Mr. Deeds
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Mr. Deeds
Titel USA: Mr. Deeds
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2001

Kino Deutschland: 2002-08-01
Kino USA: 2002-06-28
Laufzeit Kino: 97 Minuten, FSK 12
Kinoverleih D: Columbia Tristar


Szenenfoto Nachdem der Medien-Mogul Preston Blake gestorben ist, entpuppt sich ausgerechnet Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds als dessen Alleinerbe.

Von einem Tag auf den anderen ist der gutmütige und stets freundliche Deeds 40 Milliarden Dollar reicher! Zum ersten Mal in seinem Leben verlässt Deeds deshalb sein idyllisches Heimatdorf Mandrake Falls und fliegt mit dem skrupellosen Geschäftsführer des Blake-Imperiums Chuck Cedar nach New York.

Hier will Cedar den frisch gebackenen Milliardär nach allen Regeln der Kunst über den Tisch ziehen und um seinen Aktienanteil erleichtern. Doch Deeds ist nicht so leicht zu manipulieren, wie Cedar dachte: Das naive Landei mischt die High Society der Millionenstadt mächtig auf, verbreitet mit seinem eigentümlichen Verhalten reichlich Chaos und verliebt sich obendrein in die liebenswürdige Schulkrankenschwester Pam - nicht ahnend, dass Pam in Wirklichkeit Babe heißt, eine ehrgeizige Reporterin ist und sich sein Vertrauen nur mit einem miesen Trick erschlichen hat.

Doch zum Glück findet er auch echte Freunde in der großen Stadt, vor allem sein unglaublich flinker und zugleich verschrobener Butler Emilio hilft ihm, sein Herz am rechten Fleck zu behalten.


SzenenfotoDarsteller: Adam Sandler (Longfellow Deeds), Winona Ryder (Pam Dawson), John Turturro (Emilio), Steve Buscemi (Crazy Eyes), Jared Harris (Mac), Peter Gallagher (Chuck Cedar), Allen Covert (Marty), Conchata Ferrell (Jan), Roark Critchlow (William), Peter Dante (Murph)

Regie: Steven Brill

Stab: • Produzenten: Sidney Ganis, Jack Giarraputo • Drehbuch: Tim Herlihy • Vorlage: - • Filmmusik: Pete Townshend • Kamera: Peter Lyons Collister • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Lauri Gaffin • Schnitt: Jeff Gourson • Kostüme: Ellen Lutter • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 2002-17: Ein Hinterwäldler erbt das Medienimperium seines Onkels, bewahrt sich jedoch seine menschlich-naive Ader, kann die Frau fürs Leben gewinnen und den Aktionären moralische Werte nahe bringen. Gescheitertes Remake von Frank Capras "New Deal"-Komödie "Mr. Deeds geht in die Stadt" (1936), das unter der lustlosen Inszenierung ebenso leidet wie unter seinem blassen Hauptdarsteller.

Cinema 2002-08: So lange kein Gesetz Remakes von Hollywood-Klassikern verbietet, können Leute wie Adam Sandler freveln. Der Krawallkomiker vergreift sich hier an der hinreißenden Screwball-Komödie "Mr. Deeds geht in die Stadt" - und fährt die Neuverfilmung frontal gegen die Wand.

Oliver Kaever (TV-Movie) 2002-17: Gute Pointen waren ja noch nie seine Stärke - was Adam Sandler aber hier abliefert, grenzt an Arbeitsverweigerung. Ohne jede Spur von Selbstironie kalauert er sich als Mr. Saubermann durch ein unbeseeltes Drehbuch, degradiert dabei selbst so großartige Darsteller wie John Turturro zu witzlosen Knallchargen. Spätestens da hört der Spaß auf.

Kultur Spiegel 2002-08: Minderbemittelten-Variante einer Capra-Komödie von 1936: Adam Sandler gibt den herzensguten Milliardenerben vom Land dermaßen hölzern, dass ihn die Vollblutmimen John Turturro und Steve Buscemi selbst mit halber Kraft an die Wand chargieren.

(TV-Today) 2002-17: Leicht verdauliche Komödie, die einigen Charme entwickelt.


SzenenfotoOscar ®
SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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