-25
Laufzeit Kino: 127 Minuten, FSK 16
Kinoverleih D: Concorde


Szenenfoto Korsika im Spätsommer. Katrin, Mitte dreißig, wird ihr bisheriges Leben unter den Füßen weggerissen, als ihr Arbeitgeber und heimlicher Liebhaber Jürgen die Beziehung abrupter als geplant beendet.

Katrin taumelt noch, als ihr der siebenjährige Malte begegnet. Er überfällt sie mit einer ebenso hartnäckigen wie bedingungslosen Zuneigung, die Katrin schließlich gegen alle Pläne und Vernunft mitreißt bis ins Innere der Insel.

48 Stunden später erst findet sie den Weg zurück an die Küste. Allein. Sie hat nur noch einen Wunsch: Korsika so schnell wie möglich zu verlassen. Aber die Situation, die sie bei ihrer Rückkehr vorfindet, stellt die Weichen für ihr ganzes Leben neu ...


SzenenfotoDarsteller: Karoline Eichhorn (Katrin), Antonio Wannek (Malte), Sebastian Urzendowsky (Kai), Ralph Herforth (Jürgen), Peter Lohmeyer (Robert), Caroline Schreiber (Elternfrau), Ulrich Gebauer (Elternmann)

Regie: Dominik Graf

Stab: • Produzenten: Gloria Burkert • Drehbuch: Markus Busch, Dominik Graf • Vorlage: nach einer Idee von Klaus Maas und peter Hollweg • Filmmusik: Dieter Schleip • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Hana Müllner • Kostüme: Barbara Grupp • Make Up: Nanni Gebhardt-Seele • Ton: Tom Weber • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2002-15: Als ihr Geliebter während eines gemeinsamen Urlaubs auf Korsika beschließt, zu seiner Frau zurückzukehren, verliert seine Geliebte den Boden unter den Füßen. Allein auf der Insel, lernt die Frau Mitte 30 einen deutschen Jungen aus einem Resozialisierungscamp sowie dessen kleineren Bruder kennen und verstrickt sich in einer dramatisch endenden "amour fou". Dominik Graf drehte den Film mit DV-Technik, konterkariert deren dokumentarisch-spontane Möglichkeiten aber mit zuviel Symbolismus und Stilwillen. Trotz hervorragender Darstellerleistungen und einiger inszenatorisch großartiger Momente verliert die tragisch-mythisch aufgeladene Geschichte im Verlauf an Glaubwürdigkeit, sodass das ästhetische Konzept nicht stringent wirkt.

Kultur Spiegel 2002-07: Anspruchsvoll verquältes Psychodram, dem sich entnehmen lässt, dass Urlaub selten beziehungsfördernd wirkt. Außerdem sollte man kriminelle Jugendliche und ihre ratlosen Helfer zum Resozialisieren nicht auf wehrlosen Inseln wie Korsika auslagern.

Cinema 2002-08: Die intime Liebesgeschichte ist so irritierend wie die digitalen Bilder von Kameramann Benedikt Neuenfels. Bedauerlich nur, dass das heftige Emotionschaos, das sich in Karoline Eichhorns Gesicht spiegelt, im matten Billigfilm-Look an Intensität verliert.

(TV-Today) 2002-16: Als Filmexperiment interessant, als Kinofilm spröde und sperrig.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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